Jocelyne hat geschrieben:
In der Schule habe ich zum Beispiel noch gelernt, dass ein „Meter“ die Länge eines Holzbalkens sei, der in irgendeinem Pariser Institut unter Schutz steht, und dessen Länge 1/40 Millionste des Erdumfangs beträgt. Ich sage lieber die Definition auf französisch, weil sie sprachlich so leicht ist auswendig zu lernen, dass man es wohl nie vergisst: „la dix-millionième partie du quart du méridien terrestre“.
Die Frage nach dem Maßstab ist in der Wissenschaft so innerlich grundlegend, daß eine bewußtere Auseinandersetzung damit „in der Schule“ gegeben ist.
Fang ich irgendwie als Einstieg so an:
Musik z.B. repräsentiert die Kunst der Wissenschaft so man willkürlich will; Frequenzen Klänge Melodien, Takte → Sekundentakt , Tagesrhythmen , JahresZeiten durch Zentralsonnenumläufe, Sonnenumläufe um Galaxienzentren (galaktische Jahre), …?
Ein natürlicher Maßstab eine Referenzfrequenz, nach der wir uns synchronisieren ist der Tagesrhythmus.
Haben wir jetzt schon einen Maßstab per Konvention, willkürlich oder unwillkürlich, bewußt oder unbewußt?
Nun wozu bräuchten wir einen Maßstab.
Wir können die Tage zählen.
Doch warum? Religion?
Es geht vielleicht darum sich die Dinge zu Ordnen.
Also eher ein Spiel.
Aus wissenschaftlicher Sicht wohl auch sein Wissenshorizont zu erweitern.
So weit zur Willkürlichkeit.
Die Länge.
Wir könnten statt des Erdball's unseren menschlichen Körper als Maßstab nehmen.
Er wechselwirkte allein schon mit der Erde durch die Tag-Nacht-Rhythmen.
Wenn wir untereinander uns Entfernungsangaben mitteilen, wie Lothar Pernes hervorragend beschrieb, die Zeit in Wanderstunden.
Nun die Gemeinsamkeit von Bewegung,Zeit und Länge, ist mir ein unbekanntes Wort.
Wenn man perönliche Erfahrungen mit unterschiedlichem Zeitfließen kennt, so könnte man meinen dieses Erleben Empfinden spiele sich auf psychologischer Ebene ab, die Psychologie als Erforscherin des Gehirn's und dessen absolut nicht erfassbare Fähigkeiten für unseren heutigen Stand unserer Wissenschaft.
Doch was könnte dem die Physik ergänzen?
Ist die „Welt“ das Gefängnis, wie so typisch hier auf diesem Planeten bis in dieses Forum direkter auch als geäußerte Meinung zu vernehmen ist?
Diese scheinbaren Grenzen als solche Scheinbarkeiten zu erkennen und anzuwenden ist dann doch eine untypische Herausforderung.
Zurück zu Maßstäben, die Formgebung des Meters, eines Maßstab's.
Warum können wir Meter mal Meter zu Quadratmeter leicht verstehen.
Warum können wir Meter mal Kg (Masse) erfassen (TonnenKilometer).
Die Zeitliche Ableitung davon , den Impuls (als Constante),
wiederum davon die zeitliche Ableitung, das Änderungsverhalten dieser Größe (Maßeinheit) in einem kleinsten Zeitabschnitt, die Kraft ?
Ein abstrakterer Maßstab der Natur, der Physik, das Bit , dieser Informations-Maßstab hinter dem noch weit mehr in die Dimension des Verstandenen getunnelt werden kann.
Gruß