Lagrange hat geschrieben:Schlumpfine hat geschrieben:...Und da Uhren Eigenzeit anzeigen, ist sie nur dann eine brauchbare Dimension, mit der man rechnen kann, wenn Uhren synchron laufen oder wie in der SRT mittels Lorentz-Faktor rechnerisch synchronisiert werden...
Wie willst Du mittels Lorentzfaktor synchronisieren?
Uhr A geht schneller als Uhr B und Uhr B geht schneller als Uhr A - wie soll das denn gehen? Das ist absoluter Schwachsinn.
Steht doch da - rechnerisch eben. Und nein, wenn Uhr A schneller läuft, als Uhr B, dann kann Uhr B nicht schneller laufen, als Uhr A, so viel ist mal sicher. Sicher ist aber auch, dass sich bewegte Uhren nun mal verlangsamen und zwar um den Lorentz-Faktor, wie die SRT es vorsieht. Sicher ist auch, dass Geräte, mit denen man Frequenzen lokal misst oder erzeugt vom Gang der lokalen Uhr abhängen und da

gilt, werden Frequenzen von einem bewegten Objekt um den Lorentz-Faktor geringer gesendet und um den selben Faktor höher empfangen. Da kommt man aber nur dann drauf, wenn man das Medium, in dem man sich bewegt, miteinbezieht. Wenn ich auf einem Raumschiff, dass sich mit 0,6c bewegt, eine Frequenz von 1000Hz in Flugrichtung in den Äther sende, dann ist sie im Äther exakt 0,8 mal geringer, also 800Hz und erst dann kommt der Doppler ind Spiel. Wenn ich diese 800Hz aus dem Äther dann wieder empfange, nachdem der Doppler einberechnet wurde, werden mir exakt 800Hz mal 1,25=1000Hz angezeigt. Mir fällt also gar nicht auf, dass meine Uhr langsamer geht, solange mir nicht auffällt, dass ich mich im Äther mit 0,6c bewege, statt das Objekt, für welches ich gerade mittels Radar die Geschwindigkeit 0,6c ermittelte. Dem anderen Objekt geht es natürlich genauso und deswegen weiß keiner, wessen Uhr nun die langsamere ist. Um das feststellen zu können, bräuchte man Uhren, die ihren Bewegungszustand selber feststellen können.