Mikesch hat geschrieben:
Das Licht ausknipsend, ...
Peterle träumt wieder an der Front ein Held zu sein, wenn er sein Nachtisch-Licht ausknipst, mehr knipst er nicht aus. Davon abgesehen ist jeder Angriff auf ein Kraftwerk ein Kriegsverbrechen und Peterle freut sich wie ein Honigkuchenpferdchen.
Mikesch hat geschrieben:McMurdo hat geschrieben:
Die müssen sich beeilen, um Cherson sieht es nicht gut aus für die Russen.
... Zumindest sagen das die russischen Militärs. Immerhin verlassen die Beamten und Kollaborateure ja wohl wirklich die nördliche Cherson Oblast. Anderseits melden die Milblogger starke ukrainische Verbände im Südabschnitt bei Orikhiv und östlich davon. Das passt auch zu den enormen Artilleriebeschuss, den die Ukrainer in den Abschnitt beim Eisenbahnkreuz Tokmak vornehmen. Da auch kaum Versorgungen über die Krimbrücke und den Fähren möglich sind, wird alles andere durch diesen Korridor über Melitopol geleitet. Was für die Ukrainer ein gefundenes Fressen ist, liegen doch die Kommunikationsabschnitte in der Reichweite der konventionellen und reichweitengesteigerte Artillerie, was für einen Beschuss deutlich billiger als HIMARS Raketen ist.
Anderseits wäre das allein auch eine Erklärung für den starken Beschuss und es gibt keine Vorbereitung für einen Angriff.
In Cherson wiederum liegen zwar nominell starke russische Verbände, wie die 105. Motschützen, die sind personell, versorgungsmässig, phsychisch und moralisch so am Ende, dass deren Gefechtswert nicht mehr annähernd so groß ist, wie im Februar. Die Milblogger melden seit Mittag ukrainische Verstöße in Richtung Beryslav. Ob das jetzt eine Offensive ist oder nur Erkundungsangriffe ist unklar. Im ersten Fall jedenfalls ist das brandgefährlich für die Russen, weil das bedeutet, das sie im Falle eines ukrainischen Erfolgs komplett abgeschnitten von ihrer Versorgung sind. Dann ist der Fall von Cherson nur eine Frage der Zeit und damit rückt die Rückeroberung der Krim plötzlich in den Fokus. Von der ukrainischen Seite hört man nichts. Nur das die Russen mit ihrer Artillerie schießen.
Also: Kann sein das Cherson angegriffen wird, kann auch sein das Melitopol angegriffen wird, kann auch alles ganz anders sein oder das Gegenteil. Wir werden das hinterher erfahren.
Ich glaube vorerst nicht, dass da was in Gange ist.
Prognosen sind in der Regel nicht einfach, ich gehe davon aus, die Ukrainer wird das in Cherson versuchen und auch weiter im Osten, was soll sie sonst machen, auch zeitnah. Und Kriegsverbrecher Putin wird Mangels substanzieller Erfolge auf dem Feld weiter die Infrastruktur der Ukrainer angreifen. Nun kann man sich das ansehen, läuft es so weiter wird Putin es in einem Monat schaffen können, also könnte so sein, dass 1.000.000 bis 10.000.000 Ukrainer ohne Strom, Wasser und Gas im Winter sitzen, was wohl zu vielen 1.000 Toten führen wird.
Frage ist, was macht man, die Ukraine und die Welt, die Ukraine könnte kapitulieren, wird sich nicht. Also schaut sich der Westen an, wie das nun ohne wenn und aber ein ganz klarer Genozid wird?
Ein Völkermord, kann das die Welt so hinnehmen, weil Putin ja mit Atomwaffen droht?
Ich denke nicht, ich sehe hier zwei Möglichkeiten, die erste harte ist zu sagen, egal ob Atomwaffen oder das Zerstören aller Kraftwerke, das ist Genozid, geht nicht, da greifen wir ein, die NATO hohlt alles vom Himmel in der Ukraine, was russisch ist. Und mehr, sie wird gegen die Russen in der Ukraine direkt eingreifen, ja könnte zum 3. Weltkrieg eskalieren. Dann die etwas weniger harte Möglichkeit, man gibt der Ukraine mehr Waffen, viel mehr, sie haben aktuell so 22 HIMARS das hat schon Wirkung, geht mehr, man gibt der Ukraine noch 100 davon und mehr Haubitzen und Raketen die 320 km weit reichen.
Man "sagt" Russland, wir geben der Ukraine die Möglichkeit viele weitere 10.000 russische Soldaten zu töten, ist grausam, aber Putin will ja den Krieg und scheißt auf das Leben seines Volkes.