Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 3. Jan 2023, 23:30

Kurt hat geschrieben: das musst du mir schon zeigen was da widersprüchlich sein soll.

Das BS, das es nicht gibt.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 3. Jan 2023, 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4402
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Di 3. Jan 2023, 23:31

Frau Holle hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Mir geht es darum das hier offensichtlich doch keine Symmetrie herrscht beim Flug von der Erde zu Alpha Centauri. Denn wenn es symmetrisch wäre, könnte ja auch der im Raumschiff annehmen er ruht und Alpha Centauri käme auf ihn zu. Dann müssten die Uhren es ja genau andersherum anzeigen?

Jain. Die Sache ist rechnerisch symmetrisch. Jeder kann sich zu Recht als ruhend betrachten und sieht das andere System bewegt: Das Raumschiff sieht, dass sich die Erde von ihm weg bewegt und die Erde sieht, dass sich das Raumschiff weg bewegt. Jeder kann sich mit dem Gammafaktor der SRT und ausrechnen, dass die andere, entfernte Uhr langsamer tickt im Vergleich zur eigenen.

Klingt ja richtig, und die Uhr muss aber nicht entfernt sein, sie muss nur bewegt sein, der Ort ist egal. Mal sehen wie lange das hält, denke ein Satz weiter und das war es wieder ...


Frau Holle hat geschrieben:
Klar ist natürlich, dass das nicht gleichzeitig real sein kann.

Und vorbei ...


Frau Holle hat geschrieben:
Zwei Uhren zeigen entweder das gleiche an oder eine zeigt mehr an als die andere. Ich kann ja nicht zwei Uhren nebeneinander stehen haben und jede zeigt weniger an als die andere. Also muss die Natur letztlich die Karten auf den Tisch legen.

Du kannst nicht begreifen, dass man von einem "bewegten" System oder zwischen zwei bewegten Systemen wechselseitig in die Vergangenheit oder Zukunft des anderen Systems "greifen" kann, wenn man die bei x, x', t, t' = 0 übereinander legt. Du verstehst das mit dem Bahnhof noch immer nicht, wenn Du mit anderen entlang der Gleise stehst und bei t = 0 gleichzeitig vorne und hinten und in der Mitte die Dame dort küsst, dann ist das für Dich gleichzeitig, aber für die Damen im Zug ganz real nacheinander. Genau den Teil kannst Du nicht verstehen. Natürlich sind da um Zug auch "noch" die Damen bei t' = 0 überall entlang des Zuges, aber denen stehen die am Bahnhof nicht gegenüber. So wie die Uhren bei Markus eben unterschiedliche Zeiten zeigen, wenn sie bewegt sind, im System.


Frau Holle hat geschrieben:
Und das passiert, wenn das Raumschiff bei Centauri ankommt. Die Zeitdilatation, die sich auf der Erde angesammelt hat, die müsste sich ebenso auf Centauri angesammelt haben, weil ja beide synchron sind und sich auch bewegt haben relativ zum Raumschiff. Es ist aber so, dass sich Centauri quasi zum Raumschiff hin und die Erde vom Raumschiff weg bewegt hat, so dass sich die beiden Relativgeschwindigkeiten (zum Raumschiff) von Erde und Centauri zu 0 addiert (gleicher Betrag aber entgegensetzte Richtung = 0).

Das ist klar, denn der Abstand Erde-Centauri blieb ja konstant. Übrig bleibt nur die Bewegung der Borduhr von der Erd-Uhr zur Centauri-Uhr. Und das zeigt sich dann auch beim Uhrenvergleich der einzigen Borduhr mit der anderen Uhr auf Centauri: Im Raumschiff ist definitiv weniger Zeit vergangen als auf Centauri und der synchronen Erde.

Und das ist einfach falsch. Hatte ich Dir vorgerechnet, oder gezeigt, Fehler kannst Du ja nicht aufzeigen.


Frau Holle hat geschrieben:
So erkläre ich mir das jedenfalls und so funktioniert auch die Sache mit dem Zug und den Bahnhöfen. Im schnellen Zug vergeht meine Zeit langsamer und ich kann an jedem Bahnhof die dortige Uhr ablesen und dann auch feststellen, dass es so ist.

Kurt sagt auch, er kann so was, kann er nicht, kannst Du nicht, ist eben falsch. Du ignorierst wie Kurt inzwischen auch Dinge, die Dir nicht passen, noch mal das Zitat von Spektrum der Wissenschaft, ist wirklich knackig klar, und spricht eben genau das Beispiel hier an, wo es ja unterschiedliche Meinungen zu gibt, Zug und Gleise, und die Aussage ist eindeutig:

www.spektrum.de » Lexikon der Astronomie » Zeitdilatation hat geschrieben:
Achtung, Bewegung ist relativ!

Dabei ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Bewegung eines Systems relativ ist. Betrachten wir als ein einfaches Beispiel einen Zug, der immer geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Physiker sprechen in diesem Fall von einer gleichförmig geradlinigen Bewegung. Unter diesen Voraussetzungen ist der Zug ein Inertialsystem in der SRT. Ein Beobachter, der am Gleis stehen möge und den Zug an sich vorbeifahren sieht, bewegt sich gegenüber dem Zug mit der Relativgeschwindigkeit. Es ist nun nicht entscheidbar, ob sich der Zug bewegt (Sicht des Beobachters am Gleis) oder ob sich der Beobachter am Gleis bewegt (Sicht der Zugreisenden). Folglich betrachtet der Beobachter am Gleis Uhren im Zug als dilatiert, und Zugreisende betrachten die Uhr am Gleis als dilatiert! Das ist kein Paradoxon, sondern das Wesen der Relativitätstheorie.

Meine Rede, passt doch wie die Faust aufs Auge. Der Beobachter betrachtet die Uhren am Weg der Gleise dilatiert (heißt die gehen langsamer für den im Zug) und der Beobachter an den Gleisen betrachtet die Uhren im Zug dilatiert (heißt die gehen für den an den Gleisen langsamer), so schaut es eben aus.

Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 3. Jan 2023, 23:35

Frau Holle hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:[quote=Kurt"]
das musst du mir schon zeigen was da widersprüchlich sein soll.

Das BS, das es nicht gibt.


Ich habe geschrieben, dass es kein BS Bahnhof gibt, das festgelegte BS hast du sogar zitiert.

"Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS"

Sags mir wenn da was unklar ist.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 3. Jan 2023, 23:41

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
So erkläre ich mir das jedenfalls und so funktioniert auch die Sache mit dem Zug und den Bahnhöfen. Im schnellen Zug vergeht meine Zeit langsamer und ich kann an jedem Bahnhof die dortige Uhr ablesen und dann auch feststellen, dass es so ist.

Kurt sagt auch, er kann so was, kann er nicht, kannst Du nicht, ist eben falsch. Du ignorierst wie Kurt inzwischen auch Dinge, die Dir nicht passen


Du redest von dir.

Bisher kannst du nichtmal erklären wieso die U2 bei jedem Bewegungszustand immer 1000 Takte pro Fahrt anzeigen soll.
Kannst es nicht, traust dich nicht, bist halt Manuel.
Zu mehr als Fähnchenschwingen reichts halt nicht bei dir.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 3. Jan 2023, 23:43

Kurt hat geschrieben:Ich habe geschrieben, dass es kein BS Bahnhof gibt, das festgelegte BS hast du sogar zitiert.
"Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS"

BS Bahnhof = die beiden Bahnhöfe und das Gleis
Was denn sonst?
Und meine Frage hast du nicht beantwortet.
Frau Holle
 
Beiträge: 4402
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 3. Jan 2023, 23:49

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich habe geschrieben, dass es kein BS Bahnhof gibt, das festgelegte BS hast du sogar zitiert.
"Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS"

BS Bahnhof = die beiden Bahnhöfe und das Gleis
Und meine Frage hast du nicht beantwortet.


Was soll das, ich habe dir geschrieben, dass es kein BS Bahnhof gibt, das ist einer Erfindung von Manuel, sein "S". Das ist typisch Manuel, wenn er keinen Ausweg sieht dann versucht es das Eingerichtete umzubauen/unzugestalten. (so auch hier versucht)


Du hast es schon wieder zitiert:
"Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS"


Verstehst du das wirklich nicht oder willst du ganz was anderes?

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Mi 4. Jan 2023, 00:00

Kurt hat geschrieben:Was soll das, ich habe dir geschrieben, dass es kein BS Bahnhof gibt...
Du hast es schon wieder zitiert:
"Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS"

Verstehst du das wirklich nicht oder willst du ganz was anderes?

Verstehe wirklich nicht, warum man nicht einfach "BS Bahnhof" schreiben darf statt "die beiden Bahnhöfe und das Gleis", wenn sie doch das BS bilden. Was soll das? Und meine Frage hast du wieder nicht beantwortet.
Frau Holle
 
Beiträge: 4402
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 4. Jan 2023, 00:17

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was soll das, ich habe dir geschrieben, dass es kein BS Bahnhof gibt...
Du hast es schon wieder zitiert:
"Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS"

Verstehst du das wirklich nicht oder willst du ganz was anderes?

Verstehe wirklich nicht, warum man nicht einfach "BS Bahnhof" schreiben darf statt "die beiden Bahnhöfe und das Gleis", wenn sie doch das BS bilden.


Weil das genau das ist was Manuel mit seiner Umgestaltung der RT-Behauptungs-Widerlegung beabsichtigt.
Er versucht(e) innerhalb des festgelegten BS (das sind halt nunmal die beiden Bahnhöfe und das Gleis) separate BS-ses einzurichten. Siehe seinen hinterlistigen Versuch mit S' und S.
Diesem (hier eingerichtetem) BS wurden Eigenschaften zugeteilt und diese auch "geprüft", die kann er nicht gebrauchen und darum möchte er willkürlich zwischen mehreren BS schonglieren können.
Geht halt nicht, trotzdem versucht er es immer wieder (und du bist ihm auch auf den Leim gegangen).
Dass er damit gescheitert ist ist daran zu erkennen, dass er keine Antwort auf meine, wiederholt gestellte, Frage zu seinen 1000 Takten der U2 pro Fahrt, sowohl bei bewegtem aus auch bei ruhendem Zug bringen kann.
Er schweigt alles was seine Lächerlichkeiten zeigt einfach tot und hofft auf "im Sande verlaufen".

Wenn das mit dem BS klar ist kommt deine Frage dran.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Mi 4. Jan 2023, 00:33

Daniel K. hat geschrieben:Du kannst nicht begreifen, dass

Hör auf mir sagen zu wollen, was ich deiner Meinung nach nicht begreifen kann, wo du selber nicht mal Bahnhof verstehst.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Und das zeigt sich dann auch beim Uhrenvergleich der einzigen Borduhr mit der anderen Uhr auf Centauri: Im Raumschiff ist definitiv weniger Zeit vergangen als auf Centauri und der synchronen Erde.

Und das ist einfach falsch.

Nein es ist richtig. Da halte ich mich lieber an Leute wie Peter Kroll und meinen eigenen Verstand als einen Möchtegern-SRT-Versteher wie dich, der sich ohne Sinn und Verstand in der RdG verheddert hat.

Du meinst wohl, dass beim Uhrenvergleich bei Centauri jede Uhr weniger Zeit anzeigt als die andere. :lol: Wie bescheuert ist das denn?

Daniel K. hat geschrieben:Das ist der Weg ...

Der Holzweg wohlgemerkt.
Frau Holle
 
Beiträge: 4402
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Mi 4. Jan 2023, 00:41

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
So erkläre ich mir das jedenfalls und so funktioniert auch die Sache mit dem Zug und den Bahnhöfen. Im schnellen Zug vergeht meine Zeit langsamer und ich kann an jedem Bahnhof die dortige Uhr ablesen und dann auch feststellen, dass es so ist.

Kurt sagt auch, er kann so was, kann er nicht, kannst Du nicht, ist eben falsch. Du ignorierst wie Kurt inzwischen auch Dinge, die Dir nicht passen, noch mal das Zitat von Spektrum der Wissenschaft, ist wirklich knackig klar, und spricht eben genau das Beispiel hier an, wo es ja unterschiedliche Meinungen zu gibt, Zug und Gleise, und die Aussage ist eindeutig:

www.spektrum.de » Lexikon der Astronomie » Zeitdilatation hat geschrieben:
Achtung, Bewegung ist relativ!

Dabei ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Bewegung eines Systems relativ ist. Betrachten wir als ein einfaches Beispiel einen Zug, der immer geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Physiker sprechen in diesem Fall von einer gleichförmig geradlinigen Bewegung. Unter diesen Voraussetzungen ist der Zug ein Inertialsystem in der SRT. Ein Beobachter, der am Gleis stehen möge und den Zug an sich vorbeifahren sieht, bewegt sich gegenüber dem Zug mit der Relativgeschwindigkeit. Es ist nun nicht entscheidbar, ob sich der Zug bewegt (Sicht des Beobachters am Gleis) oder ob sich der Beobachter am Gleis bewegt (Sicht der Zugreisenden). Folglich betrachtet der Beobachter am Gleis Uhren im Zug als dilatiert, und Zugreisende betrachten die Uhr am Gleis als dilatiert! Das ist kein Paradoxon, sondern das Wesen der Relativitätstheorie.



Kein Paradoxon, sondern was Wesen einer Wunderwelttheorie.

Das mag man mal vor 100 Jahren als Realität angesehen haben, inzwischen ist diese "Realität" durch wissenschaftliche Erkenntnisse längst widerlegt.
Das stört aber unseren lieben Anhänger der Wunderwelttheorie nicht sein Fähnchen munter weiter zu schwingen und alle anderen, die keine "Gläubigen" sind, als Idioten und Dummerchen hinzustellen.
Naja, das ist halt sein Weg.

Daniel K. hat geschrieben:
Meine Rede, passt doch wie die Faust aufs Auge. Der Beobachter betrachtet die Uhren am Weg der Gleise dilatiert (heißt die gehen langsamer für den im Zug) und der Beobachter an den Gleisen betrachtet die Uhren im Zug dilatiert (heißt die gehen für den an den Gleisen langsamer), so schaut es eben aus.

Das ist der Weg ...


Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 25 Gäste