Lagrange hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:
Wie also darf ich mir ein solches Medium denn nun vorstellen?
Wie ein Superfluid. Es ist nur nicht möglich dass zwei Körper denselben Raum einnehmen. Sie können nicht doppelt am selben Ort sein.
Ach sooo... Also fast so wie ich es mir dachte. Ein perfektes Superfluid. Ein Superfluid, das genau die selben Eigenschaften hat wie leerer Raum. Nur leider kann ein solches Medium keine Wellen transportieren, denn "Teilchen" die sich nicht aneinander reiben können, können auch sonst nicht miteinander wechselwirken - sie würden sich ungehindert durchdringen können und somit auch zwei von ihnen gleichzeitig an einem Ort sein können. Perfekt superfluide Materie ist so, als wäre sie schlicht nicht da.
Etwas geringer superfluide Materie wäre bereits feststellbar, nur leider trifft dies weder auf Äther noch auf Raumzeit zu, denn diese Medien sind nun mal nicht feststellbar, wie es Experimente hinlänglich zeigten und das selbe dürfte auch für Kurts Trägersubstanz gelten, sofern man denn irgendwann mal erfahren würde, wie man sich dieses Zeug vorstellen darf.
Das einzige, was annähernd superfluid erscheint und feststellbar ist, sind elektromagnetische Wellen und evtl. auch noch Wellen, die für die Gravitation sorgen - wobei ich mir un aber aus einem sehr guten Grund die Begrifflichkeit "Gravitationswelle" erspare. Also liegt es nahe, diese Wellen selber aus fast superfluiden Teilchen (die Dinger, die ich Wavelets nenne) bestehen zu lassen. Im Unterschied zu harter Materie können zwei Wavelets gemeinsam einen identischen Ort besetzen und evtl. büßen sie dadurch auch etwas von ihrer (fast) Superfluidität ein, so das aus vielen solcher Wavelets an einem gemeinsamen Ort ein solides Teilchen - sprich Materie wird, aber soweit bin ich noch nicht.
Der Vorteil dieses Modells ist jedenfalls, dass es sich dabei um simpelste Quantenmechanik mit nur zwei Arten von Teilchen (supersoliden und fast superfluiden) handelt. Um dieses Modell herum lässt sich ein mathematisches Theorem aufbauen, das relativistische Vorgänge klassisch erklärt, was ich, wie ich denke, mit meiner Herleitung des rel. Doppler-Effekts und daraus folgernd des rel. Geschwindigkeitsadditionstehorems auf klassischem Wege hinreichend bewiesen habe. Es geht also nur noch um die logische Nachvollziehbarkeit mit gesundem Menschenverstand und weniger um Zustimmung, wie der Potato das sagt.