ZQUANTUM hat geschrieben:Für ihn wäre ein erfolgreicher und befriedigender Abschluss seines Lebenswerkes erst dann erreicht, wenn es ihm gelungen wäre eine einheitliche Feldtheorie auf die Beine zu stellen, welche Hieb und stichfest... Und genau darauf beziehen sich auch die Gedanken und die Selbstkritik Alberts zu seinem 70sten, mitten drin und noch daran, mehr oder minder, verzweifelnd.
Das ist nicht ganz korrekt. Das war nämlich die Sache, wo ihm Kollegen nachsagten, er würde sein Leben mit dieser Suche verwschwenden. Der Satz mit den Begriffen, die nicht standhalten, bezogen sich schon auf sein Lebenswerk, was er bis dahin vollendet hatte.
ZQUANTUM hat geschrieben:Eine solche.... ist bis heute nicht gelungen...
Mit Äther und/oder Raumzeit bekommt man es auch nicht hin. Nicht solange Elektromagnetismus die Eigenschaft eines Äthers und Gravitation die Eigenschaft einer (sich krümmenden) Raumzeit sein soll - das sind zwei unterschiedliche Quellen für zwei Phänomene, die vereinheitlicht werden sollen.
Frag mal nach bei den "Elektrikern" oder Ätheristen, wie die Gravitation haben wollen... Grob gesagt positive und negative Wellen (ausgedend von Elektron und Positron) gleichmässig auftretend, damit sie neutral wirken... nur warum ist dann Anziehung bevorzugt? Außerdem... nimm eine Art Ladung weg (abschirmen) und dann wars das mit Gravitation - und das Ergebnis ist polarisiert. Problem dabei: Gravitation ist nicht abschirmbar oder polarisierbar, ganz im Gegensatz zur Ladung. Mit dem korrekten Konzept lassen sich aus Elementarmassen besser Ladungen "bauen" als Massen aus Elementarladungen.
Dann frag mal die Relativisten, wie die Gravitation polarisieren wollen. Über Längenkontraktion? Das ist sportlich... zumal Längenkontraktion nach meinem Dafürhalten nur ein Messfehler ist, wenn man Strecken mit Lichtsignalen misst (Zweiwegmessung). Bei einer Einwegmessung mit ruhenden Strecken und bewegten Uhren hat man nämlich ein Problem, nämlich jenes, dass die Bewegte Uhr am Ziel angekommen nach geht, während sie am Start noch mit den Uhren an den Streckenenden synchron ging. Das Ergebnis ist nicht etwa eine kürzer gemessene Strecke, sondern eine höher gemessene Geschwindigkeit (Einwegmessung und proper velocity). Hier zeigt sich btw. auch, dass nicht nur Umkehren oder sonstige Richtungsänderungen (Inertialsystemwechsel) einen Symmetriebruch verursachen.
Und was nun? Hmm... Dass die SRT bereits erfolgreich mit einem Quantenmodell vereinigt werden konnte, ist dir sicher bekannt. Weißt du, was ursprünglich auch mal ein Quantenmodell war? Newtons Korpukel Theorie und zwar bis man die Wellentheorie bzw. Wellenoptik daraus machte. Und jetzt rate mal, wozu ich meine Wavelets erdacht habe, die hier von den üblichen Verdächtigen permanent boykottiert werden.