Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

potatos gonna potato

Beitragvon Yukterez » So 11. Dez 2022, 21:06

Bild Nocheinpotato hat geschrieben:Der Meister der RT, nicht das es mich wundert braucht es nun klarer formuliert. Dabei ist die Szene hier so oft klar beschrieben. Die Szene ist trivial:

Bild

Bild Nocheinpotato hat geschrieben:Keine Ahnung, da kann ich Dir eben nicht wirklich folgen.

Schritt 1 ist einmal sich auf die Startbedingungen im System der Strecke, also so wie ich's verstehe im System der ruhenden Geschwister zu einigen, sonst brauchen wir erst gar nicht weiterreden. Wenn man schon bei der Aufgabenstellung von einem System ins andere springt so wie ein Affe der nicht weiß auf welchem Ast er gerade sitzt wird das natürlich nie was.

Bild, Bild
Yukterez
 
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Re: der Kauderwelsch des Nocheinpotato

Beitragvon Daniel K. » So 11. Dez 2022, 21:08

Yukterez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Die Szene ist trivial ...

Der Kauderwelsch den du da verzapfst würde weder als Frage noch als Antwort durchgehen, da kann man nicht einmal herauslesen ob die 6 Ls im ruhenden oder bewegten System definiert sind, oder wie man's grade braucht. Das muss jemand formulieren der keinen Knoten im Gehirn hat, denn von deinem Zeug kriegt man ja schon beim reinen Lesen einen solchen.

Du bist einfach unfähig und eh ein Blender, auf nach Bachmut, ... wie üblich sind die Anderen Schuld, wenn Du zu dämlich bist, einfache Sätze zu begreifen, Kurt 2.0 ... :mrgreen:
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 11. Dez 2022, 21:08

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Schreibe ich denn gegen die Wand hier? Ich habe das nun mehrfach erklärt, warum das so nicht sein kann, Du gehst darauf nicht ein und bootest einfach wieder neu.

Das geht mir auch so. Wenn ich ein Signal von vorn bekomme, von dem ich sicher weiß, dass es symmetrisch zu mir gesendet wurde, genau wie ein anderes von hinten, weil die Vorgaben nun mal so sind, dann ist das einfach so. Basta.

Ja aber das ist das Ereignis B und nicht A. B ist gegessen, bei x = + 3 Lj, eben rechts von Bob - Blitz - und Signal läuft zur linken und zur rechten Uhr von Bob. Kannst Du so ausdrucken und an die Wand nageln.

Es geht um das Ereignis A!

Was wissen wir davon sicher? Ein Signal, das welches nach rechts läuft kommt bei t = 0 bei Bob und Alice und bei der linken Uhr von Bob so wie bei der rechten von Alice an, Party.

Wir wissen aber erstmal nicht, wann war der Blitz A für Bob. Wann ist das Signal nun wo gestartet, dass da bei t = 0 zur Party kommt?

Und die Annahme, es wäre auch vor 3 Jahren gestartet, warum auch immer, ist falsch, das kann nicht sein, habe ich mehrfach vorgesungen.


Frau Holle hat geschrieben:
Was du da ausrechnest "für Bob" ist ein reiner Koordinaten-Effekt wie beim Andromeda-Paradoxon.

Keine Ahnung was ein Koordinaten-Effekt sein soll, kenne ich nicht, es ist ein stinknormales Ereignis im Leben vom Bob, es hat Koordinaten in der Raumzeit, x, y, z, t wobei wie y und z uns sparren. Wir können uns Bob auch auf einen Salzsee stellen und da sind eben wo Steine und dann schlagen zwei Blitze ein, A und B. Einfach zwei so was von normalen Ereignissen in der Raumzeit, A ist so wenig irgendein Effekt wie B für Bob, das sind einfach zwei Ereignisse, welche er in seinem Inertialsystem mit Koordinaten beschreiben kann und auch soll.


Frau Holle hat geschrieben:
Bob "sieht" bei t = - 6 Jahren instantan das Signal sogar in der der Zukunft von Alice starten, das ist schon richtig.

Also für mich ist etwas mit minus Jahren doch mehr was in der Vergangenheit, so nur mal eben am Rande. Und er soll es nicht sehen, er kann es ausrechnen, oder Alice bringt ein Foto mit, oder Carl war da und hat eines gemacht, geschenkt, es ist nur ein Ereignis in der Raumzeit, wir nennen es A, so wie das andere eben B. Für Bob ist der einzige Unterschied, dass B eben seine beiden Uhren synchronisiert, also gleichzeitig erreicht und die Signale von A eben nicht, nur ein Signal von A erreicht eine seiner Uhren, die linke Uhr von Bob eben.


Frau Holle hat geschrieben:
Aber es ist reine Theorie.

Es ist einfach eine Tatsache, ein Faktum, zwei Ereignisse in der Raumzeit für zwei mit 0,6 c zueinander bewegte Beobachter, die bei t = 0 mit jeweils einem der Signale beider Ereignisse und einer ihrer beiden, zu ihnen ruhenden Uhren (welche einen Abstand von 6 Lj haben), zusammentreffen. Ist da alles drin?


Frau Holle hat geschrieben:
Optisch sehen könnte er das nie. So ist eben die Raumzeit.

Ich bin eh immer dagegen, dass wer was sieht, generell braucht es nur Ereignisse und nicht mal Beobachter, das Treffen bei t = 0 ist auch nur ein Ereignis. Das dritte würde ich sagen, könnte man C nennen.


Frau Holle hat geschrieben:
Physikalisch macht es für mich keinen Sinn, obwohl es rechnerisch natürlich stimmt. Wolfgang Pauli würde sagen: "Es ist noch nicht mal falsch."

Keine Ahnung, da kann ich Dir eben nicht wirklich folgen. Ich sehe das viel einfacher, bei mir ist im Kopf eh alles irrelevante und Lametta lange schon raus geflogen, war im Grunde nie wirklich Teil der Party. Wenige ist immer mehr.
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Re: potatos gonna potato

Beitragvon Daniel K. » So 11. Dez 2022, 21:21

Yukterez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Der Meister der RT, nicht das es mich wundert braucht es nun klarer formuliert. Dabei ist die Szene hier so oft klar beschrieben. Die Szene ist trivial: ...

Schritt 1 ist einmal sich auf die Startbedingungen im System der Strecke, also so wie ich es verstehe im System der ruhenden Geschwister zu einigen, sonst brauchen wir erst gar nicht weiterreden. Wenn man schon bei der Aufgabenstellung von einem System ins andere springt so wie ein Affe der nicht weiß auf welchem Ast er gerade sitzt wird das natürlich nie was.

Schwafel ...

Die Szene ist symmetrisch, die Beschreibung beginnt im Ruhesystem von Bob. Alice und Bob sind mit 0,6 s zueinander bewegt und besitzen jeweils zwei in ihrem System ruhende Uhren in einem Abstand von 6 Lj, Alice sitzt bei ihrer rechten und Bob bei seiner linken Uhr. Gibt drei Ereignisse, A ein Blitz der mittig zwischen den beiden Uhren von Alice zwei Signal mit c zu ihren Uhren sendet um diese zu synchronisieren. B ist das Ereignis für die Uhren von Bob. C ist das Ereignis bei t, t' = 0 wo Alice mit ihrer rechten Uhr auf Bob mit seiner linken Uhr trifft und zusätzlich erreicht auch ein Signal von A und eines von B diesen Ort in diesem Augenblick.

Gesucht wird im Ruhesystem von Bob die Koordinaten für A. Und danach ist die Frage, wann das Signal von A für Bob die linke Uhr von Alice erreicht. Ich sage ja, trivial.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » So 11. Dez 2022, 21:26

Yukterez hat geschrieben:Die ruhenden Geschwister haben 6 Ls Abstand zueinander

Ja richtig. In der Mitte zwischen ihnen ruht noch ein Schütze mit Lichtpfeilen. Es sind also einem Ruhesystem 3 unbewegte Figuren.

Habe ja extra eine Grafik verlinkt. Das Alice-System links in grün und das Bob-System rechts in rot. Schützen unauffällig jeweils in der Mitte. Mit dem t-Regler kann man sie in der Zeit bewegen oder links unten mit dem Pfeil alles animieren.

Also:
Es gibt 2 gleiche solche Ruhesysteme.
Auf der linken Seite das mit Alice vorne und auf der rechten Seite das mit Bob vorne.
|SchwesterA---SchützeA---Alice|------>O<------|Bob---SchützeB---BruderB|
Ein Schütze schießt nur auf die eigenen Leute. Es sind ja Amors Lichtpfeile und sie sind hetero, also kein Problem für die Geschwister untereinander. Er schießt gleichzeitig einen Pfeil nach vorn und einen nach hinten auf sein Geschwisterpaar.

Die Ruhesysteme à 3 Figuren haben eine Relativgeschwindigkeit von 0,6c aufeinander zu.
Die Lichtpfeile treffen Bob und Alice gleichzeitig bei t=0 in dem Moment, wo Bob und Alice sich am gleichen Ort O treffen.

Die Frage war zuletzt: Wann und wo genau wurde aus Sicht von Bob der Pfeil von SchützeA auf Alice abgeschossen? Der Pfeil trifft ja gleichzeitig mit Alice und Bob bei O ein.

Wir kamen zuletzt auf die Formel x = λ / 2 (1 - v) für die vergangene Zeit für Bob in Jahren seit dem Schuss von SchützeA. λ = l/γ ist die kontrahierte Länge (l=6) vom Alice-System aus der Sicht von Bob.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 11. Dez 2022, 21:43

Frau Holle hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Die ruhenden Geschwister haben 6 Ls Abstand zueinander ...

Ja richtig. In der Mitte zwischen ihnen ruht noch ein Schütze mit Lichtpfeilen. Es sind also einem Ruhesystem 3 unbewegte Figuren.

Habe ja extra eine Grafik verlinkt. Das Alice-System links in grün und das Bob-System rechts in rot. Schützen unauffällig jeweils in der Mitte. Mit dem t-Regler kann man sie in der Zeit bewegen oder links unten mit dem Pfeil alles animieren. Also: Es gibt 2 gleiche solche Ruhesysteme. Auf der linken Seite das mit Alice vorne und auf der rechten Seite das mit Bob vorne. |SchwesterA---SchützeA---Alice|------>O<------|Bob---SchützeB---BruderB|Ein Schütze schießt nur auf die eigenen Leute. Es sind ja Amors Lichtpfeile und sie sind hetero, also kein Problem für die Geschwister untereinander. Er schießt gleichzeitig einen Pfeil nach vorn und einen nach hinten auf sein Geschwisterpaar.

Die Ruhesysteme à 3 Figuren haben eine Relativgeschwindigkeit von 0,6 c aufeinander zu. Die Lichtpfeile treffen Bob und Alice gleichzeitig bei t = 0 in dem Moment, wo Bob und Alice sich am gleichen Ort O treffen. Die Frage war zuletzt: Wann und wo genau wurde aus Sicht von Bob der Pfeil von SchützeA auf Alice abgeschossen? Er Der Pfeil trifft ja gleichzeitig mit Alice und Bob bei O ein.

Bitte Leute, nicht mehr Personen, geht und ging auch ohne Brüder und Schwestern. Kein Lametta dazu.

1. S und S' sind mit 0,6 c zueinander bewegt.
2. In jedem System ruhen zwei Uhren in einem Abstand von 6 Lj.
3. Zur Synchronisation eines jeden Uhrenpaares gibt es ein Ereignis, in Summe zwei, A synchronisiert die in S' ruhenden Uhren und B die in S ruhenden.
4. Bei t, t' = 0 treffen die rechte Uhr aus S' und die linke aus S mit einem Signal von A und B bei x, x' = 0 zusammen.
5. Fürs Bild, S (Bob) steht auf der Bühne, S' (Alice) betritt von links die Party.

Bekommen wir es noch kurzer und klarer hin?
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Yukterez » So 11. Dez 2022, 21:47

Wenn wir im System der Strecke in deren Mitte O ruht wissen wo Bob sich befindet wenn Amor seinen Pfeil abschießt dann berechnet sich seine Gleichzeitigkeitshyperfläche so wie folgt:

Bild

Bild
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 11. Dez 2022, 21:48

Frau Holle hat geschrieben:
Die Frage war zuletzt: Wann und wo genau wurde aus Sicht von Bob der Pfeil von Schütze A auf Alice abgeschossen? Der Pfeil trifft ja gleichzeitig mit Alice und Bob bei O ein.

Nun ja, Du hast ja meinen Werten zugestimmt und selber nachgerechnet, wenn ich aber auf dieser Basis ausrechne, wann das Signal von A die zweite Uhr von Alice erreicht, im System von Bob beschrieben, dann passt der Vorlauf nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, waren das doch mal 10 Jahre die Alice auf ihrer Reise braucht, wenn Bob auf seine Uhr schaut, für Alice vergehen aber nur 8 Jahre, sollte doch einen Vorlauf von 2 Jahren geben, auf die bin ich aber bisher noch nicht gekommen, werde mir das noch mal ansehen.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 11. Dez 2022, 21:51

Yukterez hat geschrieben:
Wenn wir im System der Strecke in deren Mitte O ruht wissen wo Bob sich befindet wenn Amor seinen Pfeil abschießt dann berechnet sich seine Gleichzeitigkeitshyperfläche so wie folgt: ...

Hübsch, gesucht wurden aktuell zwei Werte, wann und wo fand im Ruhesystem von Bob das Ereignis statt, welches die beiden Uhren von Alice synchronisiert. Und ja hübsch, komplex, wirkt wichtig, bist schon klug und so, ... heldenhaft, ...
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » So 11. Dez 2022, 21:55

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Physikalisch macht es für mich keinen Sinn, obwohl es rechnerisch natürlich stimmt. Wolfgang Pauli würde sagen: "Es ist noch nicht mal falsch."

Ich sehe das viel einfacher, bei mir ist im Kopf eh alles irrelevante und Lametta lange schon raus geflogen

Wenn du es einfach sehen willst, dann frage ich dich: Kommt dir das nicht mindestens seltsam vor, dass ein einzelnes Punktereignis 6 Jahre früher stattgefunden haben soll, nur weil der Sender bewegt war? Der Sender, von dem Bob sicher weiß, dass er jetzt nur lächerliche 2,4 Lj entfernt ist und sich immerhin auf ihn zubewegt hat? Wenn überhaupt ein Lauzeitunterschied, dann sollte man doch erwarten dass die Dauer kürzer ist und nicht so extrem viel länger^^. Hat das Licht inzwischen Zeit vertrödelt oder was? Das findet doch alles im flachen Raum statt. Die Lichtgeschwindigkeit ist c und zwar absolut c. Aber lassen wir das lieber. Es wird sonst eine endlose Diskussion im Kreis.
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