bumbumpeng hat geschrieben:Deine Aussage: "Schneller bewegte Uhren gehen langsamer als langsamer bewegte Uhren, wobei immer die Bewegung gegenüber einem Bezugssystem maßgeblich ist "
kann nicht die Erklärung sein.
Ist sie aber. Die Erde dreht Richtung Ost. Fliegt das Flugzeug gegenüber der Erde ebenfalls Richtung Ost, addieren sich die Geschwindigkeiten von Erde und Flugzeug gegenüber dem ECI, fliegt es nach Westen, subtrahieren sie sich. Daraus folgt, dass die Flugzeuguhr Richtung Ost langsamer geht, als die Erduhren und Richtung West eben schneller. Worauf es aber ankommt, ist die Tatsache, dass weder Erduhren noch Flugzeuguhren jemals wechselseitig als ruhend bertrachtet werden, was ja lt. SRT möglich sein soll. Was für dich bei dem Ganzen maßgeblich ist, interessiert dabei nicht.
bumbumpeng hat geschrieben:Das mit den 86 % gravitativ kann ich nicht nachvollziehen, da doch die GPS-Satelliten keine so große Ellipse fliegen.
Dort wo die Satelliten fliegen, sind die gravitativen Effekte halt etwa 6 mal höher, als die translatorischen Effekte.
bumbumpeng hat geschrieben:Zu Sagnac: Sagnac hat nachgewiesen, dass sich Licht in einem Medium bewegen muss
Das ist Blödsinn. Sagnac hat bloß nachgewiesen, dass man feststellen kann, ob man sich in Rotation befindet, oder nicht.
bumbumpeng hat geschrieben:Die Uhr ist ein Messgerät
Falsch! Uhren sind kein Messgerät. Jedes Messgerät hat definierte konstante Vergleichsgrößen, eine Uhr hat so etwas nicht. Die Dauer einer Sekunde hängt von den Faktoren Bewegung und wirkende Gravitation ab. Wäre es anders, müsste man sich weder über Clock-Retardation noch über Zeitdilatation unterhalten.
bumbumpeng hat geschrieben:Geänderte Bedingungen haben zur Folge, dass das Messgerät minimal anders anzeigt.
Es ging aber nicht um ein Messgerät, sondern um einen ganzen Verbund synchronisierter Uhren. Aber gut - ich betrachte das mal als "Das Mars-GPS tickt anders, als das Erd-GPS." Für mich korrekt.