Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 06:49 
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Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13
Beiträge: 17901
McMongo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Die Sekunde wurde von Menschen erschaffen, nicht von Gott.

Aha, und woher wollten die Menschen wohl wissen was eine Sekunde ist? :lol:

Komischerweise haben die Menschen entdeckt, dass sich die Erde dreht.
Und so haben sie einen Tag in 24 x 60 x 60 Sekunden aufgeteilt.
Lustig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 07:04 
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Registriert: Mo 14. Okt 2019, 09:52
Beiträge: 8701
Lagrange hat geschrieben:
Komischerweise haben die Menschen entdeckt, dass sich die Erde dreht.
Und so haben sie einen Tag in 24 x 60 x 60 Sekunden aufgeteilt.
Lustig.
Und dann festgestellt, dass diese Erddrehung um 0,002s pro Jahrhundert schwankt. Und dann haben sie bis 1960 die Ephemeridensekunde eingeführt, die ähnlichen Schwankungen unterliegt und letztendlich wurde die Sekunde als das 9192631770-Fache einer Periodendauer definiert. Nun stellte man aber fest, dass sich diese Periodendauer durch Bewegung und Gravitation ändert (sonst würden Uhren unter solchen Einflüssen nicht derartig abweichen), also bleibt die Frage, wie lange eine Sekunde nun dauert doch berechtigt. Ohne Schwankungen bekam man die Sekunde nur per Funksignal definiert, wenn auch nur in Schritten etwa 0,9775µs. Die Frage, wie lange eine solche Sekunde nun dauert und woran man das fest macht, bleibt also berechtigt. Findest du das immernoch lustig?


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 10:29 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
McMurdo hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Egal wie Taktgeber takten. Zeigen Uhren eine andere Zeit als die Referenzuhr, dann gehen sie falsch. Die Referenzuhr zeigt die Ephemeridensekunde, bzw. die gleichwertige Atomsekunde. Zeigt eine Uhr eine andere Zeit, egal aus welchem Grund,dann geht sie falsch. Ganz simpel.

Logisch, weil nur die Uhren auf der Erde können ja richtig gehen, weil ja quasi von Gott so vorgegeben wurde das eine Sekunde nur auf der Erde richtig gemessen werden kann. Deine Logik ist ja fast so bestechend wie Lagranges...

Die Sekunde ist eine von Menschen erdachte Dauer, welche aus der Erdbewegung um die Sonne abgeleitet ist. Eine andere Dauer ist dann eben keine Sekunde.

Deine sich mit science deckende Denkblockade beruht auf Unkenntnis dieses Sachverhaltes.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 10:41 
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Registriert: Mo 14. Okt 2019, 09:52
Beiträge: 8701
Ernst hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Egal wie Taktgeber takten. Zeigen Uhren eine andere Zeit als die Referenzuhr, dann gehen sie falsch. Die Referenzuhr zeigt die Ephemeridensekunde, bzw. die gleichwertige Atomsekunde. Zeigt eine Uhr eine andere Zeit, egal aus welchem Grund,dann geht sie falsch. Ganz simpel.

Logisch, weil nur die Uhren auf der Erde können ja richtig gehen, weil ja quasi von Gott so vorgegeben wurde das eine Sekunde nur auf der Erde richtig gemessen werden kann. Deine Logik ist ja fast so bestechend wie Lagranges...

Die Sekunde ist eine von Menschen erdachte Dauer, welche aus der Erdbewegung um die Sonne abgeleitet ist. Eine andere Dauer ist dann eben keine Sekunde.

Deine sich mit science deckende Denkblockade beruht auf Unkenntnis dieses Sachverhaltes.
.

Und deine Denkblockade beruht auf der Unkenntnis wie Uhren funktionieren, bzw. wie sie überhaupt nur funktionieren können. Uhren zählen Takte von Taktgebern und diese Takte erfolgen im Abstand bestimmter Periodendauern. Weder Taktgeber noch Uhr können diese Periodendauer beeinflussen. Das heisst, man kann sie justieren wie man will, aber die Anfälligkeit für Bewegung und Gravitation bleibt bestehen. Daraus folgt, dass die Sekunden, die von Uhren angezeigt werden u.U. unterschiedlich lange dauern. Da kannst du dich auf den Kopf stellen, bis du aus den Ohren blutest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 10:46 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Sciencewoken hat geschrieben:
Nun stellte man aber fest, dass sich diese Periodendauer durch Bewegung und Gravitation ändert (sonst würden Uhren unter solchen Einflüssen nicht derartig abweichen), also bleibt die Frage, wie lange eine Sekunde nun dauert doch berechtigt.

Hätte man keine Referenzsekunde, könnte man eine veränderte Dauer gar nicht messen. Dein Problem liegt in der Verwechselung von variabler Dauer mit variabler Referenz.
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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 10:51 
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Registriert: Mo 14. Okt 2019, 09:52
Beiträge: 8701
Ernst hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:
Nun stellte man aber fest, dass sich diese Periodendauer durch Bewegung und Gravitation ändert (sonst würden Uhren unter solchen Einflüssen nicht derartig abweichen), also bleibt die Frage, wie lange eine Sekunde nun dauert doch berechtigt.

Hätte man keine Referenzsekunde, könnte man eine veränderte Dauer gar nicht messen. Dein Problem liegt in der Verwechselung von variabler Dauer mit variabler Referenz.
.
.

Autonom laufende Uhren können auf Referenzen nun mal nicht zugreifen. Das funktioniert nur, bei synchronisierten Uhren. Eine Verwechslung meinerseits liegt hier nicht vor. Dein Problem liegt im Verständnis von der Funktion von Uhren. Da kannst du dich auf den Kopf stellen, bis du aus den Ohren blutest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 10:58 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
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Sciencewoken hat geschrieben:
. Das heisst, man kann sie justieren wie man will, aber die Anfälligkeit für Bewegung und Gravitation bleibt bestehen. Daraus folgt, dass die Sekunden, die von Uhren angezeigt werden u.U. unterschiedlich lange dauern. Da kannst du dich auf den Kopf stellen, bis du aus den Ohren blutest.

Geht ohne Kopfstand.
Deine Uhren zeigen dann kein Sekunde mehr an sondern einen zu großen oder zu kleinen Wert, d.h. die Uhr geht falsch.
Ohne Referenzsekunde könntest du das gar nicht feststellen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 11:03 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Sciencewoken hat geschrieben:
Autonom laufende Uhren können auf Referenzen nun mal nicht zugreifen.

Das ist dann dumm, wenn ich mit einer falsch gehenden Uhr einen Termin versäume, der mit der Referenzuhr gemacht wurde.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 11:11 
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Registriert: Mo 14. Okt 2019, 09:52
Beiträge: 8701
Ernst hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:
. Das heisst, man kann sie justieren wie man will, aber die Anfälligkeit für Bewegung und Gravitation bleibt bestehen. Daraus folgt, dass die Sekunden, die von Uhren angezeigt werden u.U. unterschiedlich lange dauern. Da kannst du dich auf den Kopf stellen, bis du aus den Ohren blutest.

Geht ohne Kopfstand.
Deine Uhren zeigen dann kein Sekunde mehr an sondern einen zu großen oder zu kleinen Wert, d.h. die Uhr geht falsch.
Ohne Referenzsekunde könntest du das gar nicht feststellen.
.
.

Ich sage doch, du begreifst gar nichts! Eine Cs133-Atomuhr inkrementiert nach exakt 9192631770 Takten ihren Sekundenzähler und zwar unabhängig savon in welchen zeitlichen Abständen (Periodendauern) diese Takte gezählt wurden. Verändern sich diese Periodendauern, wovon man reinen Gewissens ausgehen kann, wenn die Uhr bewegt oder stärkerer Gravitation ausgesetzt wird, verändert sich auch die Dauer, in welcher der Sekundenzähler inkrementiert wird, aber er wird inkrementiert und zwar immer um den Wert 1, jedoch niemals um Werte 0,n oder n,x. Die Mechanik der Uhr ändert sich nicht - nur die zeitlichen Abstände, in welchen Takte gezählt werden. Und natürlich werden mindestens zwei Uhren benötigt, um dies festzustellen, aber welche von beiden eine Sekunde in der korrekten Dauer inkrementiert, lässt sich nur definieren und zwar beliebig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Zeit: mal ohne das Gefasel von Sciencewoken!
BeitragVerfasst: Mi 29. Jan 2020, 11:11 
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Registriert: Mo 14. Okt 2019, 09:52
Beiträge: 8701
Ernst hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:
Autonom laufende Uhren können auf Referenzen nun mal nicht zugreifen.

Das ist dann dumm, wenn ich mit einer falsch gehenden Uhr einen Termin versäume, der mit der Referenzuhr gemacht wurde.
.
.

Ändert aber nichts an der Realität.


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