fallili hat geschrieben:
Nur ein kleine Frage:
Wer sorgt dafür das das Tor oben 1,2 Seklunden geöffnet sein sollte?
Sollte?
Der Oszillator/Generator des Zählers erzeugt Schwingungen der Periodendauer X
Auf der Basisstation sind es 100 000 000 Schwingungen pro Sekunde.
Der Teiler teilt diese durch N, N ist hier 100 000 000
Am Ausgang der Teilerkette erscheint dann hier 1 Schwingungsperiode pro Sekunde, also 1 Hz.
Dieses Signal geht zur "Impulsformung", hier wird nochmal geteilt (das FF) und somit hat die dortige Periode eine Dauer von 2 Sekunden bzw. 0.5 Hz.
Eine Schwingungsperiode besteht aus zwei Halbwellen, eine Hälfte davon wird genommen um das Tor zu steuern.
Eine Hälfte dauert 1 Sekunde, in dieser Zeit wird das Tor geöffnet und das Eingangssignal geht zum Accumulator, hier als "incr" bezeichnet ("incr" steht für Incrementieren).
Ist die eine Hälfte der Schwingung vorbei wird das Tor geschlossen, es beginnt die andere Hälfte, in dieser wird die sich aufsummierte Zahl im Ereigniszähler in die Anzeige gebracht und dort angezeigt.
Der Wert im Ereigniszähler wird gelöscht, somit ist dieser bereit für den nächsten Accumuliervorgang.
Das Spiel wiederholt sich ständig, die Frequenz dafür beträgt hier 0.5 Hz.
Die Wiederholfrequenz der Vorganges wird von der Generatorfrequenz bestimmt.
Wird hier eine andere verwendet, z.B. 83,33 MHz so ergibt sich eine andere Toröffnungsdauer, bei 83.33 MHz eben 1.2 Sekunden
fallili hat geschrieben:
Und vielleicht als Zweites:
Ich dachte immer ein Frequenzmessgerät kann die Frequenz eines einkommenden periodischen Signales messen und dazu reicht es, das eben ein periodisches Signal vorhanden ist.
Nein, das kann es nicht, ohne den ganzen Plimbim den ich gezeichnet habe, es ist nur das Allerwichtigste gezeigt, die Steuerung selber habe ich mir verkniffen, geht da Garnichts.
Es wird auch kein Signal gemessen sondern schlicht und einfach eine Zahl erzeugt.
Ohne Interpretation dieser Zahl, sie wird in der Anzeige sichtbar gemacht, wars das schon.
Erst durch eine entsprechende Interpretation bekommt diese angezeigte Zahl "Sinn"!!
Will man da nicht auf die Goschn falln ist zu wissen wie so eine Zahl zustande kommt.
Ein Signal hat keine Frequenz gottegegeben inne, die Frequenzaussage gibt's erst nach entsprechender "Interpretation", vorher ist da nichts.
fallili hat geschrieben:
Aber Deine Gerät auf Station 1 muss zuerst noch "wissen" dass die Basisstation mit 100 MHz sendet.
Aber nein, gewusst werden muss mit welcher Frequenz der Oszillator des Zählers schwingt.
Erst dann ist eine verwertbare Interpretation des angezeigten Wertes möglich.
Und das auch nur wenn eine Bezugsbasis für die zu verwendende "Sekunde" festgelegt ist.
fallili hat geschrieben:
Ganz tolle Art von Frequenzbestimmung würde ich sagen - sollte man sich vielleicht patentieren lassen.
Wie machst du das?
Kurt
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