Hallo Hannes,
Hannes hat geschrieben:
Doch wenn zwei verschränkte Wellenpakete , die voneinander eine große
räumliche Distanz haben, gleichzeitig ihre Polarisationsebene ändern,
dann muss es auch eine Verbindung dazwischen geben, die wir (noch) nicht
kennen.
Da liegt der Denkfehler drin.
Es wird davon ausgegangen dass die Festlegung der Polebene zufällig bei der Erzeugung der Einzelpeaks geschieht, dass es deswegen zu einer Übereinstimmung bei den beiden Polarisationsauswertungen kommt weil sich -unterwegs- diese erst einstellt, bzw. "rückwirkend" festgelegt wird.
Das ist nicht so, sie wurde bei Erzeugung der Einzelpeaks festgelegt.
Und zwar (im Idealfall) immer mit der entgegengesetzten Polarisation.
Das gilt nicht nur für 0 und 90 Grad, sondern auch für alle dazwischenliegenden Winkeln.
Also auch für 30/120, 20/110, 70/150 usw.
Somit kommt es, bei Verdrehen der Polarisationsfilter, immer zu diesem, einen Zusammenhang zeigenden, Ergebnissen.
Es ist einfach der Polwinkel der Paare zueinander der ausgewertet wird.
Was soll denn anderes rauskommen aus dieses Verhältnis?!!
Das wird dann als Abhängigkeit der Polwinkel zueinander gedeutet.
Eine reine Fehldeutung.
Ich würde mich nicht trauen dieser Auswertung einen "Geheimschlüssel" zuzusprechen.
Denn wer die eine Hälfte der Daten/Polarisation kennt, der kennt automatisch die andere auch.
Er braucht sich nur die Ausgangswinkel rauslesen, schon weiss er wie die andere Strecke gesendet wurde.
Gruss Kurt