Rudi Knoth hat geschrieben:Wo hat denn dies in seinem Werk "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" getan? Auf Seite 904 (14 seines Textes) beschreibt er, wie eine ursprünglich mit einer anderen Uhr synchronen Uhr durch die Bewegung "nachgeht". Von "wechselseitig nachgehenden Uhren" finde ich an dieser Stelle nichts.
Auf dieser Seite wohl nicht. Einstein hatte, wie jeder Andere auch, das Problem, dass sich laut RP jeder gleichberechtigt als Ruhend betrachten darf. Die ruhende Uhr geht stets langsamer. "Jeder sieht die Uhr des Anderen langsamer gehen" ist also eine Folgerung daraus, jedoch nun mal eine, die nicht zutreffen kann. Die Belege für den relativistischen Doppler-Effekt taten ein Übriges, weil dort nun mal Frequenzen wechselseitig geringer gemessen wurden, als es der klassische Doppler-Effekt her gab.
Nur leider ist das Ganze kein Wunder, wenn man einige Dinge beachtet:
1. In gleichen Zeitabschnitten werden weniger Takte produziert, je länger die Periodendauern zwischen den Takten dauern.
2. In gleichen Zeitabschnitten werden mehr Takte produziert, je kürzer die Periodendauern zwischen den Takten dauern.
3. In längeren Periodendauern können mehr Signale empfangen werden als in kürzeren und umgekehrt.
4. Bewegungen beeinflussen die Periodendauern, in welchen Uhren Takte zählen. In physikalisch gleichen Zeitabschnitten wird dadurch auch die Anzahl der Takte beeinflusst.
Ich werde wohl noch ein PDF mehr veröffentlichen müssen, damit klar wird, welche Konsequenzen das hat.