Das wären die zu diskutierenden Folgen. Die Ursache der LK wird sich daraus nicht ableiten lassen.
Nun Z., die LK lässt sich aber aus etwas Anderem ableiten, nämlich aus der Tatsache, dass Streckenmessungen mit Lichtsignalen von der Bewegung des Messgerätes in beliebigen Medien oder auch im leeren Raum abhängt.
These 1: Ein Lichtstreckenmessgerät wird ruhend im sog. Äther auf einen soliden Maßstab kalibriert - Lichtstreckenmessgerät und solider Maßstab zeigen nun die selben Werte an. Der solide Maßstab wird an dem Lichtstreckenmessgerät befestigt.
These 2: Nun wird das Lichtstreckenmessgerät samt solidem Maßstab im sog. Äther bewegt und das hat zur Folge, dass das Licht auf der Meßstrecke hin und zurück

benötigt während die Uhr, die diese Zeit misst (sie ist Teil des im sog. Äther bewegten Lichtstreckenmessgeräts), um Gamma langsamer geht. Das Lichtstreckenmessgerät misst also eine Strecke von

Die Angabe und die Form des soliden Maßstabs der Länge s ändert sich jedoch nicht.
These 3: Nun führen wir dieses Gedankenexperiment im Vakuum durch und da der sog. Äther ja nach wie vor hypothetisch ist, ersezten wir die sich im sog. Äther mit c bewegten Lichtwellen durch im leeren Raum mit c bewegten Lichtteilchen. Damit wäre man wieder bei Newtons Korpuskel-Theorie, nur halt mit dem Unterschied, dass sich Licht nicht mehr konstant zur Quelle, sondern, wie Schall, konstant zum Medium inkl. dem leeren Raum bewegt.
Fazit: Demnach wäre die Längenkontraktion ein Messfehler des bewegten Lichtstreckenmessgerätes (welches die Strecke länger misst, als sie ist) und das dürfte die offensichtlichste aller Erklärungen für die LK sein. Das Bellsche Seil reißt demnach natürlich nicht und es ist egal, welche Eigenschaften es hat oder nicht hat.