Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Dez 2019, 06:39

McMurdo hat geschrieben:Was meinte Peter denn jetzt nun?
Ist dir die Frage nicht selber inzwischen peinlich? SRT - Symmetrie - zwei zueinander bewegte Myonen - welches Myon stirbt zuerst und warum? Das kannst du ja mal versuchen, mit der SRT zu berechnen und zu belegen. Dann wirst du auf die Problematik stoßen, die krona hier anführte, nämlich Wahrscheinlichkeiten. Die SRT macht keine konkreten Vorhersagen, denn das, was tatsächlich passiert hängt von der tatsächlichen Situation ab und geschieht u.U. (bisher sogar immer!) asymmetrisch. Das ist ja auch der Grund, warum die SRT eigentlich nur noch eine Zombie-Theorie ist. :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Do 12. Dez 2019, 11:46

Wo sind wir geblieben?

B entfernt sich von A





C übernimmt die Zeit von B und A übernimmt eigene Zeit.
Beide Zeiten sind gleich nach SRT, weil beide Uhren wechselseitig langsamer gehen.

Jetzt gehen wieder beide Uhren wechselseitig langsamer, so dass gilt:





Gesamtzeit:



q.e.d.


Nach SRT - und das wird bestätigt durch Don Lincoln obwohl er etwas anderes behauptet - werden beide Zwillinge gleich alt, d.h. jeder sieht den anderen älter als sich selbst.

Ist das möglich? Selbstverständlich nicht. Damit ist bewiesen, dass die SRT zu entsorgen ist. Eine "Reparatur" der Theorie ist nicht möglich.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Do 12. Dez 2019, 11:54

Sciencewoken hat geschrieben:Ist dir die Frage nicht selber inzwischen peinlich? SRT - Symmetrie - zwei zueinander bewegte Myonen - welches Myon stirbt zuerst und warum?

Das hat Peter aber nun mal nicht gefragt. Die Frage war welches Myon zerfällt.

Das kannst du ja mal versuchen, mit der SRT zu berechnen und zu belegen. Dann wirst du auf die Problematik stoßen, die krona hier anführte, nämlich Wahrscheinlichkeiten. Die SRT macht keine konkreten Vorhersagen, denn das, was tatsächlich passiert hängt von der tatsächlichen Situation ab und geschieht u.U. (bisher sogar immer!) asymmetrisch. Das ist ja auch der Grund, warum die SRT eigentlich nur noch eine Zombie-Theorie ist. :lol:

Die SRT ist da sehr konkret: Für das bewegte Myon vergeht die Zeit langsamer und die zurückzulegende Strecke ist verkürzt. Es gibt also aus Sicht der SRT gar keine Probleme.

Probleme haben nur die Kritiker, die ja wie zu sehen ist, schon die Basics nicht verstehen und somit natürlich zu komplett unsinnigen Schlüssen kommen.
Zuletzt geändert von McMurdo am Do 12. Dez 2019, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Do 12. Dez 2019, 11:59

McMurdo hat geschrieben:
Das kannst du ja mal versuchen, mit der SRT zu berechnen und zu belegen. Dann wirst du auf die Problematik stoßen, die krona hier anführte, nämlich Wahrscheinlichkeiten. Die SRT macht keine konkreten Vorhersagen, denn das, was tatsächlich passiert hängt von der tatsächlichen Situation ab und geschieht u.U. (bisher sogar immer!) asymmetrisch. Das ist ja auch der Grund, warum die SRT eigentlich nur noch eine Zombie-Theorie ist. :lol:

Die SRT ist da sehr konkret: Für das bewegte Myon vergeht die Zeit langsamer und die zurückzulegende Strecke ist verkürzt. Es gibt also aus Sicht der SRT gar keine Probleme.

Außer dass die einen bereits zerfallen sind und kommen nicht zum vereinbarten Treffpunkt. :lol: :lol: :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Do 12. Dez 2019, 12:05

Lagrange hat geschrieben:Außer dass die einen bereits zerfallen sind und kommen nicht zum vereinbarten Treffpunkt. :lol: :lol: :lol:

Was ja auch nicht in der Aufgabe steht, da steht nämlich:
Das Myonen-Paradoxon
Zwei Myonen (M1, M2) bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit aufeinander zu. Aufgrund der geringen Halbwertszeit zerfallen sie, bevor sich sich treffen.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Do 12. Dez 2019, 12:10

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Außer dass die einen bereits zerfallen sind und kommen nicht zum vereinbarten Treffpunkt. :lol: :lol: :lol:

Was ja auch nicht in der Aufgabe steht, da steht nämlich:
Das Myonen-Paradoxon
Zwei Myonen (M1, M2) bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit aufeinander zu. Aufgrund der geringen Halbwertszeit zerfallen sie, bevor sich sich treffen.

Und was ist die Antwort? :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Do 12. Dez 2019, 12:13

Lagrange hat geschrieben:Und was ist die Antwort? :lol:

Steht doch schon in der Aufgabe. Sie zerfallen bevor sie sich treffen.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Do 12. Dez 2019, 12:17

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Und was ist die Antwort? :lol:

Steht doch schon in der Aufgabe. Sie zerfallen bevor sie sich treffen.

Die Aufgabe ist die Antwort, super. :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Do 12. Dez 2019, 12:23

Lagrange hat geschrieben:Die Aufgabe ist die Antwort, super. :lol:

Ist natürlich nicht so das ich das nicht auch schon sagte:
Ich nehme eher an das du selbst nicht weißt was die Frage überhaupt klären soll, denn die Antwort steckt ja schon in deiner Ausgangssituation: Beide Myonen zerfallen bevor sie sich treffen.


Was mich wieder darin bestärkt das der Fragesteller im Prinzip selber gar nicht weiß was er da eigentlich will.
Aber auch das äußerte ich ja schon:
Nö, wer in der Aufgabenstellung schon schreibt die Myonen zerfallen bevor sie sich treffen und dann fragt welches Myon zerfällt hat entweder die Aufgabe nicht gelesen (Was schon merkwürdig wäre, weil er sie ja selbst aufschrieb), oder weiß halt gar nicht worauf er hinaus will.
McMurdo
 

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Do 12. Dez 2019, 13:14

McMurdo hat geschrieben:Was mich wieder darin bestärkt das der Fragesteller im Prinzip selber gar nicht weiß was er da eigentlich will.


Das zeigt nur dass du absolut dumm bist.

Du sollst die Frage beantworten wenn du kannst, wenn du das nicht kannst, kannst du es einfach sagen.
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