Lagrange hat geschrieben:
Es gilt weder die Erklärung Einsteins noch die Zasadas. Die Lichtgeschwindigkeit im Lichtleiter ist nicht konstant obwohl Laue - um die SRT zu retten - das Gegenteil behauptet hatte. Behauptung Laues war mit der Behauptung Zasada identisch. Fizeau hat gezeigt dass in der Tat die Fresnelsche Äthermitführung berücksichtigt werden muss.
Deine Idee ist tatsächlich sehr gut um die absolute Gleichzeitigkeit noch einfacher zu beweisen. Dazu werden 2 Geschwindigkeiten betrachtet, zb. die LG im Vakuum und die LG im Lichtleiter. Man kann auch Licht und Schall nehmen - Schallsignale werden sich in beiden Systemen in der Mitte treffen weil die Luft mitgenommen wird. Nur in dem System in welchem sich beide Signalarten genau in der Mitte treffen, ist die Lichtausbreitung isotrop und das ist das System in welchem der Äther ruht. Imgrunde genügt dass wir nur Schallsignale betrachten, die werden sich immer in der Mitte treffen wenn sie gleichzeitig emittiert sind. Einsteinsche Theorie ist auf jeden Fall unsinnig.
Nun ja, ganz so einfach ist das auch wieder nicht.
Im Fizeaus Versuch werden Wassermoleküle (also Medium: Materie!) mitgenommen, nicht Äther und nicht der Raum.
Wikipedia hat geschrieben:
Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen.
Treten etwa Interferenzen der Signalführung auf, wenn Glasfaser in Bewegungsrichtung oder senkrecht dazu ausgerichtet werden?
Nie gehört.
Ich denke, dass die LG im Lichtleiter unabhängig von seiner Ausrichtung relativ zur Bewegungsrichtung ist, sonst entstünde ein heilloses Signaldurcheinander in der Übertragungstechnik. Alles funktioniert aber prima. Dies spricht gegen die SRT und für meine Behauptung, dass das Signal im Lichtleiter vom "Einfluss" der Bezugssysteme abgekoppelt ist.
Dies beweist allerdings, dass sich Licht im Glasfaser tatsächlich konstant und unabhängig vom Bewegungszustand der Bezugssysteme ausbreitet (ob sie etwa "mitgenommen" werden spielt hierbei keine Rolle): vergessen wir nicht (hahaha) die Naturgesetze müssen innerhalb und außerhalb des Lichtleiters dieselbe Form haben.
Um zu entscheiden, dass die Lichtausbreitung nur in Systemen isotrop ist, in denen der Äther ruht, muss zuerst die Existenz von Äther berücksichtigt werden.
Dies ist allerdings eine Voraussetung, die in der SRT nicht berücksichtigt wird.
Deshalb wird sie auch von mir nicht berücksichtigt.
Mir geht es momentan ausschliesslich um die SRT.