Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Analogie
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 05:41 
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Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16
Beiträge: 1094
Highway hat geschrieben:
Hallo Britta,
Dann solltest du mal die Stimmgabel fragen, die sieht das mit Sicherheit anders!

Mal abgesehen davon, dass die Rumfahrerei von Stimmgabeln in Lastkraftwagen auf irgendwelchen Salzseen schon sinnfrei genug ist, hat unser Freund neP schon häufiger versucht was zu erklären, was dann gelinde ausgedrückt ein wenig daneben war. Insofern würde ich der vorgeführten Analogie nicht zuviel Bedeutung beimessen.

Es geht um's Vorstellen können. Ein Gedankenexperiment. Ich finde es nicht daneben. Du könntest dann auch noch anführen, dass fahrende LKW's die Stimmgabel ganz schön durchschütteln würden. Andererseits wäre es ebenfalls sinnfrei und daneben, anzunehmen die Stimmgabel könnte etwas 'sehen'.

Dann brauchte man sich aber auch gar nichts mehr vorstellen, es wäre alles sinnfrei - auch das posten. :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist real?
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 06:50 
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Registriert: Fr 21. Mai 2010, 06:47
Beiträge: 2
Hallo zusammen.
Bin Physikstudent und suche seit paar Tage eine deutliche u wissenschaftlich begründete Antwort:
Wenn in Michelson-Morleyexperiment bewiesen wurde, dass die Lichtsgeschwindigkeit absolut konstant ist und die 2 andere Grössen (Länge u. Zeit) relativ, bzw. veränderlich sind, warum wurde eigentlich gesagt, dass sich die Längen VERKÜRZEN und die Zeit dielatirt bzw. sich verlängert???
WARUM DILATIERT DIE LÄNGE NICHT UND DIE ZEIT SICH NICH VERKÜRZT?
SO KÖNNTEN WIR GENAUSO ABSOLUT KONSTANTE LG BEKOMMEN!!!

Oder, wurde die Hypothese vielleicht aus der Luft gegriffen? Diese Frage ist Basis und Grundlage der SRT und ohne die zu lösen nützt es überhaupt nicht weiter zu philosophieren und irgendwelchen "superinteligenten" Formel zu schreiben.

Mein zweites Problem ist: Wenn es schon so ist, dass sich die Länge verkürzt, dann will ich wissen WAS DIE URSACHE FÜR DIESE VERKÜRZUNG IST??????


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist real?
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 07:09 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23212
Wohnort: Bayern
Hallo carly,
willkommewn in Club.

Du schreibst/fragst.
carly hat geschrieben:
Wenn in Michelson-Morleyexperiment bewiesen wurde, dass die Lichtsgeschwindigkeit absolut konstant ist


Hat MM nicht, kann MM nicht.
Der Rest ist entsprechend "richtig".

Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist real?
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 08:54 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
carly hat geschrieben:

WARUM DILATIERT DIE LÄNGE NICHT UND DIE ZEIT SICH NICH VERKÜRZT?
SO KÖNNTEN WIR GENAUSO ABSOLUT KONSTANTE LG BEKOMMEN!!!

Oder, wurde die Hypothese vielleicht aus der Luft gegriffen? Diese Frage ist Basis und Grundlage der SRT und ohne die zu lösen nützt es überhaupt nicht weiter zu philosophieren und irgendwelchen "superinteligenten" Formel zu schreiben.

Mein zweites Problem ist: Wenn es schon so ist, dass sich die Länge verkürzt, dann will ich wissen WAS DIE URSACHE FÜR DIESE VERKÜRZUNG IST??????


Die Verkürzung hat keine physikalische Ursache, die Verkürzung ist auch nicht das Ergebnis einer konkreten Messung, sondern die Verkürzung ist lediglich die mathematische Beschreibung eines Postulats: Das Postulat der Unabhängigkeit der LG zu bewegten Beobachtern. Da Länge und Zeitdauer in strenger mathematischen Abhängigkeit stehen, könnte man wohl in der Tat auch das Postulat andersrum mathematisch beschreiben, es würde dasselben rauskommen: die Länge verlängert sich und die Zeit kontraktiert.

Es geh jedoch in der Realität ganz anders vor:

Einstein geht in seiner SRT explizit von 2 Längenmessungen eines starren Stabes aus, siehe Seiten 895-896:

- Die Messung einer Ruhelänge l, vorgenommen im Ruhezustand des Stabes und des Beobachters zueinander, durch Anlegen eines unveränderlichen materiellen Maßstabes.

- Die Messung einer bewegten Länge l’, vorgenommen im Zustand der Relativbewegung zwischen Stab und Beobachter durch Zweiwegmessung mit einem Lichtstrahl, wobei man dabei postuliert, die LG sei invariant relativ zu dem bewegten Beobachter.

Einstein folgert missverständlich und widersprüchlich in seiner SRT, die beiden gemessenen Längen l und l’ würden „verschieden sein“ oder aber „verschieden erscheinen“, wobei diese zwei Versionen des materiellen Zustandes des Stabes unter den Autoren der Relativistik auch widersprüchlicherweise kursieren.

2008 hat jedoch Dr. Markus Pössel als autorisierter Experte der RT beim Albert Einstein Institut den Widerspruch unmissverständlich geklärt: Die beiden Längen l und l’ sind materiell nicht verschieden, bei der Messung mit dem Lichtstrahl verändert der Stab seine zuvor gemessene materielle Ruhelänge nicht.

Die scheinbare Verkürzung bei der zweiten Messung ist lediglich eine mathematische Beschreibung des Postulats der Konstanz der LG zu bewegten Beobachtern. Die scheinbare Verkürzung wird also nicht gemessen, sondern nur mit einer entsprechenden mathematischen Formel berechnet. Es handelt sich dabei nicht um eine konkrete Messung, sondern um eine mathematische Berechnung, wobei die Relativisten hier Messungen mit Berechnungen verwechseln. :?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist real?
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 11:47 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
carly hat geschrieben:

WARUM DILATIERT DIE LÄNGE NICHT UND DIE ZEIT SICH NICH VERKÜRZT?
SO KÖNNTEN WIR GENAUSO ABSOLUT KONSTANTE LG BEKOMMEN!!!



Mit dem mathematischen Formalismus kann man jegliche Hypothese beschreiben, auch die unrealistische. Die Mathematik prüft nicht die physikalische Stichhaltigkeit von Hypothesen, sie beschreibt sie nur.

Man kann also mathematisch eine absolute konstante LG zu bewegten Beobachtern bekommen, indem man die Objekte sich verkürzen und die Zeit sich dilatieren lässt, oder andersrum wenn man die Zeit sich kontraktieren und die Objekte sich verlängern lässt. Mathematisch kann man alles beschreiben, es ist alles möglich.

Man kann mathematisch auch eine andere Möglichkeit verwenden, um die LG absolut konstant zu bewegten Beobachtern zu bekommen: Man kann die Eigengeschwindigkeit eines Beobachters relativ zum Licht grundsätzlich mit 0 definieren, egal wie schnell er sich eigenständig zum Licht bewegt. Mit v=0 kriegt man die LG grundsätzlich und absolut konstant zu allen Beobachtern. Hat zwar nichts mit der Realität zu tun, aber mathematisch kriegt man die LG damit absolut konstant zu allen Beobachtern, sauber! Das ist auch die "Lösung", die mir ein Relativist in einem Forum präsentiert hat und worüber ich eine Stellungnahme von Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut gebeten habe, weil ich große Schwierigkeiten habe, diese Kröte zu schlucken. ;)

Zitat:
„Die Lösung besteht ganz einfach darin, dass dasjenige Bezugsobjekt, auf welches Du die Geschwindigkeiten der anderen beziehst, eben automatisch die Geschwindigkeit Null erhält. Oder, falls Dir das besser gefällt, der Beobachter, der die Messungen vornimmt, wird sich selbst immer die Geschwindigkeit 0 zumessen. Das kannst du einfach ausprobieren, indem Du die Laserpistole auf Dich selbst richtest. ; -) „


Mit der Mathematik kann man alles beschreiben, etwas Reales und etwas Fiktives, der Mathematiker ist nicht verpflichtet, die Stichhaltigkeit und die Realisierung von Hypothesen in der Natur zu prüfen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist real?
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 13:38 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo,

Zitat:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mann also mathematisch eine absolute konstante LG zu bewegten Beobachtern bekommen, indem man die Objekte sich verkürzen und die Zeit sich dilatieren lässt, oder andersrum wenn man die Zeit sich kontrahieren und die Objekte sich verlängern lässt. Mathematisch kann man alles beschreiben, es ist alles möglich.



Zitat:
nocheinPoet hat geschrieben:
Vorab es heißt „kontrahieren“ mit „h“ nicht mit „k“ sollte Ihnen nach all den Jahren doch schon mal aufgefallen sein, aber das ist nur eine Info, Ihr Deutsch ist ansonsten wirklich ausgesprochen gut, dafür das es nicht Ihre Muttersprache ist. Man verkürzt auch im übrigen keine Objekte, lesen Sie doch nun noch mal die Aussage dazu von Herrn Pössel richtig, es geht um Messungen.


ich stelle hier mal das Wort kontrahieren von der Frau Lopez und nocheinPoet geschrieben mal gegenüber:

Zitat:
kontrahieren

Zitat:
kontrahieren


Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist real?
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 13:46 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35
Beiträge: 1224
Hallo,

wobei ich gerade gemerkt habe, dass nocheinPoet, das Zitat von der Frau Lopez abgeändert und zwar so, dass es dann richtig geschrieben ist.

Gruß

Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Abstruse Vorstellungswelt
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 20:55 
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Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05
Beiträge: 2729
Es ist schon kaum zu glauben in welche abstruse Vorstellungeswelt jemand geaten kann nur weil er um jeden Preis die RT mittels einer Analogie veranschaulichen will.
Um die tatsächliche Frequenz einer Stimmgabel oder sonst einer Schallquelle zu bestimmen muß man halt die Geschwingkeit auch wissen mit der man sich relativ zur Quelle bewegt. Sonst weis man die tatsächliche Frequenz der Quelle halt nicht. Aus fertig.

rmw


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 Betreff des Beitrags: Re: Abstruse Vorstellungswelt
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 22:16 
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Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16
Beiträge: 1094
rmw hat geschrieben:
Es ist schon kaum zu glauben in welche abstruse Vorstellungeswelt jemand geaten kann nur weil er um jeden Preis die RT mittels einer Analogie veranschaulichen will.
Um die tatsächliche Frequenz einer Stimmgabel oder sonst einer Schallquelle zu bestimmen muß man halt die Geschwingkeit auch wissen mit der man sich relativ zur Quelle bewegt. Sonst weis man die tatsächliche Frequenz der Quelle halt nicht. Aus fertig.

rmw


Es ist auch kaum zu glauben wie schwierig es für dich ist zu begreifen, dass du um die Frequenz der Stimmgabel zu messen die Geschwindigkeit nicht wissen mußt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Abstruse Vorstellungswelt
BeitragVerfasst: Do 27. Mai 2010, 22:46 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23212
Wohnort: Bayern
Britta hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Es ist schon kaum zu glauben in welche abstruse Vorstellungeswelt jemand geaten kann nur weil er um jeden Preis die RT mittels einer Analogie veranschaulichen will.
Um die tatsächliche Frequenz einer Stimmgabel oder sonst einer Schallquelle zu bestimmen muß man halt die Geschwingkeit auch wissen mit der man sich relativ zur Quelle bewegt. Sonst weis man die tatsächliche Frequenz der Quelle halt nicht. Aus fertig.

rmw


Es ist auch kaum zu glauben wie schwierig es für dich ist zu begreifen, dass du um die Frequenz der Stimmgabel zu messen die Geschwindigkeit nicht wissen mußt.



Was ist denn die tatsächliche Frequenz der Stimmgabel?

Gruss Kurt


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