Fortsetzung "Prinzip"
Das klassische Relativitätsprinzip, das da behauptet, es sei unmöglich, "einen bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts festzustellen" ist für die Gültigkeit der Thesen der SRT eine empirische Voraussetzung.
Nur unter der Bedingung, dass alle Bezugssysteme gleichberechtigt, und dass Naturgesetze bezogen auf diese kovariant sind (nur unter der Voraussetzung, dass sich keine ausgezeichneten Bezugssysteme in der Natur
manifestieren), lässt sich überhaupt behaupten, dass die Gesetze, "nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, davon unabhängig sind, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.“
In der Formulierung von Henri Poincaré (1904) lässt sich diese Bedingung noch deutlicher erkennen:
„Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, [besagt], daß wir gar keine Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind, oder nicht.“Gestern stellte ich hier eine
Situation vor, welche die Gültigkeit eines derart formulierten Relativitätsprinzips infrage stellt.
Innerhalb der Natur manifestieren sich offenbar durchaus bevorzugte Systeme, welche einen absoluten Bewegungsbezug stellen.
Dank dieser Entdeckung kann die Behauptung, dass wir prinzipiell keine Mittel haben (können), zu unterscheiden, ob betrachtete Systeme nun ruhen oder in "gleichförmiger Translationsbewegung" begriffen sind, als falsch bezeichnet werden.


Wird nämlich durch eine bestimmte Geschwindigkeit ein bestimmter Effekt induziert (und beobachtet), dessen physikalische Voraussetzungen exakt bekannt sind, so wird (mittelbar) ein
physikalischer Zustand erkannt.
Anhand dieser Erkenntnis lässt sich sehr wohl sagen in welchem Bewegungszustand sich betrachtete Systeme zur Zeit des Eintretens der Wirkung exakt befinden (namentlich ob sie nun ruhen oder in gleichförmiger Translationsbewegung begriffen sind).
Durch diese empirische Beobachtung wird die Aussage des Klassischen, des Speziellen und des Allgemeinen Relativitätsprinzips widerlegt.
Angesichts des universellen Anspruchs des Relativitätsprinzips, ist mein kleiner, strenger Beweis ausreichend, um die Relativitätstheorie zu Fall zu bringen.
Fortsetzung folgt.