Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Kurt » Di 8. Jun 2021, 19:21

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zeig mal welche vor.

Nimm ein Feuerzeug, Streichholz oder ne heiße Herdplatte und den Finger darüber oder darauf.


Na und, du hast dann verbrannte Zellen.
Was ist Energie, zeig mal welche.

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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Kurt » Di 8. Jun 2021, 19:25

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Deine Sendegalaxie ruht, deine Umlenkgalaxie ruht, du als Empfänger ruhst, das Medium ruht, der Lichtweg ist immer der selbe.
Alles ruht, nichts verändert sich, und du behauptest Rotverschiebung.

Der Weg des Lichts ist eben nicht derselbe.
Wieso nicht? Weil die Ausbreitung des Lichts immer im annähernd homogenen Feld geradlinig erfolgt.

Dem Licht wird an großen Massen vorbei ein Zwang auferlegt, so dass das Licht in eine gekrümmte Bahn gezogen wird.


Na und, dann ist es halt länger unterwegs als auf dem geraden Wege.

Deine Sendegalaxie ruht, deine Umlenkgalaxie ruht, du als Empfänger ruhst, das Medium ruht, der Lichtweg ist immer der selbe.
Alles ruht, nichts verändert sich, und du behauptest Rotverschiebung.

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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Di 8. Jun 2021, 20:24

Kurt hat geschrieben:Na und, dann ist es halt länger unterwegs als auf dem geraden Wege.

Deine Sendegalaxie ruht, deine Umlenkgalaxie ruht, du als Empfänger ruhst, das Medium ruht, der Lichtweg ist immer der selbe.
Alles ruht, nichts verändert sich, und du behauptest Rotverschiebung.

Eben nicht.
Es ist das Gleiche, wie beim wegfahrendem Fahrzeug. Na, und wieso ist das wegfahrende Fahrzeug nicht einfach mal länger unterwegs? Wieso ändert sich da die empfangene Frequenz?

Der Lichtweg ist nicht geradlinig an den Galaxien vorbei. Also unterschiedlich und das ist dynamisches Verhalten.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Di 8. Jun 2021, 20:33

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Na und, dann ist es halt länger unterwegs als auf dem geraden Wege.

Deine Sendegalaxie ruht, deine Umlenkgalaxie ruht, du als Empfänger ruhst, das Medium ruht, der Lichtweg ist immer der selbe.
Alles ruht, nichts verändert sich, und du behauptest Rotverschiebung.

Eben nicht.
Es ist das Gleiche, wie beim wegfahrendem Fahrzeug. Na, und wieso ist das wegfahrende Fahrzeug nicht einfach mal länger unterwegs? Wieso ändert sich da die empfangene Frequenz?

Der Lichtweg ist nicht geradlinig an den Galaxien vorbei. Also unterschiedlich und das ist dynamisches Verhalten.


Kurt hat recht. Nimm zwei Lichtwellenleiter um 1km zu überbrücken. Den einen legst du geradlinig auf den Boden, den anderen gebogen. Der geradlinige hat den kürzeren Weg von Quelle zum Empfänger als der gebogene.
Aber das macht nur einen Laufzeitunterschied und keine Frequenzverschiebung im Vergleich.
Um deine Idee zu retten muss, wie schon mal angesprochen, die Umlenkgalaxie sich bewegen. Das wäre vergleichbar mit Lichtquelle sendet Licht auf einen sich entfernenden Spiegel und kommt dann reflektiert beim Empfänger an.
Dann hättest du einen Dopplereffekt am Spiegel.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Kurt » Di 8. Jun 2021, 21:12

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Na und, dann ist es halt länger unterwegs als auf dem geraden Wege.

Deine Sendegalaxie ruht, deine Umlenkgalaxie ruht, du als Empfänger ruhst, das Medium ruht, der Lichtweg ist immer der selbe.
Alles ruht, nichts verändert sich, und du behauptest Rotverschiebung.

Eben nicht.
Es ist das Gleiche, wie beim wegfahrendem Fahrzeug.


Nein, hier fährt kein Fahrzeug weg, alles ruht zueinander und gegen das Medium.
Somit gibts auch keinen Doppler.

Wie der Signalweg ist spielt auch keinerlei Rolle.
Selbst wenn das Signal unterwegs einkehrt und Pause macht, spielt alles keine Rolle.

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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Di 8. Jun 2021, 22:20

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat recht. Nimm zwei Lichtwellenleiter um 1km zu überbrücken. Den einen legst du geradlinig auf den Boden, den anderen gebogen. Der geradlinige hat den kürzeren Weg von Quelle zum Empfänger als der gebogene.
Aber das macht nur einen Laufzeitunterschied und keine Frequenzverschiebung im Vergleich.
Um deine Idee zu retten muss, wie schon mal angesprochen, die Umlenkgalaxie sich bewegen. Das wäre vergleichbar mit Lichtquelle sendet Licht auf einen sich entfernenden Spiegel und kommt dann reflektiert beim Empfänger an.
Dann hättest du einen Dopplereffekt am Spiegel.

@sanchez,

Hierbei muss man mitdenken können, sozusagen in dritter, vierter und fünfter Dimension.

Kurt hat nicht recht! Kurt liegt falsch.
Zwicky und Hubble hatten recht, weil beide ausgezeichnete Physiker und Wissenschaftler waren.
Hast du Argumente gegen Zwicky und Hubble?

Lichtwellenleiter ist absolut nicht vergleichbar. Im Kosmos geht es um richtige Dimensionen, die nicht nachzubilden gehen. 1 Km und 2 Km sind doch Pille Palle. Hier geht es um 100.000 Lichtjahre und da sind es nur 2 Km/s Lichtermüdung.
Vergleiche den 1 Km mit den 100.000 Lj. Was stellst du fest?
Ob 1 km oder 2 Km ist egal. Es ist eine statische Verlängerung. Die kannst du legen, wie du willst, es ist statisch.

Ein Fahrzeug in 340 m und eins in 680 m. Das Signal ist 100 HZ. Der Unterschied ist aber: Das Signal von 340 höre ich nach 1 s. Das von 680 nach 2 S.
Es ist eine zeitliche Differenz von 1 s.

Ist das verständlich?

Jetzt fährt das Fahrzeug von 340 nach 680 mit 124 Km/h. 124 Km/h sind ca. 34 m/s. Das Fahrzeug braucht ca. 10 s.
Nach 1 s beginnt das Signal. Den letzten Ton höre ich nach 12 s, weil das Fahrzeug 10 s braucht und aus der Entfernung 680 das Signal 2 s braucht. D.h., das gesendete Signal wurde um 1 s gedehnt.
Ich höre 11 s lang 90 HZ.
Verstehst du das?
Ich höre nicht 10 s lang, sondern 11 s lang, aber keine 100, sondern 90 Hz.
Ist das zumindest verständlich?

Wie sagt man so schön: Eher glaube ich daran, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht.

Wieso wurde das Signal 1 s gedehnt?
Wieso?
Aufgrund des dynamischen Verhaltens des fahrenden Fahrzeuges.

Dies in ähnlicher Form passiert mit dem Licht an den Galaxien vorbei.
Der Weg des Lichts wird DYNAMISCH verlängert an einer Galaxie vorbei.

Es ist keine statische Verlängerung, da permanent eingegriffen wird. Zum Normalweg des Lichts kommt die zusätzliche seitliche Strecke, denn das Licht fliegt nicht geradeaus, sondern eine leichte Kurve.

Genau wie beim Flugzeug mit Seitenwind. Der Seitenwind ist dynamisch. Ohne Seitenwind, bei Windstille, ist es statisch.
Gibt es deiner Meinung nach beim Flugzeug mit Seitenwind einen Unterschied zu Windstille?
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Di 8. Jun 2021, 22:26

Kurt hat geschrieben:Selbst wenn das Signal unterwegs einkehrt und Pause macht, spielt alles keine Rolle.

Das wäre statisch.
Ich sagte aber : dynamisches Verhalten. Dynamisch ist es, wenn Stückchen für Stückchen der Weg des Lichts geändert wird. Der Weg des Lichts wird an einer Galaxie vorbei permanent beeinflusst. Das Licht kann nicht geradeaus fliegen.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Kurt » Di 8. Jun 2021, 22:54

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Selbst wenn das Signal unterwegs einkehrt und Pause macht, spielt alles keine Rolle.

Das wäre statisch.


So wie deine beiden Galaxien und du als Empfänger und der immer gleiche Lichtweg auch.

bumbumpeng hat geschrieben:Ich sagte aber : dynamisches Verhalten. Dynamisch ist es, wenn Stückchen für Stückchen der Weg des Lichts geändert wird.


Schicke von deiner Galaxie alle Sekunde einen Lichtblitz los, es kommt alle Sekunden bei dir einer an.


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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Mi 9. Jun 2021, 06:15

Kurt hat geschrieben:und der immer gleiche Lichtweg auch.

Schicke von deiner Galaxie alle Sekunde einen Lichtblitz los, es kommt alle Sekunden bei dir einer an.

Der gleiche Weg wäre bei GERADLINIG.

Erstens ist das Unfug, da nicht machbar.
Zweitens ist die Lichtermüdung an einer Galaxie vorbei ca. 2 Km/s, also sehr wenig.
300.000 Km/s zu 2 Km/s. Das ist nicht wahrnehmbar, das ist nicht messbar.


bumbumpeng hat geschrieben:Ein Rechenbeispiel zur Rotverschiebung an einer Galaxie vorbei.

H-Alpha: von 656,28 nm
Bei dem Wert von ca. 1,4 Mdr. Lj erscheint die H-Alpha bei ca. 720 nm. Sind etwa 64 nm Differenz.
Das Licht muss dabei an ca. 15.000 Galaxien vorbei.

64 nm : 15.000 = 0,004267 nm Rotverschiebung pro Galaxie.

@Kurt, nun sage mir bitte, wer das jemals messen will.

Das ist definitiv nicht möglich.


Noch eine Sache, die voll gegen eine Expansion spricht.
Bei einer Expansion müssten alle gemessenen Werte des Hubble Wertes ganz exakt übereinstimmen. Tun sie aber nicht, sondern weichen voneinander ab.
Zweitens müssten auch die MS und Andromeda auseinanderdriften. Tun sie aber nicht.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Kurt » Mi 9. Jun 2021, 06:30

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:und der immer gleiche Lichtweg auch.

Schicke von deiner Galaxie alle Sekunde einen Lichtblitz los, es kommt alle Sekunden bei dir einer an.

Der gleiche Weg wäre bei GERADLINIG.


Falsch.
Alle Sekunde einen Lichtblitz losgeschickt, alle Sekunde kommt einer an, egal wie gerade oder krummelig der Weg auch beschaffen sein mag.


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