Lagrange hat geschrieben:Mikesch hat geschrieben:...
2. Eine Uhr ruht im eigenen Bezugssystem. Sie kann im anderen Bezugssystem bewegt sein. So etwas beeinflusst die Uhr nicht.
Nur weil du einer bewegten Uhr zuschaust, ändert sich für die Uhr natürlich überhaupt nichts.
Richtig.
Somit ist die SRT im Eimer.
Das ist eben nicht richtig. Wenn sich für Uhren im eigenen Ruhesystemen nichts ändert, dann würde man niemals - also zu keiner Zeit - auch nur eine Uhr feststellen können, die über die Dauer eines Experiments langsamer ging - sprich, man würde gar niemals einen Zeitunterschied auf ihnen feststellen und die wechselseitige Zeitdilatation wäre ebenso nur ein Scheineffekt, wie auch die Längenkontraktion. Vor Allem wären dann auch Uhrensynchronisationen kaum notwendig. Das ist aber nun mal nicht der Fall, also ändert sich tatsächlich etwas für mindestens eine von zwei zueinander bewegten Uhren - sie wird tatsächlich langsamer und das funktioniert nun mal wechselseitig nicht. Also muss man feststellen können, welche von beiden Uhren denn nun langsamer läuft und das geht so, wie ich es hier mehrfach beschrieben habe - man bringt übermittelte Musterdaten wechselseitig zur Korrellation und daraus ergibt sich auf der einen Seite ein Faktor in Höhe des Lorentz-Faktors und auf der anderen Seite ein Divisor in Höhe des Lorentz-Faktors. Bei GPS ist der wechselseitige Datenaustausch nur deswegen nicht vorhanden, weil es nur darum geht Slave-Uhren zu stellen und zwar unabhängig davon ob bei der Korellation durch der LF geteilt oder mit ihm multipliziert werden muss. Aber wie auch immer - die SRT ist trotzdem im Eimer und nicht nur das - das heilige RP kann mit ihr beerdigt werden.
