Hexenjagt à la AC

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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 25. Jul 2010, 16:29

Kurt hat geschrieben: Hallo Ernst, WO haben die Astronomen gemessen?


In ihren Observatorien natürlich.

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 25. Jul 2010, 16:33

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Hallo Ernst, WO haben die Astronomen gemessen?


In ihren Observatorien natürlich.


Und was/wen haben sie beobachtet?

Gruss Kurt
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 25. Jul 2010, 16:37

Chief hat geschrieben: Der mitgeführte "Äther" ist die im Flugzeug eingeschlossene Luft.


Selbstverständlich. Und der von der Erde mitgeführte Äther ist die in den Bergwerken eingeschlossene Luft ;)

Im Ernst. In einem Äther, welcher lokal von einem Stern mitgeführt und wiederum lokal von einer zum Stern relativbewegten Erde lokal mitgeführt wird, ergibt sich ein anderer Aberrationswinkel als in einem nichtmitgeführten Äther bzw. als in Emitter/SRT. Die gemessene Aberration zeigt, daß das nicht der Fall ist. Und daher existiert keine Mitführung (zum x-ten :) )

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 25. Jul 2010, 16:47

Kurt hat geschrieben: Und was/wen haben sie beobachtet?

Sogenannte Fixsterne.
Und das haben sie beobachtet:

Δtan α = Δv/c

Worin Δv die Geschwindigkeitsdifferenz ist, welche sich aus der Umlaufgeschwindigkeit im Erd-Orbit ergibt.

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 25. Jul 2010, 17:20

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Und was/wen haben sie beobachtet?

Sogenannte Fixsterne.
Und das haben sie beobachtet:

Δtan α = Δv/c

Worin Δv die Geschwindigkeitsdifferenz ist, welche sich aus der Umlaufgeschwindigkeit im Erd-Orbit ergibt.


Hallo Ernst, irgendwie blick ich nicht durch.
Wo ist das Observatorium, auf der Erdoberfläche oder im Erdorbit?

Gruss Kurt
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » So 25. Jul 2010, 17:43

Kurt hat geschrieben: Wo ist das Observatorium, auf der Erdoberfläche oder im Erdorbit?

Die Observatorien auf der Erde, ob auf Meereshöhe oder auf hohen Bergen messen alle dieselbe Aberration.
Erdorbit meint den Orbit der Erde um die Sonne, Da wird die Position eines Sterns beispielsweise einmal am 21.März und einmal am 21. September gemessen. Und da zeigt sich dann die angegebene Aberration.

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 25. Jul 2010, 19:09

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Wo ist das Observatorium, auf der Erdoberfläche oder im Erdorbit?

Die Observatorien auf der Erde, ob auf Meereshöhe oder auf hohen Bergen messen alle dieselbe Aberration.
Erdorbit meint den Orbit der Erde um die Sonne, Da wird die Position eines Sterns beispielsweise einmal am 21.März und einmal am 21. September gemessen. Und da zeigt sich dann die angegebene Aberration.


Hallo Ernst, Danke.
Vielleicht ist der Effekt ,die rote Linie, wirklich so gering dass er nicht auffällt.
Ich meine es ist klar geworden was ich mit der Lichtablenkung, der Bezugsbildung in Erdnähe, meine.
Ein Verstehen/Wissen der Bezugsbildungsreichweite der Erde hätt ich schon gerne gehabt,
wird sich schon noch finden.
Jedenfalls scheint sie soweit zu reichen dass es bei GPS noch nicht zu erkennbaren Abweichungen kommt.
Wobei da auch mal was aufgetaucht ist.


Gruss Kurt
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Mo 26. Jul 2010, 08:44

Hallo Ernst !

Die Observatorien auf der Erde, ob auf Meereshöhe oder auf hohen Bergen messen alle dieselbe Aberration.
Erdorbit meint den Orbit der Erde um die Sonne, Da wird die Position eines Sterns beispielsweise einmal am 21.März und einmal am 21. September gemessen. Und da zeigt sich dann die angegebene Aberration.


Muss doch so sein. Die Erdatmosphäre ist doch zu den Observatorien unbewegt, also kann sie keinen Effekt erzeugen.

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Re: Aberration

Beitragvon scharo » Mo 26. Jul 2010, 14:06

Hallo Chief,

immer noch hast Du a Brettl vorm Kopf ;) , aber jetzt vielleicht:

„Nach der Galileischen "Relativitätstheorie" ist egal welcher von zwei Körpern als ruhend und welcher als bewegt angenommen wird.“

Ja, wenn zwei ohne nichts dazwischen. In dem Fall hast Du aber 3 „Körper“ – Quelle, Äther und Beobachter. Der Lichtstrahl ist fest im Äther, es ist also ein Unterschied, ob die Quelle oder der Beobachter im Äther bewegt ist. Das Relativitätsprinzip betrachtet nur die relative Bewegung zwischen Quelle und Äther oder Beobachter und Äther, aber nicht Quelle und Beobachter, da dazwischen der Äther ist.
Flugzeug in Erdatmosphäre = keine Aberration des Schalls.
Beobachter bewegt rel. z. Luft = Aberration des Schalls.

Und jetzt ein bewegtes Bildchen extra für Dich:
Bild

Gruß
Ljudmil
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Re: Aberration

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 27. Jul 2010, 00:13

scharo hat geschrieben: Das Relativitätsprinzip betrachtet nur die relative Bewegung zwischen Quelle und Äther oder Beobachter und Äther, aber nicht Quelle und Beobachter, da dazwischen der Äther ist.

Und jetzt ein bewegtes Bildchen :
Bild


Jeder wird seiner Meinung nach selig !

Ich behaupte, dass zu einem gewissen Zeitpunkt A nicht nur ein Lichtstrahl von der Sonne senkrecht zum Beobachter in B ausgesandt wird, sondern dass sich ein ganzes Strahlenbüschel sphärisch mit der Geschwindigkeit c nach allen Richtungen hin ausbreitet.

Zu einem in der Entfernung D ruhenden Beobachter käme daher einer dieser Lichtstrahlen zur Zeit
T_o = D/ c ............1
an.
Einen anderen Beobachter, der sich mit der Geschwindigkeit v von B nach C bewegt, erreicht daher erst ein Lichtstrahl, der zum Weg squrt (D^2 + d^2) die Zeit
T = squrt (D^2 + d^2) / c .................2
benötigt.
Mit d = v T ist
T^2 c^2 = T_0^2 c^2 + T^2 v^2...................2a
bzw.
T_0^2 c^2 = T^2 (c^2 - v^2).......................2b

eine Gleichung, aus der der Lorentzfaktor

gamma = T/T_0 = c / squrt (c^2 - v^2)

direkt hervorgeht.

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