Zur Diskussion über RP, Längenkontraktion und Myonenexperiment.
Das Myonenexperiment behandelt primär das Thema Zeitdilatation. Man
kann aus dieser Zeitdilatation schliessen, daß im Ruhesystem des Myons die Strecke vom Enstehungsort zum Ort des Zerfalls kürzer ist als im Ruhesystem der Erde. Nu zu dem Punkt RP:
Da es nur eine Strecke gibt, hat man eine Ruhelänge und eine Länge in einem BS, in dem diese Strecke bewegt ist. Man bräuchte also eine Vergleichsstrecke, die im Ruhesystem des Myons ruht. Dies hat Daniel K. hier
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=884&start=280#p145541 gut erklärt. In diesem Fall sieht man das RP gut erklärt.
Zum Einwand, daß eine Strecke
nicht gleichzeitig verschiedene Langen haben kann
, kann ich eine einfache Antwort geben: Das Schlüsselwort ist
gleichzeitig.. Im der Animation von Lagrange hat man das Myon1, daß ruhend zur Erde ist. Es hat dann die kurze Halbwertszeit von 2 Mikrosekunden. Daher kann man die folgenden beiden Fälle betrachten:
1. Beide Myonen entstehen im Ruhesystem von Myon1 gleichzeitig. Dort ist dann der Abstand beider Myonen zum Zeitpunkt der Entstehung 14 Km. Myon 1 ist zum Zeitpunkt der Ankunft von Myon 2 längst zerfallen.
2. Beide Myonen entstehen im Ruhessystem von Myon2 gleichzeitig. Dann ist der Abstand 600 Meter, denn Myon1 erreicht Myon2 in 2 Mikrosekunden. Wenn die Geschwindigkeit gleich ist bedeutet das, daß die Stecke 600 Meter lang ist.
Wichtig ist dabei, daß es die "Relativität der Gleichzeitigkeit" gibt, wegen der es die Längenkontraktion gibt.
Gruss
Rudi Knoth