Hannes hat geschrieben:
Hallo Ernst !
Um eine Ausbreitungsgeschwindigkeit zu bestimmen braucht man die Strecke und die Zeitdauer. Wie misst man die für das Licht aus einem Stern?
Das war zu Einsteins Zeiten richtig.
Heute mißt man das Echo eines Radarstrahles vom Mars oder vom Mond.
Die Frage war von mir, nicht von Ernst.
Wenn man eine Distanz zu Sternen mit dem Echo eines Radarstrahles misst, setzt man ja per Konvention voraus, dass die LG absolut konstant ist, egal wie schnell sich die Erde und die jeweiligen Sternen zueinander bewegen, also SRT-konform unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle und von der Geschwindigkeit des Beobachters. Es wird bei Messungen mit Radarstrahlen per Konvention die LG als konstant mit einem bestimmten Wert festgesetzt,
die LG wird also dabei nicht gemessen, sondern wird die LG benutzt, um die Distanz zwischen Erde und Sternen zu bestimmen.
Radare messen nicht die LG, Radare benutzen die per Konvention gesetzte konstante LG um Distanzen zu bestimmen.
Deshalb sind wohl die Astronomen und Kosmologen am meisten besessen, die SRT und ihre Postulate als richtig zu verkaufen, damit sie ein praktisches Werkzeug zur Bestimmung von astronomischen Distanzen haben, die ihnen Berechnungen mit physikalisch fiktiver jedoch mathematisch extrem hoher Genauigkeit erlauben, auf ein Millimeter genau, wenn sie die Distanz auf ein Millimeter genau darstellen und verwenden wollen. Extrem präzise Genauigkeiten imponieren das Publikum und erlauben auch unfalsifizierbare Weltbilder. Wenn man z.B. sagen würde, die LG bzw. die Distanzen zwischen Himmelkörpern befinden sich in einer Messspanne von +/- zig%, würde es nicht so publikumwirksam sein. Astronomie und Kosmologie sind aber in hoher Maße Marketing-Disziplinen geworden, sie leben nur vom Publikum, siehe zum Beispiel die Vermarktung der RT und ihrer Auswüchse als Sciencefiction oder auch der Zugeständnis des Nobelpreisträgers Robert Laughlin:
Der Urknall ist nur Marketing. Die Berechnungen müssen also schon als 99,9999% genau dargestellt werden, sonst wirken sie nicht. Dabei sind wohl die Astronomen und Kosmologen sogar bereit sich in die eigene Tasche zu lügen und selbst fest daran zu glauben, dass die Geschwindigkeit des Beobachters (die Erde) und die Geschwindigkeit der Sterne (Quellen) keinen Einfluß auf die Messung der LG haben...
Dabei haben Sie hier in diesem Forum öfter betont, Hannes, dass man sehr wohl die LG als Maßstab für Distanzen in der Astronomie brauchbar benutzen könnte, wenn man nur bereit wäre, das Dogma der absoluten Invarianz aufzugeben und die gemessenen Distanzen durch Erfahrungswerte zu korrigieren. Die Selbstsicherheit und Selbstdarstellung der Astronomen würden ein bisschen darunter leiden, aber es würde sehr viel an wissenschaftliche Wahrheit gewonnen.
Unkorrigierte Distanzmessungen mit Radaren und Lasermessgeräten sind durchaus brauchbar und vertretbar in unserer Dimension in der Alltagsphysik, die Messung mit der LG ist in der Empirie eine ganz schicke Sache, aber für die Kosmologie und die Astronomie taugt sie ohne Korrektur nichts.

Man muss das nur erkennen können. Die Welt und das Universum werden dabei nicht untergehen.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez