Rudi Knoth hat geschrieben:
@Mikesch » So 3. Nov 2019, 13:34
Nun meine Einwände:
Zitat:
1. Vorlesungen sind i.d.R. öffentliche Veranstaltungen. Da kann jeder kommen.
Das stimmt, aber doch in erster Linie, um zuzuhören.
Das ist in der Absolutheit so nicht richtig. Die Vorlesungen sind in ihrer Form der Frontbeschallung umstritten. Darum werden in vielen Vorlesungen die Zuhörer aktiv eingebunden, um u.a. auch den Disput zu fördern.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Die Vorlesung mit Gewalt zu stören ist aber nicht richtig.
Sind wir ja einer Meinung.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Zitat:
2. Ein Diskurs ist an einer Universität durchaus Bestandteil der Kultur.
Dazu gehört aber auch, den anderen zu Wort kommen zu lassen.
Ja, richtig: Respekt und Wertschätzung. Hatte ich geschrieben.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Zitat:
3. Lucke ist nicht bekannt dafür, sich sonderlich zimperlich zu äußern. Auch während der Veranstaltung provozierte er weiterhin seine Kritiker. Er ist sicherlich kein -----, hat aber mit der Gründung der tendenziell rechtsradikalen, faschistischen AfD auch eine Verantwortung, die er sich eben stellen muss.
Und was hat das mit dem Thema Makroökonomie zu tun?
Die ist auch im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung zu sehen und damit muss er sich der Diskussion stellen.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Auch hat er sich von der jetzigen AfD distanziert. Und woher nehemn diese Rowdys das Recht, daß er sich vor denen verantworten soll?
1. Lucke ist eine öffentliche Person und hält auch heute nicht mit seiner Meinung im öffentlichem Raum hinterm Berg.
2. Das er dazu dann Stellung nehmen muss, gehört damit zu den Dingen, die er aushalten muss.
3. Das Recht hat jeder ihn dazu zu Fragen.
4. Innerhalb einer Vorlesung ihn zu fragen, ist nicht der schlechteste Ort. Der Gesamtkontext ist schon gegeben.
5. "Rowdys" ist ein (ab-)wertender Begriff, der weder respektvoll noch wertschätzend ist. Was glaubst du eigentlich, wohin die Diskussion führen wird, wenn man sich zu solchen Begrifflichkeiten hinreißen lässt?