McMurdo hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Behauptet wer?
KOmmt man durch einfaches nachdenken drauf. Wusste auch schon Gallilei und Co., die Erkenntnis ist also nicht brandneu.
Durch einfaches Nachdenken also. Naja, wohl durch Nachdenken wie man den widersinnigen Postulaten ein wenig helfen könnte diese dem Volk unterzujubeln.
Na dann, halt ein paar Zahlen.
Zahlen zu Geschwindigkeit und Uhrengang.
Die Zahlen:
Uhr unbewegt, sie ruht an einem Bahnhof oder auf der unbewegten Plattform.
Gut, nehmen wir die U1, sie hat ja sonst nichts zu tun.
Die Uhrenganggeschwindigkeit der U1, und damit jeder anderen Uhr hier auch:
Null m/s seien 100%
100 m/s seien 90%
95 m/s seien 95%
105 m/s seien 85%
Die U2 bewege sich mit 5 m/s auf der Plattform
Nun wird ein Beobachter auf die Plattform verbannt, der Deckel kommt drauf damit dieser nicht sieht, nicht schummeln kann.
Der Zug fährt los, er fährt dann konstant mit 100 m/s.
Per Funk meldet dieser:
- ich sehe die U1, sie taktet so wie meine Hosentaschenuhr.
- ich sehe eine zu mir ruhende Plattform auf der sich die U2 mit 5 m/s zwischen dem M1 und M2, bzw. M2 und M1 bewegt.
- ich sehe dass die U2 mal schneller, mal langsamer taktet als die U1 und auch meine Hosentaschenuhr.
Da dies etwas seltsam ist, man hat mir gesagt dass es keine Uhr geben kann die schneller taktet als die meine, bzw. dann auch die U1,
sehe ich mir die Messwerte an.
Sie besagen ebenfalls dass die U2, dann wenn sie von der M1 zur M2 läuft, schneller taktet als seine.
Der Beobachter folgert aus dem Umstand: "eine ruhende Uhr taktet mit 100%", und es eine Uhr gibt die manchmal schneller taktet als seine, dass er nicht ruht.
Er macht den Deckel auf und sieht raus, tatsächlich, ich bewege mich mitsamt dem Zug.
Kurt