Hallo Frau Jocelyne !
Zitat:
Man könnte in der Tat, wie Sie es vorgeschlagen haben um feinere Kenntnisse über die Lichtgeschwindigkeit „in freier Bahn“ - sprich im Vakuum - zu gewinnen, eine Messung der LG aus einem Satelliten heraus direkt auf freistehende Photozellen (Lichtdetektore) ohne Durchqueren von Glas vornehmen, falls es technisch möglich ist. Das würde bestimmt interessante und verfeinerte Erkenntnisse über die Lichtausbreitung bringen.
Deinen Diskussionsbeitrag kann ich zum allergrößten Teil akzeptieren.
Der Vorschlag, aus einem Satelliten heraus Messungen vorzunehmen,
stammt übrigens von unserem Forenfreund CHIEF.
Zitat:
Ob bei der Rückbrechung beim Austritt aus dem Medium das Licht mit genau gleicher Geschwindigkeit weiterläuft bezweifle ich persönlich: Ich neige dazu, die Theorie der Lichtermüdung zu glauben, sonst wäre ja die Lichtausbreitung quasi ein Perpetuum mobile – für mich bedeutet nämlich ein Verlust an Geschwindigkeit zwangsläufig einen Verlust an Energie.
Es muss wirklich nicht zu schwierig sein, die genaue Austrittsgeschwindigkeit
des Lichtes nach Durchgang durch Glas oder Wasser zu messen.(Wenn man will)
Das Licht läuft nämlich nicht mit gleicher Geschwindigkeit weiter, sondern
wird an Luft wieder fast oder ganz so schnell wie es vor dem Eintritt ins Glas war, obwohl es im Glas 1/3 seiner Geschwindigkeit verloren hatte.(Rückbrechung)
Zitat:
Aber auch freistehende Photozellen sind eine Störung der Geschwindigkeit des Lichts: das Licht wird wohl auch von Photozellen gebrochen, auch unsere Netzhaut bremst wohl das Licht. Wie schnell das Licht vor Eintritt in unsere Netzhaut läuft werden wir nie erfahren, wir werden nie erfahren wie die Welt außerhalb unserer biologischen Hülle als Menschen ist, sowie außerhalb der Instrumente, die wir als Menschen ablesen können.
Genauso sehe ich das auch !
Wer nach einem so guten Diskussionsbeitrag noch immer sagen möchte, Frauen seien die schlechteren Physiker, der ist ein hoffnungsloser Macho !
Mit besten Grüßen !
Hannes