Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 19:20 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Chief hat geschrieben:
Kannst du das etwas genauer erklären?

Warum soll ich wiederholen, was Harald bereits an Gazari richtig gestellt hat?

Zitat:
Laut dheinz wird das Licht von einem ausgezeichneten (festen) Punkt im Raum (Koordinatensystem) aus emittiert und von einem weiteren festen Punkt in genau diesem Raum (Koordinatensystem) zurückreflektiert. Somit wird ein bevorzugtes BS vorausgesetzt was mit der SRT inkompatibel ist

Das ist kein bevorzugtes, sondern ein gewähltes Koordinatensystem. Diese Darstellung ist damit sehr wohl SRT kompatibel.

Zitat:
Ob Gezari richtig gerechnet hat ist dabei völlig irrelevant.

:? :? :?

Gruß
Ernst


Zuletzt geändert von Ernst am Do 9. Sep 2010, 19:22, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 19:44 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Chief hat geschrieben:
- Die optische Weglänge ist in beiden BS gleich,
- Die LG ist in beiden BS gleich,
- Die Lichtlaufzeit ist in beiden BS verschieden.


Die opt. Weglänge ist in beiden BS gleich. Ja.
Die LG ist in beiden BS gleich. Ja, laut Postulat der SRT.
Die Lichtlaufzeit ist in beiden BS verschieden? Nein, sie ist in beiden BS gleich! Eine Folge der Invarianz. Wenn die Differenz der verkürzten Lichtlaufzeit genau der Strecke entspricht, die das Observatorium während der Messung zurücklegt, hat Gezari die SRT nicht widerlegt, sondern ganz im Gegenteil die Invarianz der LG bestätigt. Denn dann war die LG tatsächlich in beiden Richtungen c! Ich bezweifle aber, dass Gezari tatsächlich etwas gemessen hat.

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 19:48 
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Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42
Beiträge: 1664
Ernst hat geschrieben:
Das ist kein bevorzugtes, sondern ein gewähltes Koordinatensystem. Diese Darstellung ist damit sehr wohl SRT kompatibel.
Zitat:
Ob Gezari richtig gerechnet hat ist dabei völlig irrelevant.


Es geht doch nicht darum ob und wie Gezari nicht richtig gerechnet hat.
Es geht darum, ob für eine Rechnung alle nötigen Parameter gemessen wurden, vorhanden sind, etc und auch um das Prinzip!
Wie definieren wir Länge?
Nach meinem SRT-Verstehen gar nicht , da widersprüchliche Zeiten,Längen etc.
Oder ob SRT Cirkel-logick betreibt?

In Gezari's Abstract, deutete er doch auch darauf hin das es um die Modelierung seiner Länge, eines Weges geht und wie er (für sich) entdeckte, das Lösungen, die ihm entsprechen in den ÄtherTheorien ÄtherModellen zu finden sind.

Das KoordinatenSystem müsten MeßPhysiker doch erst calibrieren.
Wie messen wir senkrecht, Winkel?
SRT benutzt EuKlid Cartesien argumente.
SRT verwirft den UrMeter.Denn ist ja egal, C ist constant also man braucht nur Laufzeit!oder?

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 19:53 
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Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42
Beiträge: 1664
Harald Maurer hat geschrieben:
.. sondern ganz im Gegenteil die Invarianz der LG bestätigt.

Im Rahmen von Äthermodellen nicht!
War SRT?

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 20:22 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Chief hat geschrieben:
Nach der Äthertheorie (und überhaupt in der Physik) wird die LG nach V=dL/dt berechnet wobei L der Abstand zwischen Sender und Empfänger zum Zeitpunkt der Lichtemission ist.


Wenn sich während des Lichtlaufs der Empfänger zum Sender bewegt, wird ihn das Licht früher erreichen als im stationären Fall. Also mit einer kürzeren Laufzeit. Und genau das ist im Gezari Experiment der Fall. Das Observatorium bewegt sich ja dem Lichtstrahl, welcher vom Mond zurückkommt, entgegen. Auch in der SRT wird dadurch sowohl die Strecke als auch die Lichtlaufzeit verkürzt.
Die Betrachtung aus unterschiedlichen Bezugssystemen kann das Ereignis selbst nicht verändern. Es muss daher dasselbe herauskommen, wenn man das Observatorium als ruhend definiert und sich dadurch der Mondspiegel bewegt. Auch dadurch wird die opt. Weglänge kürzer. Der bewegte Beobachter im Observatorium soll, obwohl er sich relativ zum Lichtstrahl bewegt, dennoch immer die LG mit c messen. Dieses Mysterium kann er mit der Lorentztransformation wenn schon nicht erklären, aber zumindest darstellen.
Auch in der Äthertheorie wird das Ereignis durch Betrachtung aus unterschiedlichen BS nicht verändert. Allerdings hätte Gezari dann einen andere Laufzeit messen müssen, und nicht jene, die sich aus c=const ergibt. Die Frage ist, hat er etwas gemessen oder hat er bloß gerechnet?

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 20:29 
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Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42
Beiträge: 1664
Chief hat geschrieben:
Nach der Äthertheorie (und überhaupt in der Physik) wird die LG nach V=dL/dt berechnet wobei L der Abstand zwischen Sender und Empfänger zum Zeitpunkt der Lichtemission ist.

Wobei die Definiton von Abstand nicht selbstverständlich ist!
Als Physiker entwirft man sich noch Absands_Modelle. Wie misst sich da Abstand?
Zitat:
Daraus erhält man V=d(ct+vt)/dt=c+v.

was ist c? was ist v? wo ist ÄtherDrift?
Zitat:
Somit hat Gezari richtig gerechnet und das Ergebnis von Michelson-Gale bestätigt.

Na ja, wie und nach welchem richtig wir eine Richtung finden, in Richtung richtig rechnen?!


Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 20:39 
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Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42
Beiträge: 1664
Harald Maurer hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Nach der Äthertheorie (und überhaupt in der Physik) wird die LG nach V=dL/dt berechnet wobei L der Abstand zwischen Sender und Empfänger zum Zeitpunkt der Lichtemission ist.


Wenn sich während des Lichtlaufs der Empfänger zum Sender bewegt, wird ihn das Licht früher erreichen als im stationären Fall. Also


Die UnterStellung dieses Wenn Dann Consttructs ist in ÄtherModellen keine allgemeingültige Annahme.
Der LichtPuls startet los.
Dieser bewegt sich im einfachen fall dann wie ein Fisch im Meer unabhängig davon ob der Empfänger nach Start irgendwelche ThätigKeiten verrichtet, oder?
LichtPuls und Quelle sind "entkoppelt", so hab ich's das wort interpretiert!
Damit allein wird ein früher ereichen nicht erreicht, oder?

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 21:55 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Chief hat geschrieben:
Wenn sich der Empfänger ebenfalls wie ein Fisch bewegt dann ist ein FrüherErreichen möglich. Die Relativisten scheinen echte Ätheranhänger zu sein.


Man muss sich keinesfalls wie ein Fisch bewegen, um mit einem im Fluss heran schwimmenden Fisch früher zusammen zu treffen, als wenn man auf ihn warten würde. Man kann ihm auch am Ufer entgegen laufen!

Wenn es so wäre, wie Du zu meinen scheinst, könnte die Polizei ihre Laserpistolen gleich wegwerfen. Hier wird die Geschwindigkeit mittels Unterschied der Laufzeiten ermittelt. Weil das Fahrzeug dem Laser entgegen kommt (oder sich von ihm entfernt) und sich dadurch die Laufstrecken verändern! Beim Radar wird hingegen der Doppler-Effekt ausgewertet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Laserpistole

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Do 9. Sep 2010, 22:07 
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Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42
Beiträge: 1664
Chief hat geschrieben:
Die Relativisten scheinen echte Ätheranhänger zu sein.

Natur zum Dank

Zitat:
Hier meine ich den tatsächlichen Abstand den man mit einem Meterstab misst.

tatsächlicher Abstand?
Meßverfahren?
Hmmm.
Vermuteter, geschätzer Abstand.
Hm, ein modelierter Abstand, so würde ich's dermal nennen.

@ Harald
Laserpistole integriert wohl mehere positions-bestimmungen
Also doch auch ein wenig Doppler!
wird calibriert und angefittet

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Ätherwind
BeitragVerfasst: Fr 10. Sep 2010, 06:54 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Chief hat geschrieben:
So oder so, mit dem Gezari-Experiment ist die SRT widerlegt.

So oder so, ist mit allen Experimenten die SRT widerlegt, mit oder ohne Äther, das spielt überhaupt keine Rolle:

Bei der SRT verändert sich real im Sinne von materiell keine physikalischen Größen in der Natur, weder Länge noch Zeiten, es gilt also ganz platt die Kinematik von Galilei/Newton, sprich c + v. Wenn man postuliert, dass sich bei Bewegungen in der Natur nichts verändert braucht man auch kein Experiment um Nachzuweisen, dass sich bei Bewegung nichts verändert. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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