Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 26. Jul 2022, 10:52

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und das stimmt schon nicht mehr.

.

Natürlich stimmt das


Natürlich, du hast recht.
Es stimmt, dass die Uhr des Bewegten nur mit 90% taktet.
Darum sieht er die U2 schneller takten als seine Taschenuhr wenn sich diese von M1 nach M2 bewegt.
Bewegt sie sich von M2 nach M1 dann sieht er sie langsamer takten als seine Taschenuhr.
Er kann ja die U1 auch noch mit in seine Betrachtung einbeziehen und da erhält ebenfalls den alternierenden Gang der U2.
Grund: die U1 taktet ebenfalls so wie seine Taschenuhr, nämlich nur mit 90%.
Selbstverständlich hast du auch recht wenn du sagst, dass der bewegte Beobachter die U1 so takten sieht wie seine Taschenuhr.

Kurt

.

Ups, entschuldige, ich habe vergessen "recht" gross zu schreiben, schliesslich liegt dir, und auch Manuel, sehr viel daran recht zu haben.

.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Di 26. Jul 2022, 14:40

Kurt hat geschrieben:Und das stimmt schon nicht mehr.
Der Beobachter auf der bewegten Plattform "sieht" nicht -5m/s und +5m/s, sondern -5,5 m/ und + 5,5m/s.

O.k.
Dann berechne ich mal für 5,5m/s und -5.5m/s den Gammafaktor:


Für U2 bewegt sich von M2 nach M1 mit 5,5m/s

Und U2 bewegt sich von M1 nach M2 mit -5,5m/s


Es ist kein Unterschied festzustellen, hin und zurück. Wie soll da ein unterschiedlicher Gang von U2 daraus werden?

Grund: seine Uhr taktet nicht mit den üblichen 100%, sondern nur mit 90%.
Somit sieht er alle Vorgänge schneller ablaufen als sie es machen.

Unsinn, wenn seine Uhr mit 90% taktet, also nur 90 Sekunden zählt anstatt 100 Sekunden, sieht er alle Vorgänge langsamer ablaufen.
Eigenzeit ist immer 100% Taktung. Alles was relativ bewegt ist zur Eigenzeit taktet langsamer.

Bedeutet: er sieht die U2 schneller takten als seine Taschenuhr, und zwar dann wenn sie sich von M1 nach M2 bewegt.
Da ist sie nämlich langsamer unterwegs als er selber.

Was du machst, du addierst Zeitdilatationen und bemerkst nicht, dass du damit auch den Beobachter wechselst. U2 ist langsamer unterwegs, wenn sie sich von M1 nach M2 bewegt.
Aber das gilt von U3/Bahnhof Aus gesehen. Vom Beobachter auf der Plattform Aus gesehen, ist es so wie ich oben vorgerechnet habe.


Und du solltest noch erklären, wie die 5,5m/s bzw. die -5,5m/s zustande kommen.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 26. Jul 2022, 15:54

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und das stimmt schon nicht mehr.
Der Beobachter auf der bewegten Plattform "sieht" nicht -5m/s und +5m/s, sondern -5,5 m/ und + 5,5m/s.

O.k.
Dann berechne ich mal für 5,5m/s und -5.5m/s den Gammafaktor:


Für U2 bewegt sich von M2 nach M1 mit 5,5m/s

Und U2 bewegt sich von M1 nach M2 mit -5,5m/s


Es ist kein Unterschied festzustellen, hin und zurück. Wie soll da ein unterschiedlicher Gang von U2 daraus werden?

Du hast zwar nun andere Zahlen aber immer noch nicht die richtige Vorgehensweise.


sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Grund: seine Uhr taktet nicht mit den üblichen 100%, sondern nur mit 90%.
Somit sieht er alle Vorgänge schneller ablaufen als sie es machen.

Unsinn, wenn seine Uhr mit 90% taktet, also nur 90 Sekunden zählt anstatt 100 Sekunden, sieht er alle Vorgänge langsamer ablaufen.


Es ist umgekehrt.
Da seine Uhr langsamer taktet, er "langsamer" sieht (die U1 auch nur mit 90% taktet) als wie wenn er/seine Uhr/die U1 ruhen würde, erscheinen ihm alle Abläufe schneller zu laufen als sie es machen.
Darum auch die +- 5,5 m/s.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » Di 26. Jul 2022, 16:40

Kurt hat geschrieben:
Der Beobachter auf der bewegten Plattform "sieht" nicht -5m/s und +5m/s, sondern -5,5 m/ und + 5,5m/s.

Grund: seine Uhr taktet nicht mit den üblichen 100%, sondern nur mit 90%.

Das ist kein Grund, sondern eine Behauptung, belege mal warum die Uhr nur mit 90 % laufen soll.

Kurt hat geschrieben:
Somit sieht er alle Vorgänge schneller ablaufen als sie es machen.

Das ist Unfug, man kann es nur so schnell sehen wie es ist, wenn ein Zug mit 100 km/h fährt, kann ich machen was ich will, ich werden den nicht mit 200 km/h sehen können.

Vermutlich glaubst Du, wenn ich mich mit meiner Uhr auf eine andere zubewegen, oder zu der bewege, dann geht meine im anderen Ruhesystem dilatiert, also langsamer und darum müsste ich alle Dinge die dort geschehen schneller wahrnehmen. Ist Unfug, für mich zählt nur die Uhr im meinen Ruhesystem und die misst immer Eigenzeit, für mich ist die andere Uhr dilatiert, heißt, physikalische Ereignisse im anderen zu mir bewegten System messe ich langsamer und nicht schneller.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » Di 26. Jul 2022, 16:45

Kurt hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:

Für U2 bewegt sich von M2 nach M1 mit 5,5m/s

Und U2 bewegt sich von M1 nach M2 mit -5,5m/s


Du hast zwar nun andere Zahlen aber immer noch nicht die richtige Vorgehensweise.

Das ist soweit richtig was er schreibt, kannst ja mal Deine Vorgehensweise vorrechnen. :mrgreen:


Kurt hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Grund: seine Uhr taktet nicht mit den üblichen 100%, sondern nur mit 90%. Somit sieht er alle Vorgänge schneller ablaufen als sie es machen.

Unsinn, wenn seine Uhr mit 90% taktet, also nur 90 Sekunden zählt anstatt 100 Sekunden, sieht er alle Vorgänge langsamer ablaufen.

Es ist umgekehrt. Da seine Uhr langsamer taktet, er "langsamer" sieht (die U1 auch nur mit 90% taktet) als wie wenn er/seine Uhr/die U1 ruhen würde, erscheinen ihm alle Abläufe schneller zu laufen als sie es machen. Darum auch die +- 5,5 m/s.

Unfug, seine Uhr misst die Eigenzeit, die SI-Sekunde, lokal, so wie ich es Dir gefühlte 1000 Mal erklärt und aufgezeigt habe. Und nun schreibst Du "erscheinen" vorher hast Du noch "sieht" geschrieben. Wie auch immer, was Du behauptest ist falsch, wer stimmt Dir denn zu?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 26. Jul 2022, 17:18

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Der Beobachter auf der bewegten Plattform "sieht" nicht -5m/s und +5m/s, sondern -5,5 m/ und + 5,5m/s.

Grund: seine Uhr taktet nicht mit den üblichen 100%, sondern nur mit 90%.

Das ist kein Grund, sondern eine Behauptung, belege mal warum die Uhr nur mit 90 % laufen soll.


Sie ist bewegt, der Ruhendzustand ist festgelegt, hier in diesem Gedankenexperiment takten ruhende Uhren mit 100%
Die mit 100 m/s bewegten Uhren takten mit 90% (wurde so im Laufe der vielen seiten festgelegt)
Das betrifft die U1, den auf der Plattform mitbewegten Beobachter, und auch seine Taschenuhr.

Kurt

.

Auszug aus dem PDF:
------------------------------
Zugfahren:
Zur Verdeutlichung und Darlegung der Vorgänge und Umstände eine einfache „Bahnfahrt“.
Benötigte Komponenten:
Bahnhöfe mit synchron gehenden Uhren.
Ein Zug, bei dem ein Waggon blickdicht „geschlossen“ werden kann, also Wände
hochgefahren und ein Dach draufgesetzt.
Ein Schaffner, der den Zug losschickt, ein Mitfahrer und eine Plattform zum Erfassen des
Ganges von U2.
Als Erstes macht der Mitfahrer, er ist auch ein „Beobachter“, eine Fahrt, er schaut auf seine
Uhr, trillert, der Zug fährt los.
Am Zielbahnhof angekommen, schaut er wieder auf seine Uhr, er stellt verwundert fest:
„seltsam, die Fahrzeit war kürzer als im Fahrplan angegeben“, vergleicht seine Uhr mit der
Bahnhofsuhr und stellt fest, dass beide gleich takten, seine aber nachgeht.
Daraufhin fährt er wieder zurück und stellt wiederum fest, dass die Fahrzeit die gleiche ist wie
die Hinfahrzeit.
Am Bahnhof frägt er nach, ob die im Plan angegebene Fahrzeit wirklich die Fahrzeit ist, die
der Zug braucht. Ihm wird bestätigt, dass diese stimmt.
------------------------

.
Kurt
 
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Di 26. Jul 2022, 18:44

Kurt hat geschrieben:Es stimmt, dass die Uhr des Bewegten nur mit 90% taktet.

Wie kommst du darauf? Der Lorentzfaktor gibt das nicht her. Die Relativgeschwindigkeit ist ja 0. Also taktet die U1 im Bezugssystem Plattform nicht langsamer.

Darum sieht er die U2 schneller takten als seine Taschenuhr wenn sich diese von M1 nach M2 bewegt.
Bewegt sie sich von M2 nach M1 dann sieht er sie langsamer takten als seine Taschenuhr.
Auch das stimmt nicht. Relativgeschwindigkeit ist ja hier 5m/s . Ergo ergibt sich immer derselbe Lorentzfaktor um den die U2 im Bezugssystem Plattform langsamer geht.
Grund: die U1 taktet ebenfalls so wie seine Taschenuhr, nämlich nur mit 90%.

.

Die unbewegte Uhr im Bezugssystem Plattform taktet mit 100%. Lorentzfaktor ist ja 1.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Di 26. Jul 2022, 18:46

Kurt hat geschrieben:hier in diesem Gedankenexperiment takten ruhende Uhren mit 100%

.

Und U1 ruht relativ zur Plattform. Taktet also im Bezugssystem Plattform mit 100% und nicht mit 90%, du widerlegt dich also hier selbst.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » Do 28. Jul 2022, 16:30

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Der Beobachter auf der bewegten Plattform "sieht" nicht -5m/s und +5m/s, sondern -5,5 m/ und + 5,5m/s.

Grund: seine Uhr taktet nicht mit den üblichen 100%, sondern nur mit 90%.

Das ist kein Grund, sondern eine Behauptung, belege mal warum die Uhr nur mit 90 % laufen soll.

Sie ist bewegt, ...

Sie ruht zum Beobachter neben der Uhr auf der Plattform. Der Beobachter kann keine Geschwindigkeit zwischen sich und der Uhr messen.

Kurt hat geschrieben:
Die mit 100 m/s bewegten Uhren takten mit 90% (wurde so im Laufe der vielen seiten festgelegt). Das betrifft die U1, den auf der Plattform mitbewegten Beobachter, und auch seine Taschenuhr.

Du kannst festlegen was Du willst, hat dann aber so nichts mehr mit Realität und diesem Universum zu tun. Die Uhren auf der Plattform takten nicht nur mit 90 %, weil Du es Dir wünschst. Das ist falsch und Unfug, aus die Maus.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Do 28. Jul 2022, 17:15

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Der Beobachter auf der bewegten Plattform "sieht" nicht -5m/s und +5m/s, sondern -5,5 m/ und + 5,5m/s.

Grund: seine Uhr taktet nicht mit den üblichen 100%, sondern nur mit 90%.

Das ist kein Grund, sondern eine Behauptung, belege mal warum die Uhr nur mit 90 % laufen soll.


Doch, der Grund ist vorhanden, sie ist bewegt.
Es wurde festgelegt, dass, wenn keine Angaben zu Geschwindigkeiten, Werten, Umständen, Uhrengang usw. gemacht werden die Angaben automatisch auf das gesetzte BS bezogen sind.
Das bedeutet, dass die Angabe 90% des Uhrengangs in Verbindung mit der Geschwindigkeit von 100m/s auf das BS bezogen sind.
Dieses umfasst die beiden Bahnhöfe, und das Gleis, es ist ruhend.
Darum auch die Ausführungen im PDF in denen der Uhrengang bei Hin- und Rückfahrt von Bahnhof zu Bahnhof gleich lange dauert und die Uhr des Mitfahrers langsamer taktete als sie es machte als der Zug noch ruhte oder am anderem Bahnhof angekommen ist.

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Sie ist bewegt, ...

Sie ruht zum Beobachter neben der Uhr auf der Plattform. Der Beobachter kann keine Geschwindigkeit zwischen sich und der Uhr messen.


Natürlich ruht sie zum Beobachter, seine Taschenuhr, und die U1 sind aus seiner Sicht ruhend, die U2 ist aus seiner Sicht bewegt.
Ist doch selbstverständlich.
Die U2 bewegt sich aus seiner Sicht, dann wenn der Zug steht, mit +- 5m/s in Gleisrichtung.
Ist die Plattform bewegt sind es für ihm +- 5,5 m/s in Gleisrichtung.

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die mit 100 m/s bewegten Uhren takten mit 90% (wurde so im Laufe der vielen seiten festgelegt). Das betrifft die U1, den auf der Plattform mitbewegten Beobachter, und auch seine Taschenuhr.

Du kannst festlegen was Du willst, hat dann aber so nichts mehr mit Realität und diesem Universum zu tun.


Das ist die Realität in unserem Universum.
Eine bewegte Uhr taktet langsamer als eine unbewegte, das bestätigen die Laborversuche, das betätigt H&K.
Wenn du das abstreitest dann stellst du all die Leute, die sich die Mühe gemacht haben das festzustellen, als Lügner hin.

Daniel K. hat geschrieben: Die Uhren auf der Plattform takten nicht nur mit 90 %, weil Du es Dir wünschst. Das ist falsch und Unfug, aus die Maus.



Bei ruhender Plattform:
Die beiden Uhren, die U1 und die des Beobachters dort, takten mit 100% (der Bezug zu dieser Aussage sollte dir ja nun endgültig klar sein, hoffe ich zumindest)
Die U2 taktet, dann wenn sie zur Plattform ruht, mit 100%
Die U2 taktet, dann wenn sie zur Plattform bewegt ist, mit 95%, die Bewegungsrichtung ist dabei egal.


Bei bewegter Plattform:
Die beiden Uhren, die U1 und die des Beobachters dort, takten mit 90% (der Bezug zu dieser Aussage sollte dir ja nun endgültig klar sein, hoffe ich zumindest)
Die U2 taktet, dann wenn sie auf der Plattform bewegt ist, mit 95 bzw. 85 %, je nachdem ob sie von M1 nach M2 oder M2 nach M1 unterwegs ist.

Kurt

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