Rudi Knoth hat geschrieben:
Wir wollen doch im BS des Radargerätes bleiben. Und der in diesem BS ruhende Beobachter registriert, daß die Welle mit fr = f *(1+v/c) auftrifft.
Dieser Beobachter kann nichts registrieren, was im BS des Autos stattfindet, als Relativist muss er die Gültigkeit des rel. Additionstheorems annehmen, und das schließt c+v in sämtlichen Bezugssystemen aus!
Rudi Knoth hat geschrieben:
Dort habe ich einfach die Zeit zwischen den reflektierten Impulsen berechnet.
Ja, mit c+v natürlich, weil's anders nicht geht! Aber, wie gesagt, können Sie gar keine Aussagen über die Ereignisse im Auto treffen. Der Relativist muss c+v negieren und annehmen, dass auch im BS Auto die LG c beträgt. Somit bewegt sich das Auto überhaupt nicht gegen das Licht!
Rudi Knoth hat geschrieben:
Das Auto als bewegter Sender mit der Frequenz fr wird mit der Frequenz fr /1-v/c) empfangen, weil die Wellen im BS des Radargerätes "zusammengedrückt" sind.
Laut SRT ist beim (in Bezug zum Licht!) unbewegten Auto eine Änderung der Sendefrequenz nicht möglich. Wieso sollten die Wellen zusammengedrückt sein? Tatsächlich ist der rel. Dopplereffekt nichts anderes als der klassische Dopplereffekt, symmetrisiert mit der ZD.
Lagrange hat geschrieben:
Deine Behauptung dort "Man hat also keine unterschiedlichen Geschwindigkeiten für das Licht" ist falsch, weil Du relativ zum Reflektor mit c'=c+v gerechnet hast.
Richtig. Aber laut SRT gilt c+v=c !
Grüße
Harald Maurer