Sciencewoken hat geschrieben:Warum zum Henker ist das GPS-Signal dann so aufwendig mit Timestamps und Chipcodes aufgebaut?
"Timestamp" sagt die vergangenen Zeiteinheiten seit dem wöchentlichem Neustart Sonntag nachts.
Der Chipcode ist zur Identifizierung der SAT, und zum "Einphasen ins Funktelegramm" zuständig (auch GOLDCode genannt).
Sciencewoken hat geschrieben:Vom Almanach für Positionierungen mal ganz abgesehen
Das sind die Daten die der Empfänger braucht damit er die Signallaufzeit überhaupt erkennen kann.
Diese Daten beinhalten die Bahndaten der SAT, die Abweichungen davon, die Systemzeit, die Abweichung der Borduhr von dieser usw.
Aus der Signallaufzeit erfährt er wo sichj der SAT zum Zeitpunkt der Absendung des Signal, des Signalzustandes, befunden hat.
Aus den Bahndaten im Almanach kann er ersehen wo dieser Punkt war als das Signal losgeschickt wurde.
Aus den Punkten von drei SAT kann er dann seine Pos auf der Erdoberfläche, zum Zeitpunkt des Empfangs dieser Signale, errechnen.
Sciencewoken hat geschrieben: Warum genügt dann bei GPS nicht eine weitaus konventionellere Synchronisationsmethode, wie Ernst schreibt?
Weil das technisch nicht machbar ist.
Kurt
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