Rudi Knoth hat geschrieben:@Zasada » Di 25. Jun 2019, 08:54
Die Impulse treffen sich aber nicht gleichzeitig in M'. Und das sagt die "Relativität der Gleichzeitigkeit".
@Lagrange » Di 25. Jun 2019, 09:00
Die Relativität der Gleichzeitigkeit erfüllt das Relativitätsprinzip.
Gruss
Rudi Knoth
Die "Relativität der Gleichzeitigkeit" betrifft aber Vorgänge, die sich in M gleichzeitig ereignen und nicht diejenigen, die sich in M' gleichzeitig oder ungleichzeitig ereignen sollen. Es ist egal, was M' sieht und was M' rechnet: in M findet unbedingte Gleichzeitigkeit statt, die nur von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit und von der Symmetrie der Anordnung abhängt.
Auf diese Gleichzeitigkeit hat weder der Bewegungszustand der Lichtquelle, noch der des Empfängers Einfluss.
Grund:
Wikipedia:..."Nach den Maxwellschen Gleichungen der Elektrodynamik hängt die Lichtgeschwindigkeit nicht von der Geschwindigkeit der Lichtquelle ab. Aus dieser Feststellung zusammen mit dem Relativitätsprinzip folgt, dass die Lichtgeschwindigkeit auch nicht vom Bewegungszustand des zu ihrer Messung verwendeten Empfängers abhängt."
Die Impulse treffen sich zeitversetzt in M' nicht etwa deshalb, weil die Gleichzeitigkeit ihrer Ankunft bei M relativ sei, sondern deshalb, weil M' aufgrund seiner Bewegung die Symmetriemitte der Anordnung verlässt - die gleichzeitige Ankunft der Lichtimpulse ereignet sich
ausschliesslich im symmetrischen Mittelpunkt M der Strecke AB.
...
Weil die Lichtgeschwindigkeit konstant ist.
Weil die Anordnung mittelpunktsymmetrisch aufgebaut ist.
Weil der Bewegungszustand der Lichtquelle und der des Empfängers für die Geschwindigkeit, mit der sich Lichtimpulse ausbreiten irrelevant ist.
Einfach so.