Ernst hat geschrieben:Meine Armbanduhr muß nicht ständig abgeglichen werden. Sie ist von guter Qualität, unempfindlich gegen Stoß, Bewegung, Temperatur und beim Bergsteigen. Alle 6 Wochen abgleichen reicht.
Wäre meine Uhr konstruktionsbedingt gravitativ beeinflußt, müßte ich sie beim Flug zur ISS abgleichen. Aber meine Unruh-Uhr ist ja gravitationsunempfindlich.
Atomuhren sind konstruktionsbedingt gravitativ beinflußbar. Sieht man gleich an GPS Uhren. Die laufen oben schneller und würden daher ohne Abgleich falsch gehen. Damit sie oben richtig gehen, werden sie unten falsch abgeglichen. Daher laufen sie oben wieder richtig. Ganz simpel.
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Alle 6 Wochen abgleichen? Und sonst? Wie genau ist sie nach 6 Wochen? Weicht sie dann um eine Minute, 1 Sekunde oder um wenige Nanosekunden ab? Ich habe eine GPS-Uhr in meinem Smartphone... die ist dauersynchonisiert per GPS-Signal, was denkst du, wie genau die geht?
Und Atomuhren? Zumindest RB-Taktgeber funktionieren in etwa nach dem Prinzip der Bestrahlung, wie auch die Litium-Ionen dei Botermann. Was denkst du also, wie sich RB-Taktgeber gegenüber Bewegung verhalten?
Unten falsch abgleichen, damit sie oben richtig gehen...

Und die ganze Elektronik, von welcher Lagrange freundlicherweise das Blockschaltbild gepostet hat, ist Zierde, oder wie? Erzähl' das deinen Kindern und sieh dabei zu, wie sie für solche Meinungen ausgelacht werden.

Du hast wirklich kein bisschen Ahnung von Uhren und das hast du gerade eben bewiesen.
Und außerdem... Warum takten Taktgeber wohl geringer? Nicht etwa, weil sich die zeitlichen Abstände, in denen Takte gezählt werden, größer werden? Aber halt... Ich vergas... Uhren haben ja gar nichts mit Taktgebern zu tun - Uhren zählen ja gar keine Takte, sondern funktionieren sonstwie.
Du hast nicht bloß nur keine Ahnung von Uhren, du hast obendrein auch keine Ahnung von Frequenzen oder Taktgebern. Ist dir das nicht irgendwann wenigstens ein bisschen peinlich?
