Dopplerradar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Aug 2019, 10:02

@Kurt » Mo 19. Aug 2019, 08:47

Was ist mit der Phasenverschiebung am Reflektor? Wie kannst du die erklären?


Durch die Elektronen, die das elektrische und magnetische Feld kompensieren. I Übrigen ist diese Phasenverschiebung konstant und trägt damit nicht zur Frequenzänderung bei.

Was sind "relativistische" Geschwindigkeiten? Was ist die Ursache dafür? Wo tritt sowas auf?
Worauf sind diese Angaben bezogen? (Strecke und Dauer zur Überwindung dieser)


Relativistische Geschwindigkeiten sind Geschwindigkeiten, bei denen relativistische Effekte der zweiten Ordnung von v/c auftreten. Diese werden im "Ruhesystem" des Messgerätes gemessen.

Gruss
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Aug 2019, 10:13

@Lagrange » Mo 19. Aug 2019, 09:36

Den Dopplereffekt beim Radar kann man in der Tat ohne die SRT erklären und herleiten, weil er etwa im BS des Radarsystems berechnet werden kann. Einstein selbst hat ja diese Variante des Dopplereffekts in seinem Werk aus dem Jahre 1905 nicht beschrieben. Im Grunde kann man ihn relativistisch und "klassisch" interpretieren. Die klassische Interpretation hast du ja in deinem Beitrag beschrieben. In der relativistischen Interpretation schwingen die Elektronen im "metallischen" Reflektor mit der Frequenz:

fr = fs * (1 + v/c)/sqrt(1-(v/c)**2).

Mit dieser Frequenz sendet der Reflektor als bewegter Sender und der Empfänger vom Radar misst dann

fe = fr *(sqirt(1-(v/c)**2)/(1-v/c).

Die Zeitdilatation fällt also weg.

Gruss
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Mo 19. Aug 2019, 11:30

Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » So 18. Aug 2019, 17:57

Schon der einfache Fall v = -c/2 führt auf einmal zu einer Nullstelle im Frequenzspektrum obwohl die EM-Welle noch zum Radargerät kommen sollte.

Woher weißt du das?
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Aug 2019, 12:03

@Ernst » Mo 19. Aug 2019, 12:30

Nach der Äthertheorie sollte das Signal den Empfänger erreichen, weil die Signalgeschwindigkeit immer gleich der Lichtgeschwindigkeit ist. Nach der Emissionstheorie hat das Signal immerhin die halbe Lichtgeschwindigkeit.

Gruss
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Mo 19. Aug 2019, 13:04

Rudi Knoth hat geschrieben:@Ernst » Mo 19. Aug 2019, 12:30

Nach der Äthertheorie sollte das Signal den Empfänger erreichen, weil die Signalgeschwindigkeit immer gleich der Lichtgeschwindigkeit ist. Nach der Emissionstheorie hat das Signal immerhin die halbe Lichtgeschwindigkeit.

Gruss
Rudi Knoth

Nach der Emissionstheorie kehrt das Signal nicht zurück.
Emissionstheorie ist Ballistik. Wie der Name schon sagt, mit der Bewegung eines Balles vergleichbar.
Trifft ein Tennisball mit einer Geschwindigkeit v auf einen ruhenden Tennisschläger fliegt er (Verluste unberücksichtigt) mit der gleichen Geschwindigkeit zurück. Bewegt sich der Tennisschläger mit w=v nach hinten weg, so passiert nichts; der Ball fliegt mit v weiter. Bewegt sich der Schläger mit v>w>0,5v nach hinten, dann prallt der Ball zwar wieder vom Schläger weg; aber fliegt noch in Flugrichtung langsamer weiter. Bei w=0,5v ist die Rückprallgeschwindigkeit vom Schläger genau 0,5v. Der Ball "bleibt stehen".
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Aug 2019, 13:16

@Ernst » Mo 19. Aug 2019, 14:04

Nach der Emissionstheorie kehrt das Signal nicht zurück.
Emissionstheorie ist Ballistik. Wie der Name schon sagt, mit der Bewegung eines Balles vergleichbar.
Trifft ein Tennisball mit einer Geschwindigkeit v auf einen ruhenden Tennisschläger fliegt er (Verluste unberücksichtigt) mit der gleichen Geschwindigkeit zurück. Bewegt sich der Tennisschläger mit w=v nach hinten weg, so passiert nichts; der Ball fliegt mit v weiter. Bewegt sich der Schläger mit v>w>0,5v nach hinten, dann prallt der Ball zwar wieder vom Schläger weg; aber fliegt noch in Flugrichtung langsamer weiter. Bei w=0,5v ist die Rückprallgeschwindigkeit vom Schläger genau 0,5v. Der Ball "bleibt stehen".


Nun Herr Preikschat beschreibt de Dopplereffekt wie folgt:

Fifteen years later in 1947 while working on Doppler navigation systems, the first doubt was aroused and now, after another thirty years, the search is over - at least for me.

The problem then was: A radio station emits a frequency f0 which is received by a space vehicle at velocity v as

f1 = f0 + f0 v/c

The vehicle retransmits f1 which is received back by the radio station after another Doppler shlft as

f2 = f1 + f1 v/c = f0 + 2 f0 v/c + f0 v²/c² = f0 (1 + v/c)²

The part 2 f0 v/c in the above equation is the usualiy used Doppler shift of the return signal while f0 v²/c² can always be neglected for present day vehicle velocities of v < 10-5 c, being in the order of 10-10 f0 v/c . This "square shift" or relativistic Doppler shift is generally taken as proof of the TR. (See, for instance, in Ives and Stilwell's[5] experiments which will be discussed later.)

In the above case however, the square shift simply appears as a result of a double transmission to and from a vehicle.

Recognizing the above facts has kept me alert for other different possible interpretations of the so-called classical experiments.


Das Raumschiff sendet also ein empfangenes Signal zurück. Dieser Mann war aber auch Radartechniker (ich glaube nicht, daß er noch lebt).

Gruss
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » Mo 19. Aug 2019, 21:28

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Mo 19. Aug 2019, 08:47

Was ist mit der Phasenverschiebung am Reflektor? Wie kannst du die erklären?


Durch die Elektronen, die das elektrische und magnetische Feld kompensieren.


Du verwendest also eine Erklärung die Umstände erfordert die nicht vorhanden sind.
Nichtvorhandene Felder, solche gibt es nicht, können auch nichts kompensieren.
Das mit den Elektronen geht nicht, denn sie allein führen zu keiner Spiegelung aller Signalfrequenzen die ankommen.

Es ist also nicht dienlich Erklärungen für nichtstattfindene Vorgänge, nämlich die Spiegelung nichtexistierender Transversalwellen zu veranschlagen.
Machs halt einfach und spiegle die ankommenden longitudinale Druckschwankungen einfach zurück. (dazu braucht man keine an den Haaren herbeigezogene Falscherklärung)
Selbstverständlich dürfen da keine "Wellen" betrachtet werden, besonders keine Wellenlängen, sondern die Einzelereignisse selber.
Und das sind verdammt viele pro Schwingungszyklus.
Auf diese Art kommt man direkt zum Verstehen was da abläuft und es ergibt sich eine selbstverständliche "Phasendrehung" der zurücklaufenden Wellenteile. (und zwar ohne "Kopfstand")

Licht ist halt nunmal longitudinaler Druckausgleich im Medium, da geht kein Weg vorbei.

Kurt


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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » Mo 19. Aug 2019, 23:51

Rudi Knoth hat geschrieben:In der relativistischen Interpretation schwingen die Elektronen im "metallischen" Reflektor mit der Frequenz:

fr = fs * (1 + v/c)/sqrt(1-(v/c)**2).

Das ist unmöglich, es handelt sich um die "erzwungenen Schwingungen".

Die Elektronen sind gezwungen mit der gleichen Frequenz wie das Licht zu schwingen.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » Di 20. Aug 2019, 06:25

@Kurt » Mo 19. Aug 2019, 22:28

Es ist also nicht dienlich Erklärungen für nichtstattfindene Vorgänge, nämlich die Spiegelung nichtexistierender Transversalwellen zu veranschlagen.
Machs halt einfach und spiegle die ankommenden longitudinale Druckschwankungen einfach zurück. (dazu braucht man keine an den Haaren herbeigezogene Falscherklärung)


Nach deiner Theorie müssten dann alle festen Materialien dasselbe Reflektionsverhalten haben. Und warum dann diese Massnahmen?

Gruss
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Di 20. Aug 2019, 10:03

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun Herr Preikschat beschreibt de Dopplereffekt wie folgt
The problem then was: A radio station emits a frequency f0 which is received by a space vehicle at velocity v as

f1 = f0 + f0 v/c


Oder mit anderen Worten

f1 = f0*(c+v)/c

Na, da sind wir uns ja mit allen unseren Herleitungen einig:
Der Reflektor empfängt die Sendesignale mit c+v.
Das ist die alleinige Ursache der Frequenzdifferenz zwischen f1 und f0.

Ein klarer Nachweis für die Ungültigkeit der SRT, wo ja jeder Beobachter ( hier der Reflektor) nur immer stur c empfangen kann. SRT ade.
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