Erstens gibt es keine U3, zweitens würde sie nichts betrachten können, sie sieht nämlich nichts.
Die 100m/s kommen von der Geschwindigkeit des Zuges auf dem die Plattform ruht/mitfährt.
Die 95 und 105 kommen von der Bewegung der U2 auf der Plattform wenn diese mit 100 bewegt ist.
Doch es gibt eine U3. U3 ist die Uhr am Bahnhof, die die Plattform mit 100m/s sich bewegen sieht. U3 sieht außerdem auch noch wie sich U2 mal mit 95m/s und 105m/s bewegt. Somit kannst du 3 verschiedene Zeitdilatationen feststellen.
Die U2 bewegt sich mit 5m/s auf der Plattform, diese ist mit 100 bewegt, ergibt, je nach der Bewegungsrichtung auf der Plattform, die 95 bzw 105.
Eben U3 nimmt U2 mal mit 95m/s und ein anderes Mal mit 105m/s wahr.
Als "Beweis" für die 5m/s auf der Plattform kannst du den dort mitfahrenden Beobachter heranziehen, er ist nämlich in der Lage durch Beobachten der U2 das zu erkennen.
Was er nicht direkt erkennen kann sind die 100, die legt aber der Zug fest.
Der mitfahrende Beobachter hat U1. Und ja er sieht U2 mit 5m/s sich bewegen. Das ist ein weiteres Bezugssystem. U1 sieht U3 bewegt mit 100m/s
Die Gangverlangsamung der U2 in % wegen ihrer Bewegung ist hier schon oft eingestellt worden, soll ich sie nochmals herschreiben?
Kannst du gerne machen, aber eine Uhr die zu 105% „taktet“ gibt es nicht.
Da der Beobachter auf der Plattform die U2 lesen kann, auch die von den Messstationen M1 und M2 erfassten Daten lesen und bewerten, ist der Beweis erbringbar, dass die Grundaussage der RT widerlegbar ist.
Damit ist klar: RT => Tonne.
Mummpitz! Für U1 ist U2 die bewegte Uhr. Wenn U2 für die Strecke M1 nach M2 oder zurück 10 Sekunden misst, Siehst du auf U1 mehr Zeit verstrichen. Du vermischst hier Bezugssysteme.
Das kann er aber wenn er die U2 zweimal beobachtet, einmal wenn sie von M2 nach M1 sich bewegt, einmal von M1 nach M2.
Da sieht er die unterschiedliche Taktung und schliesst daraus das er selber bewegt ist.
Nein, das ist dein Irrglaube. Und wenn du das Prinzip der Speziellen RT anwendest auch klar. Das besagt, dass es nur Relativbewegungen gibt. In der Versuchsanordnung gibt es folgende Relativbewegungen, die alle für sich genommen gelten, nichts da mit addieren.
Eine Uhr am Bahnhof U3 sieht die Plattform U1 mit 100m/s, und sieht U2 mal mit 95 und danach mit 105m/s
U1 sieht U2 mit 5m/s und U3 mit 100m/s
U2 sieht U1 mit 5m/s und U3 mit 95 bzw. 105m/s
Es bleibt die Frage an dich: Verändert ein BS-Wechsel, z.B. die Deklaration eines IS für die Plattform, die Realvorgänge?
(in diesem Fall hier den Gang der U2)
Es verändert nicht den Gang der Uhren, zeigt aber beim BS-Wechsel, dass Ereignisse wie die Bewegung von M1 nach M2 und zurück, auf den drei Uhren, unterschiedlich lange dauern. Die drei Uhren messen unterschiedliche Zeiten, für ein und denselben Vorgang.
Eine Uhr sieht nichts.
Eine Uhr, damit ist gemeint ein Beobachter von diesem Beobachtungspunkt, der, um die Ereignisse einzuordnen, mit einer Uhr ausgestattet ist.
Und das ist widerlegt.
Die RT dadurch widerlegt? Ich lach mich schepp. Dann könnte ich durch Ablesen einer Uhr die Rotationsgeschwindigkeit der Erde feststellen, und im nächsten Schritt auch noch die Bewegung der Erde um die Sonne, und auch noch um Sgr A, und zuletzt die Bewegung der lokalen Gruppe.
Es läuft aufs Michelson Morley Experiment hinaus.