100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 12:46

Lagrange hat geschrieben:Nö, das nicht. Bewegung der Erde um die Sonne hat keinen Einfluss auf Atomuhren.

Lichtgeschwindigkeit auf der Erde ist konstant relativ zur Erde.

Du hast es also gemessen. Du warst in der Lage Atomuhren im Erdkern und im Kern der Sonne zu platzieren. Ist dir auf dem Weg dahin zuffällig Mikesch auf einem Myon begegnet? Wäre ja ein Ding.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 12:50

Lagrange hat geschrieben:Im Vakuum relativ zur Erde schon, aber nicht im Vakuum relativ zu einem Objekt welches sich relativ zur Erde bewegt.

Es gibt nur ein Vakuum. Dieses befindet sich zwischen allen Teilchen inkl. Kleinstteilchen. Dieses Vakuum hat universumweit auch die selben Eigenschaften und für Licht gibt es deswegen keinen einzigen Grund sich gegenüber diesem Vakuum irgendwo, irgendwann und irgendwie anders zu bewegen. Es kann höchstens die Richtung ändern, wenn es reflektiert wird.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 13:09

Ernst hat geschrieben:Das alles hat nix damit zu tun, daß eine gleichförmige Bewegung am bewegten Objekt selbst nicht detektierbar ist. Unzweifelhaft auch für die Newtonsche Physik. Und eigentlich auch ganz logisch. Daß es eine Höchstgeschwindigkeit gibt, ändert daran gar nichts.
Aber es ändert etwas daran, dass sich ein absolutes Bezugssystem nicht bloß denken, sondern auch feststellen lässt. Was für Lagranges Animation funktionierte, funktioniert mit jeder Simulation - z.B. in virtuellen Universen diverser 3D-APIs wie etwa OpenGL.

Ernst hat geschrieben:Unabhängig davon:
Sagt dir meine Grafik offensichtlich gar nichts. Der Lichtweg zwischen den Spiegeln ist bewegt physikalisch länger und Licht, welches sich unabhängig von Allem im Vakuum (also in dem Medium, in welchem auch die Spiegel bewegt sind) konstant bewegt, wird deswegen für diesen Weg länger benötigen, was einem aber ruhend zu den Spiegeln nicht auffallen wird, wenn keine zweite Uhr da ist, die im und gegenüber dem Vakuum ruht. Man kann nun Zeit über 9192631770 gezählte Reflexionen t an Spiegel 1 definieren und kommt dann über Abstand der Spiegel s geteilt durch Anzahl der gezählten Reflexionen t genau immer nur auf eine Geschwindigkeit c. Die tatsächliche Bewegung ist aber Abstand der Spiegel geteilt durch Anzahl der Reflexionen geteilt durch Photonenlaufzeit.

Ernst hat geschrieben:Meines Erachtens ist es müßig, die Newtonsche Physik in Frage zu stellen.
Wie oft muss ich das eigentlich schreiben, bis es einer liest? Ich stelle nicht die Newtonsche Physik in Frage, sondern erweitere sie. Andere Physiken, wie LET, ΛCDM, MoND, ART und SRT werden dafür nicht (mehr) benötigt und sogar in Frage gestellt.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 23. Okt 2019, 13:32

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nö, das nicht. Bewegung der Erde um die Sonne hat keinen Einfluss auf Atomuhren.

Lichtgeschwindigkeit auf der Erde ist konstant relativ zur Erde.

Du hast es also gemessen. Du warst in der Lage Atomuhren im Erdkern und im Kern der Sonne zu platzieren. Ist dir auf dem Weg dahin zuffällig Mikesch auf einem Myon begegnet? Wäre ja ein Ding.

Das haben Michelson-Morley und GPS gemessen.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 23. Okt 2019, 13:34

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Im Vakuum relativ zur Erde schon, aber nicht im Vakuum relativ zu einem Objekt welches sich relativ zur Erde bewegt.

Es gibt nur ein Vakuum. Dieses befindet sich zwischen allen Teilchen inkl. Kleinstteilchen. Dieses Vakuum hat universumweit auch die selben Eigenschaften und für Licht gibt es deswegen keinen einzigen Grund sich gegenüber diesem Vakuum irgendwo, irgendwann und irgendwie anders zu bewegen. Es kann höchstens die Richtung ändern, wenn es reflektiert wird.

So geht es nicht, man braucht Bezugspunkte im Vakuum. Und zwar materiell. Mindestens eine Lichtquelle wird benötigt.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 13:43

Lagrange hat geschrieben:Eine Höchstgeschwindigkeit gibt es nicht.

Falsch (bzw. nicht ganz)! Die Geschwindigkeit aller Wechselwirkungen im Vakuum ist eine Konstante und obendrein eine Absolute und kann mit c parametrisiert werden. Alles Andere kann sich nicht schneller als Wechselwirkungen bewegen. Sie kann nur ruhend im Vakuum tatsächlich gemessen werden, denn dazu ist eine Uhr erforderlich, die im Vakuum ruht. Bewegen sich zwei Photonen in verschiedene Richtungen resultiert daraus eine Differenzgeschwindigkeit von maximal 2c bei 180° - also entgegengesetzter Richtung. Messen kann man mit Uhren (die Dinger, die einem die Dauer der gezählten Perioden nach wie vor unterschlagen) jedoch alles - z.B. auch eine unendlich hohe Geschwindigkeit bei der Quantenverschränkung. Das geschieht, wenn man mit einer bewegten Uhr eine Bewegung misst, die im Vakuum mit c stattfindet - reale Geschwindigkeit v * Lorentz-Faktor γ ist gleich gemessene Geschwindigkeit v'.

Wie hoch wohl v' ist, wenn v=c ist?

Oder wie hoch v wenn v' nur bis 1c gemessen werden kann?
Für den Lorentz-Faktor gilt btw


Ich kann das widerholen, sooft ich will - niemand macht auch nur den geringsten Versuch mir folgen (das Alles also nachvollziehen) zu wollen - jedenfalls nicht im deutschsprachigem Raum. Stattdessen bleibt ihr bei seit 400 Jahren eingeschliffenen Vorstellungen, ohne diese jemals auch nur Ansatzweise zu hinterfragen. So kommt man ganz sicher in Millionen Jahren nicht weiter.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 13:45

Lagrange hat geschrieben:Das haben Michelson-Morley und GPS gemessen.

Gemessen oder geschätzt? Richtig oder falsch interpretiert? Sogar du stellst dir solche Fragen nicht. Was hat man bei Michelson Morley überhaupt gemessen? Ach ja... gar nichts, ich vergas.
Zuletzt geändert von Sciencewoken am Mi 23. Okt 2019, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 23. Okt 2019, 13:49

Lagrange hat geschrieben:So geht es nicht, man braucht Bezugspunkte im Vakuum.

Okay... Na und? Hast du meine Anleitung dazu, wie man einen solchen Punkt absoluter Ruhe im Vakuum ermitteln kann, am Ende schon wieder nicht verstanden? Was solls - es geht und ich kann. Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch Andere können. Es immer und immer wieder zu widerholen, wie es geht, wird mir zu müssig, da selbst für euch anscheinend zu kompliziert.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 23. Okt 2019, 13:50

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das haben Michelson-Morley und GPS gemessen.

Gemessen oder geschätzt? Richtig oder falsch interpretiert? Sogar du stellst dir solche Fragen nicht.

Richtig gemessen, GPS misst sehr genau.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 23. Okt 2019, 13:55

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:So geht es nicht, man braucht Bezugspunkte im Vakuum.

Okay... Na und? Hast du meine Anleitung dazu, wie man einen solchen Punkt absoluter Ruhe im Vakuum ermitteln kann, am Ende schon wieder nicht verstanden? Was solls - es geht und ich kann. Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch Andere können. Es immer und immer wieder zu widerholen, wie es geht, wird mir zu müssig, da selbst für euch anscheinend zu kompliziert.

Bild

Die Entfernung zwischen Uhr 1 und Uhr 2 muss hier mit Licht gemessen werden weil es hier keine materielle Strecke gibt.

Die Frage ist, ist die LG=c relativ zu Uhr 1, oder relativ zu Uhr 2, oder relativ zum Gitter.

Für mich ist klar. Relativ zum Gitter.
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