Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 09:46 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Lieber Harald,
Harald Maurer hat geschrieben:
Nein, denn die Wellenfronten neigen sich nicht mit dem Verschiebungswinkel mit. Die Sichtachse steht daher im rechten Winkel auf der Wellenfront. Wenn parallel laufende Lichstrahlen, die alle dieselbe Laufstrecke hinter sich haben und dadurch eine Wellenfront bilden, parallel verschoben werden, so bleibt die Wellenfront in derselben Lage wie zuvor.

Nochmal der Hinweis, daß allgemeine physikalische Gesetze nicht durch spezielle Grenzfälle (großer Radius, großes c/v) ausgehebelt werden können. Im Falle von Aberration ist es unmöglich, daß die Sichtachse rechtwinklig zur Wellenfront liegt. Das wurde doch mehrfach beschrieben und illustriert.

Zitat:
Der Wellenvektor steht schräg auf der Wellenfront!

Das ist physikalisch unmöglich, denn die Wellenfront steht senkrecht zur Wellennormalen. Und die Wellennormale ist die Richtung des Wellenvektors.

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 10:37 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo,

was würde eigentlich bei folgendem Fall herauskommen:

Wir haben einen Fluss und wir haben drei Messstationen. Die drei Messstationen sollen sich so anordnen, dass sie ein gleichseitiges Dreieck bilden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichseitiges_Dreieck

Von der Messstation C starten nun zwei gleich starke Schwimmer und schwimmen zu den Messsationen A und B. Der Fluss soll von rechts nach links mit 1 km/h fließen.

Die Seitenlänge des Dreiecks soll 10 km betragen. Die Schwimmer sollen in einem See ohne Strömung und Wind 5 km/h schnell sein.

Wenn der Schwimmer an der Messstation B ankommt, soll er zur Messstation A schwimmen. Und wenn der andere Schwimmer an der Messstation A soll er zur Messstation B schimmen.

Frage: Kommen nun bei Schwimmer am Ende gleichzeitig bei den Messstationen A und B an?

Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 18:10 
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Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30
Beiträge: 954
Hallo Sebastian

Sebastian Hauk hat geschrieben:
Frage: Kommen nun bei Schwimmer am Ende gleichzeitig bei den Messstationen A und B an?


Ich hoffe nur, dass Dein schönes Beispiel nicht allzu 'off topic' ist, da hier andere Winkelverhältnisse zwischen Schwimmrichtung und Strömungsrichtung herrschen als im Jupiter-Experiment mit 90° "Seitenwind".

Schwimmer 1 (Strecke C-A-B) erreicht das Ziel in B wesentlich später als Schwimmer 2 (C-B-A). Sein anfänglicher Vorteil, sich unter einem günstigeren Winkel zum Punkt A driften zu lassen, wird frontal gegen die Strömung zum Punkt B überkompensiert.

Für die beiden Schwimmer ergeben sich zwei verschiedene schiefwinklige Dreiecke, deren resultierende Schwimmstrecken über den Cosinussatz und die Schwimmzeiten über eine quadratische Gleichung 2. Grades aufgelöst werden können.

Mit s=10km, v=5km/h, u=1km/h, cos(60°)=0.5 und cos(120°)=-0.5 ergeben sich folgende Schwimmzeiten:

t_CA = (-s*u+sqrt(s^2*u^2+4*s^2*(v^2-u^2)))/(2*(v^2-u^2)) = 1.8435h (Schwimmer 1)
t_CB = (s*u+sqrt(s^2*u^2+4*s^2*(v^2-u^2)))/(2*(v^2-u^2)) = 2.2602h (Schwimmer 2)

Die Schwimmzeiten von B-A und A-B betragen:

t_AB = s/(v-u) = 2.5h gegen die Strömung (Schwimmer 1)
t_BA = s/(v+u) = 1.6667h mit der Strömung (Schwimmer 2)

Und beide Etappen für beide Schwimmer aufaddiert:

t_CAB = 4.3435h (Schwimmer 1)
t_CBA = 3.9628h (Schwimmer 2)

[Ergänzung]: Aus dem Sinussatz können die Aberrationswinkel berechnet werden:

phi = arcsin(sin(60°)*u/v) = 9.9742°
phi = arcsin(sin(120°)*u/v) = 9.9742°

Beide Schwimmer müssen somit denselben um phi zur Strömung hin (nach rechts) verschobenen Kurs wählen, um nach A resp. B zu gelangen.


Gruss


Zuletzt geändert von Trigemina am Do 27. Mai 2010, 18:52, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 18:40 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Trigemina,

Zitat:
Ich hoffe nur, dass Dein schönes Beispiel nicht allzu 'off topic' ist, da hier andere Winkelverhältnisse zwischen Schwimmrichtung und Strömungsrichtung herrschen als im Jupiter-Experiment mit 90° "Seitenwind".


vielen Dank für die Lösung. Bei 90° Seitenwind müssten die Schwimmer gleichzeitig ankommen. Hoffe ich jetzt mal.

Gruß

Sebastian


Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Do 27. Mai 2010, 18:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 18:47 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
scharo hat geschrieben:

Nun, wenn kein Äther, sondern SRT, bzw. Emission, dann ist die vorgesehene Neigung der Verbindungslinie zwischen den Stationen fehl am Platz, da jetzt keine Aberration vorhanden ist. Die Stationen sind somit mit 15m zum Wellenfront versetzt, die eine Station empfängt das Primärsignal und entsprechend sendet das Sekundärsignal mit 15m/c Verspätung – es kommt zu einer Differenz zwischen den Sekundärsignalen auch von 15m/c.
Oder, egal welche Theorie, bei a) 0-Differenz und bei b) 15m/c-Differenz – es ist also nicht zu unterscheiden.


Hallo Leute, warum malt ihr nicht mal den Lichtweg so hin wie er verläuft?
Das mit oder ohne Äther ist doch längst entschieden.
Den "Äther" durch den sich die Erde zu quälen hat den gibts nicht.
Ebenso gibst den Absolutbezug nicht.
Ebenso gibts die Richtigkeit der RT-Annahmen nicht.
Die Aberration machts doch vor.
Warum zeichnen alle gerade Wege von der Quelle zum Ziel?
Warum kommt niemand auf die Idee, oder warum wird der Einwand dazu konsequent zur Seite geschoben, MM zu integrieren.
Die Ergebnisse sind ja da, gelten sie nicht oder was?

Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 19:37 
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Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30
Beiträge: 954
Sebastian Hauk hat geschrieben:
Hallo Trigemina,

Zitat:
Ich hoffe nur, dass Dein schönes Beispiel nicht allzu 'off topic' ist, da hier andere Winkelverhältnisse zwischen Schwimmrichtung und Strömungsrichtung herrschen als im Jupiter-Experiment mit 90° "Seitenwind".


vielen Dank für die Lösung. Bei 90° Seitenwind müssten die Schwimmer gleichzeitig ankommen. Hoffe ich jetzt mal.

Gruß

Sebastian


Du kannst dieses Beispiel nur dann mit 90°-Seitenwind für beide zugleich verwenden, wenn sie ein gemeinsames (oder spiegelbildliches) Ziel anpeilen. Dann haben auch beide denselben (oder spiegelbildlich versetzten) Kurs.


Hallo Kurt

Deinen Nihilismus in Ehren, aber wenn es sowieso nichts gibt was als Eingangsgrösse in die Betrachtung/Berechnung einfliessen kann, erübrigt sich sowieso jedes Wort darüber.

Gruss


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 19:38 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Kurt hat geschrieben:
Warum zeichnen alle gerade Wege von der Quelle zum Ziel?

Weil es hier ganz speziell um ein Experiment zur Verifikation des Äthers geht.
Und zur Klärung benutzen wir hier richtige Physik und keine selbstgemachte ausgedachte Physik.

Ich hatte Dich ja schon mehrfach gebeten, Deine Alternativphysik gesondert zu diskutieren, wenn denn jemand möchte. Du ignorierst einfach diesen Hinweis.
Hier jedenfalls ist Dein individuelles Gedankenspiel fehl am Platz. Es trägt nichts zur Sache bei.

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 20:11 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Warum zeichnen alle gerade Wege von der Quelle zum Ziel?

Weil es hier ganz speziell um ein Experiment zur Verifikation des Äthers geht.
Und zur Klärung benutzen wir hier richtige Physik und keine selbstgemachte ausgedachte Physik.

Ich hatte Dich ja schon mehrfach gebeten, Deine Alternativphysik gesondert zu diskutieren, wenn denn jemand möchte. Du ignorierst einfach diesen Hinweis.
Hier jedenfalls ist Dein individuelles Gedankenspiel fehl am Platz. Es trägt nichts zur Sache bei.

Gruß
Ernst


Ernst, es trägt dazu bei.
Es handelt sich nicht um Alternativphysik, es geht darum was ist.
Geht es nicht darum was ist?
Oder ist es wichtig, althergebrachtes, nachweislich Falsches, hochzuhalten.
Ihr werdet euch nie einigen können weil ihr keine Basis verwendet die das berücksichtigt was in >100 Jahren erkannt wurde.
Mach halt einfach mal die Verknüpfung mit der Aberration und mit den MM-Ergebnissen.
Es ist so einfach, mir ist völlig unverständlcih warum sich jeder an seinen ihm anscheinend eingebläuten Vorstellungen, wie angenagelt, festklammert.
Nochmal, solange ihr gerade Lichtwege hinmalt ist es falsch.
Da kann niemand was davon haben.
Wenn du schreibst dass ihr -richtige Physik- benutzt, warum macht ihr das denn nicht?
Besteht die -richtige Physik- darin Falschvorstellungen zu verwenden/hochzuhalten?

Es sind harte Worte, ich sehs, es geht aber nicht anders.

Das Licht das vom Sender kommt erfährt, sobald es in den Wirkbereich der Erde eintritt, eine Veränderung der Richtung.
Das bedeutet dass dies zu berücksichtigen ist wenn man solche Umstände wie es hier geschieht, einordnen will, daraus Aussagen von weitreichender Bedeutung ziehen will.
Harald hat sich die Mühe gemacht zu messen, warum unterstützt man ihn nicht mir dem was ist?

Das die Aberration sich nicht kompensiert, so wies Harald vermutet zeigt dieses Bild.
Sie ist das Produkt der "Verbiegung" des Lichtweges wenn dieser die Erdoberfläche erreicht.
Das ist daran zu sehen dass der Sendeplanet je nach Abstand von der Erdoberfläche an einem anderem Ort sichtbar ist.
Damit sollten doch alle Vorstellungen einer geraden Lichtlinie oder Aberrationskompensation vom Tische sein!
Was die Wellenfront betrifft da ist in etwa so wies Harald sagt, jedoch ist wiederum der veränderte Lichtweg zu berücksichtigen.


Gruss Kurt


Dateianhänge:
Aberration-04.GIF
Aberration-04.GIF [ 11.43 KiB | 8693-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 20:23 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo Kurt,

Zitat:
Es handelt sich nicht um Alternativphysik, es geht darum was ist.
Geht es nicht darum was ist?
verwenden/hochzuhalten?


das "ist" ist hier das Experiment von Harald Maurer.

Auch mein Beispiel war deswegen schon fehl am Platz.

Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 20:34 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23276
Wohnort: Bayern
Sebastian Hauk hat geschrieben:
Hallo Kurt,

Zitat:
Es handelt sich nicht um Alternativphysik, es geht darum was ist.
Geht es nicht darum was ist?
verwenden/hochzuhalten?


das "ist" ist hier das Experiment von Harald Maurer.



Eben, genau darum gehts.

Gruss Kurt


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