Mikesch hat geschrieben:
Es ist nicht möglich zu ermitteln, ob man sich bewegt oder das andere Objekt. Das erste RP wurde vor knapp 400 Jahren von Galileo Galilei formuliert. Einstein hat es noch präzisiert.
Dann präzisiere ich eben noch einmal. Es ist möglich, wenn man sich dem Lorentz-Faktor entsprechend präzise Geschwindigkeiten übermittelt, ist der, der die höhere Geschwindigkeit empfängt, der, der gegenüber dem Universum langsamer bewegt ist oder gar darin ruht, denn er selbst misst die kleinere Geschwindigkeit. Die geringste Geschwindigkeit wird ruhend im Universum gemessen, denn dort gehen die Uhren am schnellsten. Uhren gehen nicht wechselseitig langsamer - geht einfach physikalisch nicht.
Mikesch hat geschrieben:
Der zweite Teil deiner Aussage ist mir unverständlich: Wenn ich mich auf einen Menschen mit v zu bewege, dann bewegt sich der Mensch aus seiner Sicht ebenfalls mit v auf mich zu.
Was soll denn sonst dabei herauskommen?
Das es eben nicht so ist, weil s=v*t=v'*t' statt v=s/t=s'/t' gilt. Ist doch eine vernünftige Lösung und Logik, sowie Mathematik dazu stimmen auch. Die Transformationsvorschrift sieht keine symmetrischen Geschwindigkeiten und asymmetrische Strecken vor, sondern symmetrische Strecken und asymmetrische Geschwindigkeiten. Das sollte doch recht leicht verständlich sein. Die Aussagen sind ja deutlich genug - für mich jedenfalls.