Es gibt nur diese eine absolute und symmetrische Realität, aber für einen Beobachter ist halt das Realität, was er in seinem Inertialsystem messen kann: Die immer gleichen Naturgesetze. So betrachtet gibt schon zwei Realtäten: Die eine, absolute und symmetrische Realität stellt sich für jeden der beiden Beobachter anders dar und ist seine messbare Realität, nämlich dass sich der andere als stumpfsinniger Pfannkuchen zeigt (wegen seiner ZD und LK).
Ja ja ja... es wurde gemessen und Einer (Einstein), der vom grundsätzlich gültigem Relativitätsprinzip aus ging, wie jeder andere auch, schreibt damit nun zwei wechselseitig existierende unterschiedliche subjektive Realitäten vor. Das ist noch lange kein Grund, mal tief in sich zu gehen und sich zu überlegen, ob in einer von den beiden subjektiven Realitäten nicht objektiv irgend was falsch läuft - z.B. wenn man Strecken und geschwindigkeiten über EM-Signale misst, während man sich selbst im Raum bewegt.

Irrationale Kapriolen schlagen scheint einfacher als ernsthaft Nachdenken.

Steinzeit-Astronom hat geschrieben:
P.S.: Ich stelle mir ZD und LK so ähnlich vor wie perspektivische Verzerrung.
Das kannst du vergessen. Dahingehend wurde ich auch schon belehrt und zwar sowohl von Relativisten als auch von Kritikern. Wenn man es genau nimmt, ist die LK definitiv eine zeitliche Verzerrung, die daraus resultiert, dass exakt nur eine von zwei zueinander ruhenden Uhren langsamer geht und diese dann weniger Zeit auf der Anzeige hat, aber in dieser angezeigten Zeit die selbe Strecke zurück legt. Rechnet man nun

bekommt man verkürzte Strecken. Rechnet man hingegen

höhere Geschwindigkeiten. Den ersten Fall hat man beim Radar, den Zweiten beim Messen ruhender (und deswegen bekannter) Strecken mit bewegten Uhren.