Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 13:56

McMurdo hat geschrieben:Und Science weiß auch 2020 immer noch nicht wie der Meter definiert ist.
Nö. Science interessiert es nicht, wie Relativisten irgendwas definieren. Science hält die augenblickliche Definition des Meters auch in den kommenden 2 Millarden Jahren für hochgradig idiotisch! :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mi 1. Jan 2020, 14:32

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:Längenkontraktion spricht nicht gegen den relativistischen Doppler-Effekt.

Ich glaube schon weil in der Länge auch ein Zeitanteil enthalten ist.
Da verstehst du etwas vollkommen falsch. Strecken haben keine Zeit in der Einheit. Es gibt nur einen Zusammenhang zwischen Periodendauern und Wellenlängen bei Frequenzen. ...

Nicht bei Einstein. Er wollte Voigt "kopieren", sah aber nicht, dass sich auch Voigt verrechnet hatte.

x' = γ ( x − v t )
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 14:37

Lagrange hat geschrieben:Nicht bei Einstein. Nicht bei Einstein. Er wollte Voigt "kopieren", sah aber nicht, dass sich auch Voigt verrechnet hatte.
Egal bei wem oder wem nicht - "Es gibt nur einen Zusammenhang zwischen Periodendauern und Wellenlängen bei Frequenzen." ist die einzig korrekte physikalische Aussage.

Aber wenn sich nun auch Voigt verrechnet hatte, dann ist ja wohl auch die Äthertheorie falsch, nicht wahr? Hatte ich ja schon immer gesagt.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mi 1. Jan 2020, 14:40

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nicht bei Einstein. Nicht bei Einstein. Er wollte Voigt "kopieren", sah aber nicht, dass sich auch Voigt verrechnet hatte.
Egal bei wem oder wem nicht - "Es gibt nur einen Zusammenhang zwischen Periodendauern und Wellenlängen bei Frequenzen." ist die einzig korrekte physikalische Aussage.


Das muss aus der Wellengleichung berechnet werden.



Da haben sich beide verrechnet, wobei Einstein Voigts Fehler "übernahm".
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 14:51

Lagrange hat geschrieben:Das muss aus der Wellengleichung berechnet werden.
Gleichungen sind für die Logik erst mal zweitrangig. Die Logik ist, dass der Abstand zweier Silizium-Atome bei 20°C und 1bar Luftdruck minimal nur 543pm sein kann und dieser Abstand ändert sich auch nicht, wenn sich zwei zueinander ruhende Silizium-Atome gegenüber anderen bewegen. Lässt man nun zwischen diesen beiden Atomen sich ein Photon mit c hin und her bewegen, ändert sich die Laufzeit dieses Photons entsprechend der Bewegung dieser Atome, weil die Laufstrecken des Photons länger werden, nicht aber der Abstand der Atome. Physikalischer bzw. materieller Abstand ungleich Wellenlänge - ist doch simpel, oder?
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mi 1. Jan 2020, 15:02

Es geht um den "relativistischen" Doppler. Da muss "relativistisch" gerechnet werden. Fest steht: Einstein hat auch "relativistisch" falsch gerechnet.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 15:10

Lagrange hat geschrieben:Es geht um den "relativistischen" Doppler. Da muss "relativistisch" gerechnet werden.
Ach so... mein PDF nicht gelesen, wie ich sehe. Darin ergibt sich der relativistische Doppler-Effekt auch dann, wenn nur eine von zwei Uhren langsamer geht, da muss nichts relativistische gerechet werden - es müssen nur durch Bewegung im Gang beeinflusste Uhren beachtet werden und zwar pro relativbewegung nur eine langsamer gehende Uhr.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mi 1. Jan 2020, 15:24

Sciencewoken hat geschrieben:... es müssen nur durch Bewegung im Gang beeinflusste Uhren beachtet werden und zwar pro relativbewegung nur eine langsamer gehende Uhr.


Das heißt, die Uhr (jede Uhr) geht für alle Beobachter gleich schnell?
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 1. Jan 2020, 15:35

Lagrange hat geschrieben:Das heißt, die Uhr (jede Uhr) geht für alle Beobachter gleich schnell?
Da weiß ich persönlich immer noch nicht, wie das gehen soll. Ich weiß nur, wie es kommt, dass man zueinander bewegte Uhren wechselseitig langsamer gehend misst, obgleich tatsächlich nur eine von ihnen langsamer geht. Steht alles im PDF.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mi 1. Jan 2020, 15:43

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das heißt, die Uhr (jede Uhr) geht für alle Beobachter gleich schnell?
Da weiß ich persönlich immer noch nicht, wie das gehen soll. Ich weiß nur, wie es kommt, dass man zueinander bewegte Uhren wechselseitig langsamer gehend misst, obgleich tatsächlich nur eine von ihnen langsamer geht. Steht alles im PDF.

Wechselseitig geht auf keinen Fall, auch dann nicht wenn man sagt: "obgleich tatsächlich nur eine von ihnen langsamer geht".

Bei Botermann geht immer die im Labor bewegte Uhr langsamer. --> SRT tot.
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