Da es hier ja nicht weiter geht, stoße ich das noch mal mit einem Zitat an.
Hendrik Antoon Lorentz (1892) hat geschrieben:
Der Raum ist schlicht gefüllt durch einen dynamischen Äther, welcher im Mittel im Raume ruht. Damit sind im Prinzip absoluter Raum und Äther identisch. Der absolute Raum ist kein Vakuum sondern ein Etwas von bestimmten Eigenschaften, dessen Zustand durch die Angabe zweier gerichteten Großen, das elektrische und das magnetische Feld, beschrieben wird, und das als solches Äther heißt.
Der Raum unterscheidet sich vom Vakuum mMn ja nur darin, dass der von Licht (EM-Wellen) durchströmte Raum das Vakuum bildet. Jetzt geht es nur noch darum, auf welche Weise sich Licht im (und damit zwangsläufig auch gegenüber dem) Raum bzw. Äther konstant bewegt. In den massig vielen Äthertheorien (es gibt ja nicht nur Eine) soll dies dadurch geschehen, dass schwingende Materie Ätherteilchen anstößt und diese wiederum andere Ätherteilchen entlang einer ganzen Reihe von Ätherteilchen, was genau deswegen kein Problem ist, denn der ganze Raum soll ja voll von solchen Ätherteilchen sein. Hier könnte ich nun die neckische Frage stellen, woher der Äther denn nun weiß, wie schnell einzelne Ätherteilchen eine Lichtwelle zu transportieren hätten, aber für mich persönlich ist das nicht wichtig, ich nehme es schlicht als Gegeben hin. Wichtig ist nur, dass sich auch Ätherteilchen im und gegenüber dem Raum bewegen müssten, damit sie sich anstoßen können und so Licht transportieren können.
Wenn dieser Äther zwischen Laser, Spiegel und Photozelle in meinem Raumschiff nicht mitgeführt wird, wird dieses Lichtstreckenmessgerät auch hier

messen, während sich der physikalische Abstand der Markierungen auf dem Raumschiffboden nicht ändert.
Deswegen macht es mMn auch keinen Unterschied, wenn Materie in dedizierten Abständen, kugelförmig Wavelets emittiert, die sich durch den Raum ebenso schnell bewegen, wie Licht vom Äther transportiert wird. Der Äther ist deswegen unnötig und obendrein in weiterer Hinsicht nur noch eine Last, wenn es um gerichtete Strahlen schräg quer zu den Schichtachsen eines mehr oder weniger geordneten Äthers geht. Man braucht auch keine lokalen bzw. mitgeführten Äther mehr, denn jedes Materieteilchen erzeugt auf die Art sein eigenes Feld, in dem es sich relativ zu den Wavelets bewegt (Unterschied zur Korpuskeltheorie).
Alles, was man nun noch tun muss, ist beim M&M-Experiment die Phasenverschiebungen auf der korrekten Achse zu beobachten, sprich parallel zu den Lichtstrahlen, statt radial dazu.