Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Lagrange » Do 3. Jun 2021, 20:24

Die Formeln sind näherungsweise richtig, gesucht ist die Erklärung.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Kurt » Do 3. Jun 2021, 20:26

Lagrange hat geschrieben:Die Formeln sind näherungsweise richtig, gesucht ist die Erklärung.


Welche Erklärung? Erklärung wofür?


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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Lagrange » Do 3. Jun 2021, 21:34

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Formeln sind näherungsweise richtig, gesucht ist die Erklärung.


Welche Erklärung? Erklärung wofür?


Kurt

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Warum stimmt die Formel?
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Do 3. Jun 2021, 21:37

Kurt hat geschrieben:Zeig mal wie es möglich sein soll das irgendwelche Zustände, die dann auftreten wenn das Signal längst unterwegs ist, in der Lage sein sollen die Frequenz des Signals, dessen Erzeugung in der Vergangenheit liegt, im nachhinein zu verändern.

Es gibt exakt 3 Möglichkeiten.

1.: Das Fahrzeug entfernt sich. Es steht also nicht still. Still ist statisch.
Demzufolge ist es ein permanent dynamischer Prozess, da permanent die Wegstrecke ein wenig vergrößert wird.
Das kennst du: für ca. 340 m braucht das Signal 1 s. Für 680 m 2 s, für 1020 3 s .
Das Signal braucht also immer mehr, da die Strecke permanent beim Fahrzeug verlängert wird und damit die Frequenz beim Fahrzeug, bei der Übertragung auf die Luft tiefer wird. = Doppler. Das Signal geht bereits tiefer auf Strecke.

2.: Der Beobachter entfernt sich. Dto. wie oben.
Das Signal, die Frequenz wird beim Beobachter verändert, gestreckt. Das Signal geht mit der Normalfrequenz auf Strecke.

3.: Die Wegstrecke wird unterwegs permanent dynamisch verlängert.
Das Gegenteil, Verkürzung, ist Verkehrsradar.
Das Gleiche tritt auf beim Licht, wenn das Licht an Galaxien vorbei durch e.-m. Felder der Sterne/ Galaxien so beeinflusst wird, dass durch leichte seitliche Ablenkung der Weg permanent verlängert wird.
Es ist ein dynamischer Vorgang. Die Frequenz wird geändert und die Spektrallinien werden rotverschoben. Man erkennt an den Spektrallinien, wie z.B. die H-Alpha Linie in Richtung rot gewandert ist.
Die Rotverschiebung ist das Ergebnis der 'Lichtermüdung' an Galaxien vorbei.

Und, da zwischen den Galaxien fast keine bis gar keine Lichtermüdung vorhanden ist, sind die Entfernungen der am weitest georteten Galaxien nicht ca. 14 Mrd. LJ, sondern viel weiter. Es könnten vllt. 14 Billionen LJ +/- sein?
Diese Beeinflussung findet eben nur dort statt, wo auch richtig Masse ist. Dort, wo die Felder nicht gekrümmt sind, findet kein dynamischer Prozess statt, dort gibt es keine Frequenzänderung.
Bei 14 Mrd. LJ müsste die Beeinflussung auf der gesamten Strecke sein. Also eine Galaxie nach der anderen. Das ist aber nicht der Fall.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Do 3. Jun 2021, 21:43

Kurt hat geschrieben:Ein Spektrum an sich gibts nicht.

Wenn sichtbares Licht, welches an sich immer weiß ist, weil wir von ca. 400 ... 800 nm sehen können, zerlegt wird mittels Prisma, dann entsteht ein Spektrum mitsamt der Spektrallinien.
Weiß ist ein Gemisch aus allen Farben.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Kurt » Do 3. Jun 2021, 23:06

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zeig mal wie es möglich sein soll das irgendwelche Zustände, die dann auftreten wenn das Signal längst unterwegs ist, in der Lage sein sollen die Frequenz des Signals, dessen Erzeugung in der Vergangenheit liegt, im nachhinein zu verändern.

Es gibt exakt 3 Möglichkeiten.

1.: Das Fahrzeug entfernt sich. Es steht also nicht still.
...
Das Signal geht bereits tiefer auf Strecke.

Nein, das Signal geht mit der Frequenz mit der es erzeugt wurde auf die Strecke.
Eine Änderung der Signalfrequenz findet nicht statt.
Es ergibt sich eine veränderte Wellenlänge als wie bei zur Strasse ruhendem Sender.
Die Signalausbreitungsgeschwindigkeit ist immer noch die gleiche als wie bei ruhendem Sender.

bumbumpeng hat geschrieben:2.: Der Beobachter entfernt sich. Dto. wie oben.
Das Signal, die Frequenz wird beim Beobachter verändert, gestreckt.


Nein, weder das Signal wird gestreckt noch wird seine Frequenz verändert, noch ergibt sich eine veränderte Wellenlänge.

bumbumpeng hat geschrieben:3.: Die Wegstrecke wird unterwegs permanent dynamisch verlängert.


Damit hast du eine Expansion, erkennbar am Auftreten des Dopplereffektes.
Sender und der Empfänger entfernen sich ständig voneinander.
Das führt zu "Rotverschiebung".
Heisst: die Sendefrequenz ist unverändert, der Empfänger "sieht" ein Signal dessen Frequenz niedriger ist als die des Sendesignals.
Er "sieht" es so, die Sendefrequenz ist immer noch die gleiche als wie beim Absenden des Signals.

Du hast noch nicht gezeigt welcher Umstand die Signalfrequenz verändern könnte.
Bedenke: dessen Erzeugung liegt in der Vergangenheit, wer oder was sollte das nachträglich beeinflussen/ändern können?


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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Dieter Grosch » Fr 4. Jun 2021, 03:27

bumbumpeng hat geschrieben:
Dieter Grosch hat geschrieben:Nur messen wir keine Frequenz sondern eine Wellenlänge, und die ist von der jeweiligen Lichtgeschwindigkeit abhängt.
Die Frequenz ist an der Quelle bereits festgelegt worden.

Soweit mir bekannt, wird immer ein Spektrum analysiert, keine einzelne Frequenz oder Wellenlänge. Im Spektrum hat es die Spektrallinien, die aufgrund 'Lichtermüdung' rotverschoben sind.

Richtig und ein Spektrum analysiert nach Wellenlänge. denen man über c auch eine Frequenz zuschreiben kann und wenn nun statt der Frequenz sich c ändert, kommen wir zum gleichen Ergebnis.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Fr 4. Jun 2021, 06:43

Kurt hat geschrieben:Nein, das Signal geht mit der Frequenz mit der es erzeugt wurde auf die Strecke.
Eine Änderung der Signalfrequenz findet nicht statt.
Es ergibt sich eine veränderte Wellenlänge als wie bei zur Strasse ruhendem Sender.
Die Signalausbreitungsgeschwindigkeit ist immer noch die gleiche als wie bei ruhendem Sender.

Absolut FALSCH!
@Kurt, hier hast du einen erheblichen Denkfehler.

Bei einem stehenden Fahrzeug wird das Signal mit z.B. 100 Hz an die Luft abgegeben.

Bei einem wegfahrenden Fahrzeug, entfernt sich das Fahrzeug. Die Wegstrecke gegenüber der Luft wird am Fahrzeug verlängert, permanent, Stück für Stück. ---- Ist das verständlich?
D.h., dass zwar 100 Hz erzeugt wurden, aber auf eine etwas längere Luftstrecke übertragen wurden.

Wenn auf eine längere Strecke übertragen wird, dann ändert sich die Wellenlänge bei der Übergabe.
DA ABER DIE ÜBERTRAGUNGSGESCHWINDIGKEIT IN DIESEM FALL GLEICH BLEIBT, MUSS SICH DIE FREQUENZ EBENSO ÄNDERN.
λ = v / f
v ändert sich nicht. λ wird größer. Was heißt das für f ???????


Vergleich:
Du hast eine Tüte mit Erbsen. Du verteilst 100 in 100 s auf 100 m Förderband. Entspricht 1 Hz. = STATISCH .
Das Förderband soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Luft simulieren. 1 m / s .
Jetzt entfernst du dich zusätzlich, wie z.B. das Fahrzeug und verteilst 100 in 100 s (Entsprich der erzeugten Frequenz), aber auf 110 m, weil du dich zusätzlich 10 m weiter bewegt hast, weil sich die Strecke um 10 m verlängert hat, auf 110 m. Die Strecke hat sich verlängert, Der Abstand vergrößert. Die Geschwindigkeit des Bandes ist geblieben. Entspricht ca. 0,9 Hz. = DYNAMISCH.
Beim Empfänger kommen 0,9 / s an. Die 0,9 ist die Frequenz. Es kommen alle 100 an, aber in ca. 110 s.
Beim Empfänger kommt eine geringere Frequenz an.


Die erzeugte Frequenz ist geblieben, ABER das System ist dynamisch und nicht statisch.


Bild
Links = STATISCH,, Rechts = Dynamisch

Wenn du nicht ganz von gestern bist, musst du erkennen, dass auf der rechten Darstellung unterschiedliche Wellenlängen und damit unterschiedliche Frequenzen zu sehen sind, trotz gleicher abgegebener Frequenz. In Bewegungsrichtung wird die Frequenz höher, die Wellenlänge kleiner.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Lagrange » Fr 4. Jun 2021, 11:36

Was hält Kurt von Hubble?


Bild


Hubble-Konstante mit Fehlertoleranz über Messverfahren bzw. -instrumente:
1. Hubble-Weltraumteleskop, 2. Raumsonde WMAP, 3. Gravitationslinseneffekt


Bild
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Kurt » Fr 4. Jun 2021, 12:35

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nein, das Signal geht mit der Frequenz mit der es erzeugt wurde auf die Strecke.
Eine Änderung der Signalfrequenz findet nicht statt.
Es ergibt sich eine veränderte Wellenlänge als wie bei zur Strasse ruhendem Sender.
Die Signalausbreitungsgeschwindigkeit ist immer noch die gleiche als wie bei ruhendem Sender.

Absolut FALSCH!
@Kurt, hier hast du einen erheblichen Denkfehler.

Nein, du eine Denke in die falsche Richtung.

bumbumpeng hat geschrieben:Bei einem stehenden Fahrzeug wird das Signal mit z.B. 100 Hz an die Luft abgegeben.


Bei einem fahrenden auch!

bumbumpeng hat geschrieben:Bei einem wegfahrenden Fahrzeug, entfernt sich das Fahrzeug.


Wovon?
Von der Physik? (um dann Wunder zu wirken und ein Signal, erstellt in der Vergangenheit, in seiner Frequenz zu verändern?

bumbumpeng hat geschrieben:Die Wegstrecke gegenüber der Luft wird am Fahrzeug verlängert, permanent, Stück für Stück. ---- Ist das verständlich?


Natürlich. Das Signal wird nicht am gleichen Ort dem Medium, hier Luft, übergeben, sondern an ständig welchselnben Orten.
Das hat keinen Einfluss auf die Signalfrequenz, sie ist und bleibt 100Hz.

bumbumpeng hat geschrieben:D.h., dass zwar 100 Hz erzeugt wurden, aber auf eine etwas längere Luftstrecke übertragen wurden.


Na und?
Es wurde/wird ein Signal, dessen Frequenz 100Hz beträgt dem Medium übergeben.

bumbumpeng hat geschrieben:Wenn auf eine längere Strecke übertragen wird, dann ändert sich die Wellenlänge bei der Übergabe.


Na und?!
Deswegen ändert sich nicht die Frequenz des Signals.
Die Wellenlänge ist ein Sekundärprodukt der Umstände und hat keinerlei Einfluss auf das Signal.
Eine Rückwirkende schon garnicht.

bumbumpeng hat geschrieben:DA ABER DIE ÜBERTRAGUNGSGESCHWINDIGKEIT IN DIESEM FALL GLEICH BLEIBT,


Aber selbstverständlich bleibt die gleich.
Das Medium bestimmt wie schnell Druckänderungen in ihm durch es selber weitergeleitet werden.
Nennt sich "Mediumgeschwindigkeit".

bumbumpeng hat geschrieben:MUSS SICH DIE FREQUENZ EBENSO ÄNDERN.
λ = v / f
v ändert sich nicht. λ wird größer. Was heißt das für f ???????

Tja das kommt davon wenn man nicht selber denkt.
Überleg dir halt selber wann eine Formel konstruktiv angewendet werden darf und wann ihre Anwendung in die Irre führt!!

Du hast etliche Fragen und Hinweise dazu noch nicht durchgemacht.

Z.B. diesen:
100Hz, 300m/s ergibt Wellenlänge X
Dann:
100Hz, 150m/S ergibt Wellenlänge die nur halb so lang ist.
Hat sich deswegen die Signalfrequenz geändert wenn du das Signal im 150m/s Bereich empfängst?

Mache folgendes:
Hänge hinten am Fahrzeug einen Karren an der ein Mik hat, dann fährst du los, sendest die 100Hz.

Du fährst mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, empfängt das Mik was anderes als 100Hz.

Kurt

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