Yukterez hat geschrieben:
Im Fall einer Galaxie besteht die Scheibe aus Milliarden von umlaufenden Objekten, weswegen die Summe aus deren Massen auch als milliardenfach größer als die des einzelnen Testpartikels angenommen werden darf.
Da kommen wir der Sache schon näher. Mit Kepler bezieht man sich aber nur auf ein einziges umlaufendes Testobjekt, weil man annimmt, die anderen umlaufenden Massen hätten auf das betrachtete Objekt wenig bis gar keinen Einfluss und das ist genau das, was ich in Frage stelle.
Yukterez hat geschrieben:
Laut den beobachtenden Astronomen nimmt die Dichte der leuchtenen Materie mit steigendem Abstand vom Zentrum in etwa exponentiell ab.
Ich frage mich, wie diese Abnahme mir bei der Bestimmung der auf einem betrachteten Ring verteilten Massen helfen sollte.
Und zu allem Übel... Die Gravitationskonstante ist von dem Produkt aus systemabhängiger Kepler-Konstante C und der Zentralmasse M abhängig... In Galaxien kann man eindeutig sehen, dass C in solchen so gut wie nie systemübergreifend konstant ist, die zentrale Masse (Bulge) jedoch zumindest annähernd schon. Ein Umstand durch welchen man in jeder einzelnen Theorie, die Keplerkurven in Galaxien erwartet, an die Dunkle Materie gebunden ist - richtig oder falsch?