Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 12:11

Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Man kann etwa das Zwillingsparadoxon mit der Zahl der gesendeten und empfangenen Zeitimpulse der beiden Zwillinge erklären. Etwa in diesem Artikel. Dabei sind folgende Punkte wichtig:


1. Es wird vom relativistischen Dopplereffekt ausgegangen. In diesem werde die Impulse des "bewegten" Senders verlangsamt empfangen.

2. Am Ende ist der Stand der Uhren gleich der Zahl der empfangenen Impulse.

3. Man kann diese Berechnung im Ruhesystem der Strecke berechnen.

Gruss
Rudi Knoth

Nö, das geht nicht.

Die beiden Inertialsysteme sind absolut gleichberechtigt.


Und damit absolut symmetrisch.

Exakt.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Ernst » Mo 8. Jul 2019, 12:12

Rudi Knoth hat geschrieben:t1 > t1'
und
t2' > t2

Mit t als Uhrentakt in der Eigenzeit ist t=t1=t2
Und dann ist t' = t1' = t2' = t*gamma.
Daher wieder

t > t'
t' > t
t > t' > t

Und wieder unmöglich.
.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Ernst » Mo 8. Jul 2019, 12:23

Rudi Knoth hat geschrieben::

1. Es wird vom relativistischen Dopplereffekt ausgegangen. In diesem werde die Impulse des "bewegten" Senders verlangsamt empfangen.

2. Am Ende ist der Stand der Uhren gleich der Zahl der empfangenen Impulse.

3. Man kann diese Berechnung im Ruhesystem der Strecke berechnen.

Einfach in den Ruhenden auch einen Sender einbauen. Dann im Bewegten die Impulse messen. Identisches Ergebnis.
Der Dopülereffekt ist leider symmetrisch.
.
.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 8. Jul 2019, 12:43

@Ernst » Mo 8. Jul 2019, 12:23

Einfach in den Ruhenden auch einen Sender einbauen. Dann im Bewegten die Impulse messen. Identisches Ergebnis.
Der Dopülereffekt ist leider symmetrisch.


Dies wir in der Betrachtung von Herrn Schulz gemacht. Das Ergebnis ist trotzdem nicht identisch. Der Hauptgrund ist folgender:

Der "reisende Zwilling" empfängt zum Zeitpunkt der Rückreise sofort eine höhere Frequenz. Der "ruhende Zwilling" empfängt erst nach einiger Zeit das erste Zeitsignal der Rückreise des "reisenden Zwillings". Dazu kommt noch eine Besonderheit des relativistischen Dopplereffekt. Die Signale werden im Ruhesystem der Strecke mit dem Faktor 1/Gamma langsamer im Vergleich zur Frequenz des Senders im Ruhesystem des "reisenden Zwillings" ausgesendet. Daher macht sich die Zeitdilatation auf diese Weise bemerkbar.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 12:52

Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » Mo 8. Jul 2019, 12:23

Einfach in den Ruhenden auch einen Sender einbauen. Dann im Bewegten die Impulse messen. Identisches Ergebnis.
Der Dopülereffekt ist leider symmetrisch.


Dies wir in der Betrachtung von Herrn Schulz gemacht. Das Ergebnis ist trotzdem nicht identisch.

Dann habt ihr falsch gerechnet. Die Symmetrie lässt sich nicht beseitigen.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Ernst » Mo 8. Jul 2019, 13:12

Rudi Knoth hat geschrieben:Der "reisende Zwilling" empfängt zum Zeitpunkt der Rückreise sofort eine höhere Frequenz. Der "ruhende Zwilling" empfängt erst nach einiger Zeit das erste Zeitsignal der Rückreise des "reisenden Zwillings". Dazu kommt noch eine Besonderheit des relativistischen Dopplereffekt. Die Signale werden im Ruhesystem der Strecke mit dem Faktor 1/Gamma langsamer im Vergleich zur Frequenz des Senders im Ruhesystem des "reisenden Zwillings" ausgesendet. Daher macht sich die Zeitdilatation auf diese Weise bemerkbar.

Wenn es um Rückreise geht, dann reicht als SRT schon der Beschleunigungseffekt mit dem "Ändern seines IS" ala Begründung.
Es ist verwegen, anzunehmen, das der Doplereffekt den Uhrengang beeinflussen kann. Wenn das so wäre, dann erfinde ich die SRT für Schall in Luft. Ich muß dazu auch weiter nichts machen, als in den LTen c durch a ersetzen.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Zasada » Mo 8. Jul 2019, 13:36

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » Mo 8. Jul 2019, 12:23

Einfach in den Ruhenden auch einen Sender einbauen. Dann im Bewegten die Impulse messen. Identisches Ergebnis.
Der Dopülereffekt ist leider symmetrisch.


Dies wir in der Betrachtung von Herrn Schulz gemacht. Das Ergebnis ist trotzdem nicht identisch.

Dann habt ihr falsch gerechnet. Die Symmetrie lässt sich nicht beseitigen.


Gilt RP, so kann kein System als "reisend / bewegt" oder "ruhend" bezeichnet werden. Diese Bezeichnungen sind wechselseitig gültig, bzw. in Bezug auf ein ausgezeichnetes System sinnlos...im Kontext des RP insgesamt sinnlos.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 13:44

Zasada hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » Mo 8. Jul 2019, 12:23
Dies wir in der Betrachtung von Herrn Schulz gemacht. Das Ergebnis ist trotzdem nicht identisch.

Dann habt ihr falsch gerechnet. Die Symmetrie lässt sich nicht beseitigen.


Gilt RP, so kann kein System als "reisend / bewegt" oder "ruhend" bezeichnet werden. Diese Bezeichnungen sind wechselseitig gültig, bzw. in Bezug auf ein ausgezeichnetes System sinnlos...im Kontext des RP insgesamt sinnlos.

Exakt. Die beiden unterscheiden sich nur dadurch, dass einer auf seinem Hemd "Der Reisende" geschrieben hat.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 8. Jul 2019, 14:04

@Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 12:52

Dann habt ihr falsch gerechnet. Die Symmetrie lässt sich nicht beseitigen.


Erst einmal noch eine kleine Vorbemerkung:

Die Ereignisse wie "Aussenden eines Zeitsignals" und "Empfang eines Zeitsignals" gelten für alle betrachteten BS. Daher genügt es diese Betrachtung im BS des "ruhenden Zwillings" durchzuführen.

Im Ruhesystem der Strecke ist die Situation die folgende:

Es werden in der Phase der Reise zum Ziel Signale ausgesendet, die langsamer ankommen, weil sich der "Reisende" wegbewegt. Wenn er zurückfliegt, sind die Signale sofort schneller. Die Zahl der Signale ist gleich der Reisezeit im Ruhesystem der Strecke.

Der "Reisende" sendet nun auch selber Signale aus. Hier führt der relativistische Dopplereffekt zu "langsameren" Signalen. Wenn er ankommt, sind noch "langsame" Signale unterwegs. Erst nach einiger Zeit nach Beginn seiner Rückkehr empfängt der "ruhende Zwilling" die schnelleren Signale. Im relativistischen Dopplereffekt gibt es noch die Zeitdilatation, weshalb die Gesamtzahl der Signale, die der "ruhende Zwilling" am Ende empfängt kleiner ist als zahl, die der "reisende Zwilling" empfängt.

Gruss
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 14:11

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Mo 8. Jul 2019, 12:52

Dann habt ihr falsch gerechnet. Die Symmetrie lässt sich nicht beseitigen.


Erst einmal noch eine kleine Vorbemerkung:

Die Ereignisse wie "Aussenden eines Zeitsignals" und "Empfang eines Zeitsignals" gelten für alle betrachteten BS. Daher genügt es diese Betrachtung im BS des "ruhenden Zwillings" durchzuführen.
...

Das bringt nichts! Der Ruhende ist gleichzeitig der Bewegte.
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