Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Do 19. Sep 2019, 12:44

Für die Kritiker hier reichts noch gerade... :mrgreen:
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Fr 20. Sep 2019, 07:49

Fortsetzung "Prinzip"

Das klassische Relativitätsprinzip, das da behauptet, es sei unmöglich, "einen bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts festzustellen" ist für die Gültigkeit der Thesen der SRT eine empirische Voraussetzung.
Nur unter der Bedingung, dass alle Bezugssysteme gleichberechtigt, und dass Naturgesetze bezogen auf diese kovariant sind (nur unter der Voraussetzung, dass sich keine ausgezeichneten Bezugssysteme in der Natur manifestieren), lässt sich überhaupt behaupten, dass die Gesetze, "nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, davon unabhängig sind, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.“

In der Formulierung von Henri Poincaré (1904) lässt sich diese Bedingung noch deutlicher erkennen:

„Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, [besagt], daß wir gar keine Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind, oder nicht.“

Gestern stellte ich hier eine Situation vor, welche die Gültigkeit eines derart formulierten Relativitätsprinzips infrage stellt.
Innerhalb der Natur manifestieren sich offenbar durchaus bevorzugte Systeme, welche einen absoluten Bewegungsbezug stellen.
Dank dieser Entdeckung kann die Behauptung, dass wir prinzipiell keine Mittel haben (können), zu unterscheiden, ob betrachtete Systeme nun ruhen oder in "gleichförmiger Translationsbewegung" begriffen sind, als falsch bezeichnet werden.

Bild
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Wird nämlich durch eine bestimmte Geschwindigkeit ein bestimmter Effekt induziert (und beobachtet), dessen physikalische Voraussetzungen exakt bekannt sind, so wird (mittelbar) ein physikalischer Zustand erkannt.
Anhand dieser Erkenntnis lässt sich sehr wohl sagen in welchem Bewegungszustand sich betrachtete Systeme zur Zeit des Eintretens der Wirkung exakt befinden (namentlich ob sie nun ruhen oder in gleichförmiger Translationsbewegung begriffen sind).

Durch diese empirische Beobachtung wird die Aussage des Klassischen, des Speziellen und des Allgemeinen Relativitätsprinzips widerlegt.

Angesichts des universellen Anspruchs des Relativitätsprinzips, ist mein kleiner, strenger Beweis ausreichend, um die Relativitätstheorie zu Fall zu bringen.

Fortsetzung folgt.
Zuletzt geändert von Zasada am Fr 20. Sep 2019, 10:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Fr 20. Sep 2019, 08:48

Zasada hat geschrieben:
In der Formulierung von Henri Poincaré (1914) lässt sich diese Bedingung noch deutlicher erkennen:

„Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, [besagt], daß wir gar keine Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind, oder nicht.“



https://de.wikisource.org/wiki/Der_gegenw%C3%A4rtige_Zustand_und_die_Zukunft_der_mathematischen_Physik#Das_Prinzip_der_Relativit%C3%A4t.

Erscheinungsdatum: 1904


Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen, wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, so daß wir gar kein Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind oder nicht.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Fr 20. Sep 2019, 10:13

Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
In der Formulierung von Henri Poincaré (1904) lässt sich diese Bedingung noch deutlicher erkennen:

„Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, [besagt], daß wir gar keine Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind, oder nicht.“



https://de.wikisource.org/wiki/Der_gegenw%C3%A4rtige_Zustand_und_die_Zukunft_der_mathematischen_Physik#Das_Prinzip_der_Relativit%C3%A4t.

Erscheinungsdatum: 1904


Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen, wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, so daß wir gar kein Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind oder nicht.


Datum korrigiert, danke.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Fr 20. Sep 2019, 15:37

Zasada hat geschrieben:Angesichts des universellen Anspruchs des Relativitätsprinzips, ist mein kleiner, strenger Beweis ausreichend, um die Relativitätstheorie zu Fall zu bringen.

Warum? Weil du gezeigt hast das es möglich ist gleichzeitig die Relativgeschwindigkeit zu zwei Objekten zu messen? Stolze Leistung.
Das konnte man sogar vor Einstein schon.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Fr 20. Sep 2019, 15:44

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Angesichts des universellen Anspruchs des Relativitätsprinzips, ist mein kleiner, strenger Beweis ausreichend, um die Relativitätstheorie zu Fall zu bringen.

Warum? Weil du gezeigt hast das es möglich ist gleichzeitig die Relativgeschwindigkeit zu zwei Objekten zu messen? Stolze Leistung.
Das konnte man sogar vor Einstein schon.

Nö, es handelt sich um 3 Objekte. Objekt 1 Objekt 2 und Objekt Medium.

Das kann man sogar nach Einstein. :lol: :lol: :lol:
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Sa 21. Sep 2019, 07:27

Lagrange hat geschrieben:Nö, es handelt sich um 3 Objekte. Objekt 1 Objekt 2 und Objekt Medium.

Sagte ich ja: relativ zu zwei Objekten, sind insgesamt 3. Aber mit zählen hast du es ja nicht so.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Sa 21. Sep 2019, 17:50

McMördo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nö, es handelt sich um 3 Objekte. Objekt 1 Objekt 2 und Objekt Medium.

Sagte ich ja: relativ zu zwei Objekten, sind insgesamt 3.

Relativ zu 3 Objekten. Wie viele sind es? 2 oder 4 ?
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 23. Sep 2019, 07:14

Fortsetzung "Prinzip"
Es geht darum, dass Systeme, deren Bewegungszustand sich gemäß des RP gar nicht, bzw. nur relativ, in Bezug aufeinander bestimmen lässt, plötzlich einen absoluten Bezug ihres Bewegungszustandes erhalten.
Anhand dieser durch das Eintreten der Wirkung veränderten Bezugszuordnung lässt sich der absolute Bewegungszustand der Systeme bezogen auf das eine System bestimmen, in dessen Koordinatenursprung der Ereignispunkt der Wirkung ruht.
Dieses System wird somit ausgezeichnet, was dem Prinzip der Relativität widerspricht.
Es wird damit zugleich das Kriterium definiert, nach dem die Systeme generell zu bevorzugen sind:

Dieses Kriterium ist die Gegenwart (der Wirkung).

IMG_5876.PNG
Bezugsschwerpunkt ist hier die Gegenwart der Wirkung (in unserem Fall liegt der Ereignispunkt der Wirkung im Koordinatenursprung des Systems S').
IMG_5876.PNG (22.43 KiB) 3393-mal betrachtet


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Fortsetzung folgt.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Di 24. Sep 2019, 16:05

Lagrange hat geschrieben:[

Erscheinungsdatum: 1904


Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen, wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, so daß wir gar kein Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind oder nicht.

Das ist ja auch ganz logisch. Um das zu verstehen, genügt schon ein ganz winziges Abstraktionsvermögen.
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