Definition/festlegung Universalzeit

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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Di 16. Jun 2020, 18:16

Sonni1967 hat geschrieben:Aber ich habe was gelernt hier nämlich wie sehr man sich sträuben kann gegen jegliche
Art von Weiterbildung.

Klar... wer bitte hat sich denn nicht weitergebildet? Wem sind denn Zeit-Weg-Diagramme nach wie vor zu hoch? Wer muss sich denn noch bewegen, obwohl alle Entfernungen 0 sein sollen? Wer bitte weiß denn hier nicht mal, dass für Bewegungen mindestens zwei Orte mit Abstand >0 erforderlich sind? Erzähl hier bloß niemandem, er würde sich gegen Weiterbildung sträuben. :lol:

Und btw.: Für das Durcheinander bist du selbst verantwortlich, denn das Äquivalenzprinzip (Erde benötigt unendlich viel energie um auf c zu beschleunigen) hat ganz sicher nichts mit dem Relativitätsprinzip zu tun - wurde dir das vom Mainstream noch gar nicht beigebogen? :lol:
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon ZQUANTUM » Di 16. Jun 2020, 18:50

Sonni schrieb: Einer der wenigen wo ich als Laie sagen würde: Ein Profi der ART.


Ja würde ich zustimmen, der Kerl hats drauf!
Vor allem auch, weil er offen ist für nachvollziehbare Ideen und fähig die gegebenen Faktoren der RT zu einem tragfähigen Konstrukt zusammenzuschweißen.

Leider verschwendet der hier sein Potential.

Das glaube ich, ist auf die Physik bezogen, eher weniger der Fall. Ich denke er ist nicht so blöd (wie wir..hihi) sich an einem, von vornherein offensichtlichen Chaos zu verschwenden.
Denke mal er geniesst ua. dass man hier "recht offen" reden kann, unzensiert. Welches zumindest einer der Gründe für mich ist, hier ua. zu schreiben.
Ausserdem gibt es mM. hier auch gute Leut, die sich wirklich Gedanken machen, es ernst meinen und von daher auch den nötigen Respekt verdient haben.

KKD ZQ
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » Di 16. Jun 2020, 19:41

ZQUANTUM:

Das glaube ich, ist auf die Physik bezogen, eher weniger der Fall. Ich denke er ist nicht so blöd (wie wir..hihi) sich an einem, von vornherein offensichtlichen Chaos zu verschwenden.


Als Chaos empfinde ich das auch im Moment :)

ZQUANDTUM:

Denke mal er geniesst ua. dass man hier "recht offen" reden kann, unzensiert.


Mag sein. Aber wenn ich mir vorstelle ich hätte mir alle diese Kenntnisse angeeignet und wäre auf diesem Niveau
dann würde ich mir eine geeignete Plattform suchen wo ich mich mit "meinesgleichen" austauschen kann.
Hier ist das sicherlich nicht der Fall.

KKD
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » Mi 17. Jun 2020, 06:20

Sciencewoken schrieb:
Wer muss sich denn noch bewegen, obwohl alle Entfernungen 0 sein sollen? Wer bitte weiß denn hier nicht mal, dass für Bewegungen mindestens zwei Orte mit Abstand >0 erforderlich sind?


Hääää…, was blubberst du denn da? Du raffst echt nix und schmeißt alles aus dem Kontext und dann das hier:

denn das Äquivalenzprinzip (Erde benötigt unendlich viel energie um auf c zu beschleunigen) hat ganz sicher nichts mit dem Relativitätsprinzip zu tun


Was soll das denn jetzt mit dem Äquivalenzprinzip :roll: Was besseres fällt dir jetzt wohl nicht ein. Es ging hier drum:

Wenn sich ein Photon relativ zur Erde mit c bewegt, dann bewegt sich such die Erde mit c relativ zum Photon.

Das Relativitätsprinzip gilt für Licht nicht. In einem lichtschnellen System können die Naturgesetzte nicht kovariant
formuliert werden. Die Weltlinie von Photonen ist lichtartig und die haben die Länge 0. Die Erde hat Ruhemasse und kann
sich darum nicht auf lichtartigen Weltlinien bewegen. Um sie dahin zu bekommen bräuchte man unendlich viel Energie
und das geht nicht. Man kann nicht einfach behaupten das Photon wäre in Ruhe und die Erde käme aus seiner Sicht mit
LG auf es zu weil das Photon niemals ruht und die Erde sich nicht auf einer lichtartigen Weltlinie bewegt.
Es kann kein Inertialsystem geben das sich relativ zu einem 2. Inertialsystem mit c bewegt, es kann keine objektive
Lorenztransformation zw. den beiden Systemen geben. Das Relativitätsprinzip gilt nur für Geschwindigkeiten von Systemen v<c
und mehr wollte ich auch gar nicht damit sagen. Das einzige was du kannst ist dich lustig machen und meine Aussagen
aus dem Kontext reissen.

Lies dir nochmal den Beitrag von ZQ von gestern durch (Seite 34). Vielleicht kapierst du es dann. Er hat es jedenfalls sofort
verstanden was ich meinte.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Kurt » Mi 17. Jun 2020, 08:04

Sonni1967 hat geschrieben:Wenn sich ein Photon relativ zur Erde mit c bewegt, dann bewegt sich such die Erde mit c relativ zum Photon.


Passt doch, was missfällt dir dabei?
Achso, es gibt ja kein Photon, klaro.

Sonni1967 hat geschrieben:Das Relativitätsprinzip gilt für Licht nicht.


Achso, das RP gilt nur in der Märchenwelt.

Sonni1967 hat geschrieben: In einem lichtschnellen System können die Naturgesetzte nicht kovariant
formuliert werden.


Warum denn nicht?
Oder meinst du das es deswegen nicht geht weil du keine Angabe des Bezuges der LG geben kannst, diese in der Märchenwelt nicht vorgesehen ist.
Naja, da ist überhaupt nichts logisches vorgesehen, nur märchenhaftes und in sich Widersinniges.
So ist das halt wenn der Verstand nicht rundläuft und Logisches keine Bedeutung hat.

Arme "moderne Physik".

Kurt


.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Lagrange » Mi 17. Jun 2020, 09:38

Sonni1967 hat geschrieben:... Das Relativitätsprinzip gilt nur für Geschwindigkeiten von Systemen v<c
...

Schwachsinn.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Mi 17. Jun 2020, 11:42

Gegenfrage: Was soll das hier?
Sonni1967 hat geschrieben:Das Relativitätsprinzip gilt für Licht nicht.

Natürlich gilt das RP auch für Licht, es sei denn du kennst einen Grund, warum dies nicht der Fall sein sollte (außer jenen, das für Licht alle Abstände auf 0 kontrahieren, was du und alle Anderen Relativisten gewissenhaft vergessen können).
Und als Lagrange die Frage stellte, ob sich die Erde gegenüber dem Photon mit c bewegt, wenn sich das Photon gegenüber der Erde mit c bewegt, kamst du mit dem Argument, man bräuchte unendlich viel Energie, um die Erde auf c zu bekommen (Äquivalenzprinzip), aber darum ging es ja nicht. Es ging die ganze Zeit darum, dass das RP natürlich auch für Licht gilt. Andernfalls bräuchte man nämlich Inertialsysteme gegenüber welchen sich Licht genauso verhält, wie es sich die RT vorstellt. Diese Inertialsysteme gibt es jedoch nur auf dem Papier, nicht aber in der Realität und da könnt ihr Relativisten versuchen, die RT zu verstehen, so viel ihr wollt, es wird zu nichts führen. Und dann ist das Studium von Zeit-Weg-Diagrammen besonders hilfreich, aber von Solchen willst du ja nichts wissen (geschweige denn ZUDUMMZUM).
Sonni1967 hat geschrieben:Lies dir nochmal den Beitrag von ZQ von gestern durch (Seite 34). Vielleicht kapierst du es dann. Er hat es jedenfalls sofort
verstanden was ich meinte.

Alternativ könnte ich auch dich fragen. Was meintest du denn? Ich habe das vermutlich nämlich nicht verstanden.:lol:
Vllt. will ich das Ganze ja auch nicht verstehen, weil dieser Kenntnisstand die RT ja bereits implizieren würde, was ich aber nun mal vermeiden will.
Aber ich denke mal, es ist eher so, dass ihr nicht versteht, dass sich nicht die Erde bewegt, sondern das Photon. Also was hat dieser euer Kenntnisstand hier überhaupt verloren? :lol:
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » Mi 17. Jun 2020, 12:52

Hallo Kurt,
ich schrieb: Das Relativitätsprinzip gilt für das Licht nicht.

Du:
Achso, das RP gilt nur in der Märchenwelt.


Es gilt für Licht nicht weil die Konstanz der LG besagt dass sie eben nicht relativ sondern absolut ist.
Alle Beobachter (unabhängig von ihrer Relativgeschwindigkeit zur Lichtquelle) stellen den gleichen Betrag für die LG fest.

Für alle ruhemasselosen Quanten im Universum messen wir LG. Für alle massebehafteten Quanten gilt das Relativitätsprinzip:
Der gemessene Geschwindigkeitsbeitrag ist abhängig vom Koordinatensystem.

Das hatte ich mir irgendwann mal so abgeschrieben und das erscheint mir auch logisch. Stammt aber nicht von mir.
Vielleicht könnte man auch so formulieren: In einem System (Photon) das gegenüber eines Inertialsystems (Erde) mit c
bewegt ist gibt es keine Zeit. Der Satz macht aber irgendwie keinen Sinn.

Du:
Naja, da ist überhaupt nichts logisches vorgesehen, nur märchenhaftes und in sich Widersinniges.


Warum findest du denn das alles Widersinnig? Naja, vieles entspricht nicht unseren Alltagserfahrungen weil unser Gehirn
ist ja auch nicht dafür gemacht die wahre Natur von Raum und von Zeit zu verstehen. Ich hatte mal kurz von dir gelesen
dass du Zeit negierst (es gibt keine) hattest du geschrieben. Da kann ich mich wirklich nicht festlegen, vielleicht ist
sie auch Einbildung, könnte sein.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Mi 17. Jun 2020, 13:08

Sonni1967 hat geschrieben:Es gilt für Licht nicht weil die Konstanz der LG besagt dass sie eben nicht relativ sondern absolut ist.

Absolut gegenüber was - verdammt noch mal?
Absolut gegenüber Inertialsystemen (also Konzepten) gemäß der RT oder absolut gegenüber dem leeren Raum (also einer objektiven Existenz) gemäß MNET? Es ist mMn natürlich gegenüber dem leeren Raum und damit definitiv der Grund dafür, warum das 400 Jahre alte RP letztendlich in genau der Hinsicht zusammenkracht, wenn es um bevorzugte Bezugssysteme geht. Es macht nämlich einen Unterschied, ob man sich nur gleichberechtigt als ruhend betrachtet, oder tatsächlich ruht. Ebenso kann sich nämlich auch jeder gleichberechtigt als bewegt betrachten, selbst dann noch, wenn man tatsächlich ruht. Für Überlegungen im Rahmen der RT macht dies nämlich keinerlei Unterschied, für die bittere Realität allerdings schon.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » Mi 17. Jun 2020, 14:16

Sciencewoken:
Absolut gegenüber was - verdammt noch mal?
Absolut gegenüber Inertialsystemen (also Konzepten) gemäß der RT


Ja, das meine ich. Photonen ( im Vakuum) bewegen sich absolut zu Inertialsystemen ( "Objekten" mit Ruhemasse die sich v<c bewegen).

Du:
oder absolut gegenüber dem leeren Raum (also einer objektiven Existenz)


Da verstehe ich dich nicht (gegenüber dem leeren Raum). Ich denke mir auch dass Raum und Zeit eine objektive Existenz
haben (im Rahmen der Relativitätstheorie). Ich denke mir die Raumzeit aber eher in der Art eines Feldes dessen Werte
veränderbar (durch ruhemassebehaftete Objekte) sind. Also mehr in Richtung Quantenfeldtheorie.
Die Werte des Feldes ändern sich durch Massen. Zeit und Raum sind ein dynamisches Feld was durch Objekte
/Massen ständig seine "Werte" relativ zu anderen (Massen / Objekten) ändert.

Du:
Für Überlegungen im Rahmen der RT macht dies nämlich keinerlei Unterschied, für die bittere Realität allerdings schon.


Wer weiß was Realität ist, niemand. Näher käme man ihr wenn man das ganz große ( was die RT beschreibt) mit dem ganz kleinen
(der Quantenfeldtheorie) zusammen bringen könnte. Dann wäre man näher dran an der "Realität".
Da fehlt dann aber noch das wichtigste (aus meiner Sicht). Nämlich das was Materie strukturiert / formt, die In-form-ation.
Information steckt überall. In allem was ist ("existiert") kann man sie finden. Sie ist nicht materiell aber sie formiert
die Materie ( und damit uns) und steckt in ihr. Sie spielt in der modernen Physik noch nicht wirklich eine Rolle
aber für mich ist sie fundamental. Ich glaube sie ist das was Prof. Hans Peter Dürr ausdrücken wollte : Das große Internet der Wirklichkeit.
Es wirkt, es passiert, es formiert (Information) sich.
Zuletzt geändert von Sonni1967 am Mi 17. Jun 2020, 14:50, insgesamt 3-mal geändert.
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