Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Sa 15. Jun 2019, 10:45

Und wie stellt sich Zasada auf?
Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Gleichzeitigkeit ist absolut!
Richtig.
Zur eindeutigen Bestimmung der Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse A und B darf ausschliesslich ein Bezugssystem S herangezogen werden, in dem Ereignispunkte A und B ruhen.
Aus der Perspektive dieses Bezugssystems, lässt sich nicht nur die Gleichzeitigkeit von A und B eindeutig feststellen, aber auch bestimmen, was wirklich stattfindet und was ein signal- und bewegungszustandsbedingt verzerrtes Abbild der Wirklichkeit ist.
Er outet sich als schwerer Fall:
1. Zasada gibt Lagrange recht damit, dass die Gleichzeitigkeit absolut ist. Das war in der gestrigen Diskussion mit McMurdo noch anders.
2. Auf die Feststellung der absoluten Gleichzeitigkeit von Lagrange, antwortet Zasada mit der grundsätzlichen Bestimmung der Gleichzeitigkeit. Das ist natürlich kein Beitrag zur Feststellung, ob die Gleichzeitigkeit absolut oder relativ für alle Bezugssysteme ist.
3. Zasada schwurbelt wieder was von "was wirklich stattfindet" und katapultiert sich mit seiner Unkenntnis über das Relativitätsprinzp gleich wieder in die vor Galileo-Zeit
4. Mit den Buzzwörtern "signal- und bewegungszustandsbedingt verzerrtes Abbild der Wirklichkeit" gewinnt er mühelos jedes Bullshit-Bingo und stellt sich damit auch gleich wieder in das Abseits der Pseudo-Physik. Er weiss selber nicht, was das bedeutet.
5. Zasada glaubt, dass die Gleichzeitigkeit nur in ruhenden Bezugssystemen festzustellen ist. Dabei kann man ohne weiteres die Gleichzeitigkeit in bewegten Bezugssystemen bestimmen. Also auch falsch von Zasada.
Mikesch
 
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Sa 15. Jun 2019, 11:00

Und reitet Zasada immer noch ein totes Pferd und reisst Zitate aus dem Kontext?
Zasada hat geschrieben:
Pfuscher Mikesch hat geschrieben:Konzentriert sich jetzt lieber auf "ad-hominem"

Du kriegst aber auch gar nichts gebacken, Pfuscher.

Wie kann das Zitieren deiner Behauptungen als ein "Ad hominem" - Angriff verstanden werden?
Wohl nur dann, wenn du selbst ihre Dummheit erkennst.
Erkennst du diese?
Dann ist alles gut.

Bildhttp://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=851&start=2580&p=140856&view=show#p140856
Na klar.
Ihm ist keine Methode zu dreckig, als dass er sie nicht anwenden würde.
Hier nochmal die Originalstelle, die Zasada bisher nicht zeigen oder gar verstehen wollte:
Zasada hat geschrieben:Hör mal zu, ignorante Null, ich erschaffe hier den Beweis der absoluten Gleichzeitigkeit.
ist Zasadas Behauptung. Als Antwort zum Thema des angeblichen Beweise der absoluten Gleichzeitigkeit dann:
Mikesch hat geschrieben:Zur Bestimmung der Gleichzeitigkeit sind zwei gegeneinander bewegte Inertialsysteme und zwei Ereignisse notwendig. Nicht nur ein Bezugssystem.
Da kann man nun einwenden, dass da nicht explizit "absoluten Gleichzeitigkeit" steht, aber im Kontext der Diskussion ist klar, dass es sich nur auf den "Beweis der absoluten Gleichzeitigkeit" beziehen kann. Da muss man schon sehr viel bösen Willen zeigen, daß absichtlich misszuverstehen.

Wo wir dann wieder bei Zasada bedenklichen moralisch-ethischem Verhalten sind. Allerdings hat er bisher auch viele Defizite im fehlerfreien Erfassen von Texten gezeigt, was ja einiges erklären könnte.

Womit wir die Eingangs gestellte Frage eindeutig mit ja beantworten können.

Das Original
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Sa 15. Jun 2019, 11:46

Zasada hat geschrieben:Zur eindeutigen Bestimmung der Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse A und B darf ausschliesslich ein Bezugssystem S herangezogen werden, in dem Ereignispunkte A und B ruhen.

Aus der Perspektive dieses Bezugssystems, lässt sich nicht nur die Gleichzeitigkeit von A und B eindeutig feststellen, aber auch bestimmen, was wirklich stattfindet und was ein signal- und bewegungszustandsbedingt verzerrtes Abbild der Wirklichkeit ist.

Ganz genau.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Sa 15. Jun 2019, 11:51

Bildhttp://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=851&start=2580&p=140856&view=show#p140856

Pfuscher Mikesch hat geschrieben:klar.
Ihm ist keine Methode zu dreckig, als dass er sie nicht anwenden würde.
Hier nochmal die Originalstelle, die Zasada bisher nicht zeigen oder gar verstehen wollte:
Zasada hat geschrieben:Hör mal zu, ignorante Null, ich erschaffe hier den Beweis der absoluten Gleichzeitigkeit.


Als Antwort zum Thema des angeblichen Beweise der absoluten Gleichzeitigkeit dann:
Mikesch hat geschrieben:Zur Bestimmung der Gleichzeitigkeit sind zwei gegeneinander bewegte Inertialsysteme und zwei Ereignisse notwendig. Nicht nur ein Bezugssystem.


Da kann man nun einwenden, dass da nicht explizit "absoluten Gleichzeitigkeit" steht, aber im Kontext der Diskussion ist klar, dass es sich nur auf den "Beweis der absoluten Gleichzeitigkeit" beziehen kann. Da muss man schon sehr viel bösen Willen zeigen, daß absichtlich misszuverstehen.


Man kann nicht einwenden, dass in deiner "legendären Behauptung" etwas nicht "explizit" erwähnt wird.
Sie ist einfach dämlich.
Sowohl die Existenz der absoluten Gleichzeitigkeit als auch die Möglichkeit ihrer Konstatierung bei zwei gegeneinander bewegten Bezugssystemen ist innerhalb der SRT prinzipiell ausgeschlossen.
Sie kann daher unmöglich festgestellt werden. Dies drückt Einstein explizit aus:

Zur Elektrodynamik bewegter Körper;
§ 2. Über die Relativität von Längen und Zeiten:
Wir sehen also, daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.

Dass ich den Beweis der absoluten Gleichzeitigkeit aufstelle, harmoniert nicht mit Einsteins Theorie. Es widerspricht dem, was laut Einstein möglich ist.
Einstein behauptet explizit, dass keine absolute Gleichzeitigkeit mit zwei gegeneinander bewegten Bezugssystemen feststellbar ist.
Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B lässt sich indes nur in einem Bezugssystem eindeutig feststellen, in dem die Ereignispunkte A und B ruhen (Definition der Gleichzeitigkeit)
Deine Behauptung ist deshalb dämlich und falsch...der Einwand, dass zur Feststellung der "absoluten Gleichzeitigkeit" zwei gegeneinander bewegte Bezugssysteme »notwendig« wären, übrigens auch:

Bei zwei gegeneinander bewegten Bezugssystemen lässt sich weder eine "Gleichzeitigkeit" eindeutig, und noch weniger eine "absolute Gleichzeitigkeit", sondern die RELATIVITÄT DES BEGRIFFS DER GLEICHZEITIGKEIT feststellen.
So A.Einstein.
Zasada
 
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Maseltov » Sa 15. Jun 2019, 12:57

DU erkennst die Relativität der Gleichzeitigkeit also endlich an? Na geht doch :)
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Sa 15. Jun 2019, 13:03

Maseltov hat geschrieben:DU erkennst die Relativität der Gleichzeitigkeit also endlich an? Na geht doch :)


RELATIVITÄT DES BEGRIFFS DER GLEICHZEITIGKEIT feststellen.
So A. Einstein.


Eine Bitte: könnt ihr hier Trolle der besseren Sorte abkommandieren. Die wir hier haben, haben keinen Stil, sind langweilig und kennen sich nicht aus...lässt sich da was machen?
Zasada
 
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Sa 15. Jun 2019, 15:13

Was macht Zasada aus dem Gedankenexperiment zur Festellung der relativen oder absoluten Gleichzeitigkeit?
Zasada hat geschrieben:Sowohl die Existenz der absoluten Gleichzeitigkeit als auch die Möglichkeit ihrer Konstatierung bei zwei gegeneinander bewegten Bezugssystemen ist innerhalb der SRT prinzipiell ausgeschlossen.
Sie kann daher unmöglich festgestellt werden. Dies drückt Einstein explizit aus:

Zur Elektrodynamik bewegter Körper;
§ 2. Über die Relativität von Längen und Zeiten:
[u]Wir sehen also, ...
Die Methodik zur Festellung der Gleichzeitigkeit bei mehreren Bezugssystemen ist aber ergebnisoffen und lässt eine absolute oder relative Gleichzeitigkeit zu.
Erst bei der Anwendung der Methodik kommt man zum Schluß, dass die Gleichzeitigkeit bei mehreren Bezugssystemen relativ ist. "Wir sehen also..." ist das Ergebnis dieser Überlegungen und Messungen.

Zasada hat das Vorgehen immer noch nicht verstanden und wieder einen Offenbarungseid geleistet.
Zasada hat geschrieben:Dass ich den Beweis der absoluten Gleichzeitigkeit aufstelle, harmoniert nicht mit Einsteins Theorie. Es widerspricht dem, was laut Einstein möglich ist.
Den Beweis hat Einstein ja gerade in §2 geliefert. Du hast dagegen nur eine Behauptung aufgestellt. "Isso!" ist schwadronieren und kein Beweis.
Zasada hat geschrieben:Einstein behauptet explizit, dass keine absolute Gleichzeitigkeit mit zwei gegeneinander bewegten Bezugssystemen feststellbar ist.
Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B lässt sich indes nur in einem Bezugssystem eindeutig feststellen, in dem die Ereignispunkte A und B ruhen (Definition der Gleichzeitigkeit)
Ja, haben wir als Ergebnis ja gerade in §2 gesehen.
Zweiter Satz: Schwachsinn. Erstens macht Einstein das in §1 selber so und zweitens stimmt deine Aussage einfach nicht, dass das nur in Ruhesystemen funktioniert und Ereignispunkte ruhen können.

Zasada schwurbelt sich was zurecht und saugt sich etwas aus den Fingern. Methodisch ist er schlecht aufgestellt, fachlich hat er fragwürdige Kenntnisse, vom Textverständnis mal ganz zu schweigen.

Von Naturwissenschaften und wie da gearbeitet wird hat er jedenfalls keine Ahnung.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Sa 15. Jun 2019, 15:57

Bildhttp://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=851&start=2580&p=140856&view=show#p140856

Es bleibt dabei, dass Pfuscher Mikesch Blödsinn fabriziert.
Ich habe dazu bereits alles gesagt.
Sein Gestammel und Gejaule belasse ich unkommentiert.

Das hier erwähne ich aber, weil es besonders lustig ist:

Pfuscher, der fachliche Impotenz bei mahag-forum zur Schau stellt, indem er Einsteins Gedanken versifft, hat geschrieben:Den Beweis hat Einstein ja gerade in §2 geliefert. Du hast dagegen nur eine Behauptung aufgestellt. "Isso!" ist schwadronieren und kein Beweis.



Zur Erinnerung:

Zusammenfassung.
Die These der absoluten Gleichzeitigkeit wird in meiner Ereigniszähler-Anordnung dadurch bewiesen, dass sämtliche Punkte der Anordnung als gleichzeitig definiert werden...unabhängig von ihrer geometrischen Lage bezüglich des Mittelpunktes M der Anordnung und unabhängig von der ursprünglich notwendigen Symmetrie der Einsteinschen Definition der Gleichzeitigkeit.
Die festgestellte Gleichzeitigkeit betrifft alle Punkte der Strecke AB, denn die fraktale Ordnung des Ereigniszählers einer unendlichen Zahl der Iterationsschritte unterworfen werden kann, womit dieser in der Lage ist, sämtliche Punkte der Anordnung abzubilden.
In diesem Sinne ist meine Anordnung als universell zu betrachten. Die Anordnung Einsteins lässt höchstens zwei Punkte der Anordnung pro Zeiteinheit als gleichzeitig definieren, die sich zudem diametral gegenüberstehen und symmetrisch bezüglich des Mittelpunktes M sind.
Meine Anordnung erfordert keiner geometrischen Voraussetzung, um die Gleichzeitigkeit beliebiger Punkte der Strecke in beliebiger Anzahl zu konstatieren.
Zasada
 
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Sa 15. Jun 2019, 16:50

Hat Zasada jetzt verstanden, wie die relative oder absolute Gleichzeitigkeit bewiesen wird?
Zasada hat geschrieben:Die These der absoluten Gleichzeitigkeit wird in meiner Ereigniszähler-Anordnung dadurch bewiesen, dass sämtliche Punkte der Anordnung als gleichzeitig definiert werden...unabhängig von ihrer geometrischen Lage bezüglich des Mittelpunktes M der Anordnung und unabhängig von der ursprünglich notwendigen Symmetrie der Einsteinschen Definition der Gleichzeitigkeit.
Die festgestellte Gleichzeitigkeit betrifft alle Punkte der Strecke AB, denn die fraktale Ordnung des Ereigniszählers einer unendlichen Zahl der Iterationsschritte unterworfen werden kann, womit dieser in der Lage ist, sämtliche Punkte der Anordnung abzubilden.
Die Anordnung Einsteins lässt höchstens zwei Punkte als gleichzeitig definieren, die sich diametral gegenüberstehen und symmetrisch bezüglich des Mittelpunktes der Anordnung sind.
Meine Anordnung erfordert keiner geometrischen Voraussetzung, um die Gleichzeitigkeit beliebiger Punkte der Strecke in beliebiger Anzahl zu konstatieren.
Um die Antwort vorweg zu nehmen: Nein, Zasada hat keinen blassen Schimmer von der Gleichzeitigkeit.
- Dieser ominöse Ereigniszählervergleich ist nichts weiter als ein unnötig aufgeblasene Methode, wie überhaupt eine Gleichzeitigkeit festgestellt werden kann. Er begrenzt zudem den Zahlenbereich künstlich auf den diskreten Zahlenbereich ein.
- Warum Zasada glaubt, das Einstein da nun diametrale Ereignispunkte braucht ist seinen eingeschränkten Fähigkeiten geschuldet. Es geht natürlich auch mit beliebigen Punkten (hier beispielhaft t1=t2):
S1.png
Ereignisse sind gleichzeitig.
S1.png (5.44 KiB) 2503-mal betrachtet

Man erkennt auch, die Ereignisse E1 und E2 können irgentwo im drei dimensionalen Raum liegen. Über die lichtartige Verbindung ct kann mühelos festgestellt werden, ob Ereignisse gleichzeitig sind oder nicht.

Und das Ereigniszähler-Szenario? Naja....

- Kommen wir zum letzten Punkt: Zasada behauptet, das sein Ereigniszähler-Dingens kann die absolute Gleichzeitigkeit feststellen. Stimmt das?

Dazu vorweg: Worum geht es in der Relativitätstheorie eigentlich? Es geht um die Beschreibung von ein und denselben physikalischen Sachverhalten aus Sicht verschiedener Bezugsysteme und die Beziehungen zwischen den Bezugssystemen. Darauf zielt das Relativitätsprinzip.

Jetzt ist klar, warum wir hier lachen dürfen: Wenn also Zasada meint die absolute Gleichzeitigkeit mit nur einem ruhenden Bezugssystem feststellen zu können, dann hat er das ganze Thema verfehlt und nicht verstanden.
Um die relative Gleichzeitigkeit zu messen ist ein weiteres Bezugssystem erforderlich, das bewegt wird. Zum Beispiel soetwas:
S2.png
Ein zu S1 verschoben, verdrehtes und bewegte Bezugssystem mit den selben Ereignissen
S2.png (7.18 KiB) 2525-mal betrachtet

Wir müssen jetzt nur noch das t'1 und t'2 bestimmten, in dem wir die Werte aus dem S1 nehmen und mit der LT in das S2 transformieren.
t'1 und t'2 sind natürlich unterschiedlich, damit ist das für S2 nicht gleichzeitig. Aber das McMurdo ja auch schon festgestellt.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Sa 15. Jun 2019, 17:42

Noch ein Hinweis:
Wenn man meint, aus den Diagrammen
S1.png
Bezugssystem S
S1.png (5.44 KiB) 2491-mal betrachtet

und
S2.png
Bezugssystem S2 bzw. S'
S2.png (7.18 KiB) 2506-mal betrachtet

direkt die Relativität der Gleichzeitigkeit herauslesen zu können, der sei hiermit gewarnt!
Das Bezugssystem S2 / S' ist bewegt in S1 / S mit v <>0. Damit verkürzen sich seine Strecken (Längenkontraktion) und die Zeiten verlängern sich (Zeitdilatation).
(Das ist übrigens auch der Grund warum die Kinderzeichnungen von Fröschchen Lagrange und Laberbacke Zasada absolut ungeeignet sind, irgendetwas aus der Raumzeit-Geometrie der SRT-Mechanik zu erklären. Für die Euler-Geometrie der Newton-Mechanik reicht das natürlich.)

Man muss die ganze Lorentztransformation schon durchrechnen, um zu erkennen, ob die Ereignisse für S2/S' nicht doch gleichzeitig sind.

Helden mit dem scharfen Blick dürfen natürlich die Verdrehung in der Raumzeit (nichts anderes macht die LT) direkt berücksichtigen und auswerten.

Nur mal so hingewiesen.
Mikesch
 
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