Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Fr 27. Dez 2019, 11:17

Mikesch hat geschrieben:Nur das die Ersten, die diese angebliche "Behauptung" aufstellten, keine Relativisten waren.
Es waren die Anhänger der Äthertheorie.
Aha... und ich bin Anhänger der Relativitätstheorie, oder wie? :lol:
Die Ersten, die diese Behauptung aufstellten, waren Theoretiker, die Missstände in der Äther-Theorie erkannten, die sie weg formulieren wollten - also Leute, wie ich. Es waren keine Anhänger irgendeiner Theorie.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Mikesch » Fr 27. Dez 2019, 11:26

Sciencewoken hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nur das die Ersten, die diese angebliche "Behauptung" aufstellten, keine Relativisten waren.
Es waren die Anhänger der Äthertheorie.
Aha... und ich bin Anhänger der Relativitätstheorie, oder wie? :lol:
Die Ersten, die diese Behauptung aufstellten, waren Theoretiker, die Missstände in der Äther-Theorie erkannten, die sie weg formulieren wollten - also Leute, wie ich. Es waren keine Anhänger irgendeiner Theorie.
Du solltest an deiner Lesekompetenz arbeiten. An welcher Stelle in meinem Text behaupte ich, daß du ein Anhänger der Äthertheorie bist?

Zweitens: Es wurde u.a. aus der Äthertheorie von Lorentz eine Äther-Theorie entwickelt, die sogar seinen Namen bekam: Lorentz Ether Theory. Es gab natürlich noch viele andere, weniger erfolgreiche Erklärungsversuche, um die Äthertheorie zu stützen.
Es ist also richtig, dass es nicht Relativisten waren, die als erste die angebliche "Behauptung" der Zeitdilatation - und übrigens auch der Längenkontraktion - aufstellten.

Damit bestätigst du meine Aussage. Deine Behauptung ist sinnbefreit und inhaltlich bedeutungslos.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Fr 27. Dez 2019, 11:28

Mikesch hat geschrieben:Miaauuu

:lol: Gehen Uhren wechselseitig langsamer? :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 27. Dez 2019, 11:32

@Lagrange » Fr 27. Dez 2019, 09:51

Einstein selbst hat die SRT gleich 1905 widerlegt und zwar durch seine idiotische Behauptung, dass Uhren wechselseitig langsamer gehen.


Wo hat denn dies in seinem Werk "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" getan? Auf Seite 904 (14 seines Textes) beschreibt er, wie eine ursprünglich mit einer anderen Uhr synchronen Uhr durch die Bewegung "nachgeht". Von "wechselseitig nachgehenden Uhren" finde ich an dieser Stelle nichts.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Fr 27. Dez 2019, 11:43

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Fr 27. Dez 2019, 09:51

Einstein selbst hat die SRT gleich 1905 widerlegt und zwar durch seine idiotische Behauptung, dass Uhren wechselseitig langsamer gehen.


Wo hat denn dies in seinem Werk "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" getan? Auf Seite 904 (14 seines Textes) beschreibt er, wie eine ursprünglich mit einer anderen Uhr synchronen Uhr durch die Bewegung "nachgeht". Von "wechselseitig nachgehenden Uhren" finde ich an dieser Stelle nichts.

Gruss
Rudi Knoth

Selbst wenn er geschrieben hätte: "Hey Leute , meine Theorie ist absolut schwachsinnig", könntest du diese Stelle nicht finden.

Genügt dir der Satz: "Es ist klar, daB die gleichen Resultate von im "ruhenden"
System ruhenden Körpern gelten, welche von einem gleichförmig
bewegten System aus betrachtet werden" ?

Ganz sicher nicht! :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Fr 27. Dez 2019, 13:03

Rudi Knoth hat geschrieben:Wo hat denn dies in seinem Werk "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" getan? Auf Seite 904 (14 seines Textes) beschreibt er, wie eine ursprünglich mit einer anderen Uhr synchronen Uhr durch die Bewegung "nachgeht". Von "wechselseitig nachgehenden Uhren" finde ich an dieser Stelle nichts.

Auf dieser Seite wohl nicht. Einstein hatte, wie jeder Andere auch, das Problem, dass sich laut RP jeder gleichberechtigt als Ruhend betrachten darf. Die ruhende Uhr geht stets langsamer. "Jeder sieht die Uhr des Anderen langsamer gehen" ist also eine Folgerung daraus, jedoch nun mal eine, die nicht zutreffen kann. Die Belege für den relativistischen Doppler-Effekt taten ein Übriges, weil dort nun mal Frequenzen wechselseitig geringer gemessen wurden, als es der klassische Doppler-Effekt her gab.
Nur leider ist das Ganze kein Wunder, wenn man einige Dinge beachtet:
1. In gleichen Zeitabschnitten werden weniger Takte produziert, je länger die Periodendauern zwischen den Takten dauern.
2. In gleichen Zeitabschnitten werden mehr Takte produziert, je kürzer die Periodendauern zwischen den Takten dauern.
3. In längeren Periodendauern können mehr Signale empfangen werden als in kürzeren und umgekehrt.
4. Bewegungen beeinflussen die Periodendauern, in welchen Uhren Takte zählen. In physikalisch gleichen Zeitabschnitten wird dadurch auch die Anzahl der Takte beeinflusst.

Ich werde wohl noch ein PDF mehr veröffentlichen müssen, damit klar wird, welche Konsequenzen das hat.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Kurt » Fr 27. Dez 2019, 13:16

Sciencewoken hat geschrieben:1. In gleichen Zeitabschnitten...
2. In gleichen Zeitabschnitten.....


Was ist ein Zeitabschnitt.

Kurt

.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Mikesch » Fr 27. Dez 2019, 13:29

Sciencewoken hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Wo hat denn dies in seinem Werk "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" getan? Auf Seite 904 (14 seines Textes) beschreibt er, wie eine ursprünglich mit einer anderen Uhr synchronen Uhr durch die Bewegung "nachgeht". Von "wechselseitig nachgehenden Uhren" finde ich an dieser Stelle nichts.

Auf dieser Seite wohl nicht. Einstein hatte, wie jeder Andere auch, das Problem, dass sich laut RP jeder gleichberechtigt als Ruhend betrachten darf. Die ruhende Uhr geht stets langsamer. "Jeder sieht die Uhr des Anderen langsamer gehen" ist also eine Folgerung daraus, jedoch nun mal eine, die nicht zutreffen kann. Die Belege für den relativistischen Doppler-Effekt taten ein Übriges, weil dort nun mal Frequenzen wechselseitig geringer gemessen wurden, als es der klassische Doppler-Effekt her gab.
Nur leider ist das Ganze kein Wunder, wenn man einige Dinge beachtet:
1. In gleichen Zeitabschnitten werden weniger Takte produziert, je länger die Periodendauern zwischen den Takten dauern.
2. In gleichen Zeitabschnitten werden mehr Takte produziert, je kürzer die Periodendauern zwischen den Takten dauern.
3. In längeren Periodendauern können mehr Signale empfangen werden als in kürzeren und umgekehrt.
4. Bewegungen beeinflussen die Periodendauern, in welchen Uhren Takte zählen. In physikalisch gleichen Zeitabschnitten wird dadurch auch die Anzahl der Takte beeinflusst.

Ich werde wohl noch ein PDF mehr veröffentlichen müssen, damit klar wird, welche Konsequenzen das hat.
Ist bekannt:

Mittels der Lorentztransformation und dem Dopplereffekt kann man bei näher kommenden Quellen eine Verlangsamung der Schwingungen bestimmen und deren Stauchung.
Bei sich entfernenden Quellen ebenfalls eine Verlangsamung der Schwingungen bestimmen und diesmal deren Dehnung.
Die Verlangsamung der Schwingung heisst Zeitdilatation.

Guten Morgen. Das Problem liegt bei dir.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Fr 27. Dez 2019, 13:30

Mikesch hat geschrieben:Ich sollte an meiner Lesekompetenz arbeiten, Miauuu.

Du hast behauptet, Einstein und Poincare wären Vertreter der LET gewesen. Was denkst du wohl, warum Einstein seine eigene Theorie entwickelte? Natürlich weil er nicht Anhänger der LET war, sondern Missstände in dieser erkannte - eben jene Missstände von denen du da faselst. Eine physikalisch materielle Längenkontraktion hat es bei Einstein nie gegeben und deswegen mussten Uhren wechselseitig langsamer gehen, was btw. noch viel bekloppter ist. Kein Mensch war damals dazu bereit, das Galileische Prinzip in der ursprünglichen Form aufzugeben und das ist man auch heute noch nicht, obgleich es aufgrund vieler Experimente (spätestens seit 1971) längst Zeit dafür ist. :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Mikesch » Fr 27. Dez 2019, 13:42

Sciencewoken hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Ich sollte an meiner Lesekompetenz arbeiten, Miauuu.

Du hast behauptet, Einstein und Poincare wären Vertreter der LET gewesen. Was denkst du wohl, warum Einstein seine eigene Theorie entwickelte? Natürlich weil er nicht Anhänger der LET war, sondern Missstände in dieser erkannte - eben jene Missstände von denen du da faselst. Eine physikalisch materielle Längenkontraktion hat es bei Einstein nie gegeben und deswegen mussten Uhren wechselseitig langsamer gehen, was btw. noch viel bekloppter ist. Kein Mensch war damals dazu bereit, das Galileische Prinzip in der ursprünglichen Form aufzugeben und das ist man auch heute noch nicht, obgleich es aufgrund vieler Experimente (spätestens seit 1971) längst Zeit dafür ist. :lol:
Du hast echt schwere Probleme mit deiner Lesekompetenz. Mehr, als ich vorher dachte.
Wo habe ich behauptet, dass auch Einstein ein Vertreter der Lorentz Ether Theory wäre?

Nirgends. Das hast du dir wieder aus der Luft geholt.

Der Rest deine Textes ist unwichtig.
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