Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 21:48 
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Registriert: Do 12. Feb 2009, 17:16
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Chief hat geschrieben:
Ich wollte damit zeigen dass dieses Verhalten nicht nur auf Myonen beschränkt ist.

Du willst das doch nicht ernsthaft miteinander vergleichen? :lol:

Chief hat geschrieben:
Wenn aber die Mainstream-Theorie richtig sein sollte, gäbe es auf der Erde seit mehreren Milliarden Jahren keine natürliche radioaktive Elemente mehr. :mrgreen:


Mit dem Thema Halbwertszeit solltest du dich auch noch mal näher beschäftigen...

http://de.wikipedia.org/wiki/Halbwertszeit


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 21:50 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Chief hat geschrieben:
Das weiß wahrscheinlich keiner!

Gibt schon Menschen, die sowas wissen. Aber die sind auch deutlich intelligenter als du.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 21:59 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
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Chief hat geschrieben:
Klar, sie können eine Halbwertszeit von 5.000.000.000 Jahren messen. :mrgreen:

Wie lange leben die denn? Wie in Brittas Altenheim? :lol:

Und da gibt es tatsächlich Leute, die sich noch wunder, dass die "Kritiker" nicht ernstgenommen werden. Und dass, obwohl die "Kritiker" so Koryphäen wie Lopez, Chief und wie sie alle heißen in ihren Reihen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 22:26 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
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Highway hat geschrieben:
Möglich. Will ich nicht im entferntesten abstreiten. Aber du siehst hoffentlich, dass Freiraum für Zweifel gegeben ist.

Nein. Das ist eben kein Freiraum für ZWeifel. Plotte halt mal eine weitere Kurve in deinen Graphen, mit 30fachem tau. Dann wird dir was auffallen...

Highway hat geschrieben:
Hier wir nicht Literatur pauschal abgelehnt.

Auf keinen Fall haben hier User geschrieben: Das tut nix zu Sachen, ohne auch das Abstract gelesen zu haben. Das habe ich mir alles nur eingebildet.

Highway hat geschrieben:
Es ist nur so, dass viele Menschen, und dazu gehören auch Kritiker, ohne größeren Aufwand nicht die Möglichkeit haben sich solche Literatur in natura zu besorgen.

Der Aufwand ist für alle gleich. In eine Universitätsbibliothek gehen, sich einen Zugang besorgen und das Zeug ausdrucken.


Highway hat geschrieben:
Was ich gerne wissen möchte, und in dem Punkt habe ich absolut keine Vorstellung, wieviel Myonen sind denn nun als realistisch anzunehmen um prüfen zu können ob den die Theorie überhaupt greifen kann.

42. - Sorry, ehrlich, die Frage ist maximal unkonkret gestellt. - Wie ich bereits schrieb, weiß ich nicht, wieviele Muonen pro Sekunde die Erde treffen. Ist auch für das diskutierte Experiment völlig irrelevant. Ich habe hier aber bereits Paper verlinkt, wo die Lebensdauern von Teilchen (waren zwar keine Muonen, aber das ändert nix) abhängig von deren Geschwindigkeit gemessen wurde. Die dort gemessen Unterschiede konnten mit der SRT erklärt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 22:26 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Britta hat geschrieben:
Um eben genau den Kritikern wie dir da zu helfen, habe ich ein Experiment als Beispiel genommen, dass in einem Beschleuniger durchgeführt wurde und mich nicht auf die Myonen bezogen, welche in der Atmosphäre entstehen.

Eins nach dem andern. Das zerlege ich Dir später. Im Moment warte ich noch auf Reaktion zu meinem obigen Post, welcher die atmosphärische Myonenstory falisifiziert.
Diese Lebensdauerstatistik-Debatte hat das wohl überdeckt. Dabei ist das ein untergeordneter Punkt

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 22:34 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Ernst hat geschrieben:
Eins nach dem andern. Das zerlege ich Dir später. Im Moment warte ich noch auf Reaktion zu meinem obigen Post, welcher die atmosphärische Myonenstory falisifiziert.
Diese Lebensdauerstatistik-Debatte hat das wohl überdeckt. Dabei ist das ein untergeordneter Punkt

Wurde ja bereits drauf geantwortet. Du verdrehst die BS. Wenn die Situtation von der Erde aus betrachtet, dann sind die Längen im Muonensystem kontrahiert und die Zeit dilatiert. Die Längen im Muonensystem spielen keine Rolle, weil die Höhe der Erdatmosphäre ja auch vom Erdboden ausgemessen wird. Die Zeit im Muonensystem hingegen ist wichtig, weil ja die Lebensdauer gemessen wird. Vom Muonensystem aus gesehen spielt wiederrum nur die Längenkontraktion der Atmosphären höhe, weil die Muonen die ja "messen" (in dem sie diese durchqueren und unterwegs irgendwo zerfallen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Mi 15. Dez 2010, 00:44 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Highway hat geschrieben:
30 faches Tau steht aber nicht zur Debatte, weil die mittlere Zerfallszeit mit 2.197± 0.007µs angegeben ist. Insofern braucht mir nichts aufzufallen. (An dieser Stelle bedenke den nächsten Schritt gut - er könnte zu Boomerang werden) ;-)

Du kämpfst gegen Gespenster. Nochmal: Das Schulexperiment dient nicht zur Bestätigung der SRT, sondern einzig zur Messung der Lebensdauer von ruhenden Muonen. Erst der Vergleich mehrerer Messung, sei es an verschieden schnellen Muonen, oder auch in verschieden Höhen über dem Erdboden, kann Aussagen über die Zeitdilation machen. Und wenn zb. die Messung an schnellen Muonen macht, dann stellt man fest, dass die Lebensdauer deutlich höher ist.

Highway hat geschrieben:
Ja und? Selbst wenn hier ein User etwas geschrieben haben sollte was falsch ist. Wo ist das Problem? Das wird argumentativ korrigiert in fertsch!

Du willst das also nun korrigieren? Auch ohne vorher das Paper gelesen zu haben..?

Highway hat geschrieben:
Du weist offenbar nicht mit welchen Mengen wir es zu tun haben, ich weis es nicht. Festhalten kann man aber, das die SRT nicht die einzige denkbare Lösung des Problems darstellt. Insofern halte ich Zweifel nach wie vor für angebracht. Es wäre nett, wenn wir uns auf ein vorläufiges Patt einigen könnten. ;-)

Wie ich bereits schrieb, ist die Gesamtzahl der Muonen (im Universum alsauch in deiner Bäckerei) für das Schulexperiment egal. Auch für andere Versuche ist, die Zahl egal, solange man die richtigen Messwerte miteinander vergleicht. - So, welche andere Lösung schlägst du denn für die Beobachtung vor, dass schnelle Muonen eine höhere Lebensdauer aufweisen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Mi 15. Dez 2010, 08:05 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
contravariant hat geschrieben:
Vom Muonensystem aus gesehen spielt wiederrum nur die Längenkontraktion der Atmosphären höhe, weil die Muonen die ja "messen" (in dem sie diese durchqueren und unterwegs irgendwo zerfallen).


Abgesehen davon, dass Myonen nicht in der Lage sind, irgend etwas zu "messen", ist die LK lediglich ein Messeffekt, der keinen Einfluss auf die tatsächliche Ausdehnung von Objekten oder Bezugssystemen haben kann. Die Myonen müssten also - wie sich das auch beim PP erwiesen hat - ihre Messung korrigieren, um die tatsächliche Flugstrecke zur Erde zu ermitteln. Jedenfalls legen sie nicht die verkürzt gemessene Strecke zurück, sondern die tatsächlichen 10 km bis zum Erdboden. Damit fallen ZD und LK ins Wasser und der Myonenbeweis ist hinfällig. Das gilt auch für die Myonenexperimente im Labor, wo ebenfalls eine nur scheinbar verkürzte Flugstrecke im Teilchenbeschleuniger erklären soll, dass bewegte Myonen in ihrem Ruhesystem zerfallen wie sonst auch.
Andererseits müsste der von der Erde aus gemessene Abstand zu den mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegten Myonen lt. SRT längenkontrahiert sein (die LK ist ein symmetrischer Effekt, und LK und ZD treten immer gemeinsam auf). Die gemessenen 10 km wären demnach tatsächlich rund 189 km. Überflüssig zu erwähnen, dass dies nicht zutrifft.
Was immer auch die langlebigen Myonen beweisen, die SRT jedenfalls nicht.

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Mi 15. Dez 2010, 10:58 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Eins nach dem andern. Das zerlege ich Dir später. Im Moment warte ich noch auf Reaktion zu meinem obigen Post, welcher die atmosphärische Myonenstory falisifiziert.
Diese Lebensdauerstatistik-Debatte hat das wohl überdeckt. Dabei ist das ein untergeordneter Punkt

Wurde ja bereits drauf geantwortet. Du verdrehst die BS. Wenn die Situtation von der Erde aus betrachtet, dann sind die Längen im Muonensystem kontrahiert und die Zeit dilatiert. Die Längen im Muonensystem spielen keine Rolle, weil die Höhe der Erdatmosphäre ja auch vom Erdboden ausgemessen wird. Die Zeit im Muonensystem hingegen ist wichtig, weil ja die Lebensdauer gemessen wird. Vom Muonensystem aus gesehen spielt wiederrum nur die Längenkontraktion der Atmosphären höhe, weil die Muonen die ja "messen" (in dem sie diese durchqueren und unterwegs irgendwo zerfallen).

Du mauschelst ja nun endgültig alles durcheinander. Der Myonenabstand wird unkontrahiert im Erdsystem gemessen und die Zeit dilatiert. Eine halbe LT. Schlimmer gehts nicht. Das Relativitätsprinzip erschaudert.
Diese Myonenstory, die immer wieder verbreitet wird, ist physikalisch Müll.
Wenn es Dir so schwer fällt, das zu erkennen, ersetze die Erde durch ein zweites Myon. Da meinst du auch, ein Myon sehe was anderes als des andere? Mit Physik, Relativitätsprinzip und SRT hat das dann allerdings nichts mehr zu tun.

Gruß
Ernst


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet
BeitragVerfasst: Mi 15. Dez 2010, 13:46 
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Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19
Beiträge: 1662
Ernst hat geschrieben:
Du mauschelst ja nun endgültig alles durcheinander. Der Myonenabstand wird unkontrahiert im Erdsystem gemessen und die Zeit dilatiert. Eine halbe LT. Schlimmer gehts nicht. Das Relativitätsprinzip erschaudert.
Diese Myonenstory, die immer wieder verbreitet wird, ist physikalisch Müll.
Wenn es Dir so schwer fällt, das zu erkennen, ersetze die Erde durch ein zweites Myon. Da meinst du auch, ein Myon sehe was anderes als des andere? Mit Physik, Relativitätsprinzip und SRT hat das dann allerdings nichts mehr zu tun.

Gruß
Ernst

Ernst, du liegst völlig falsch. Deshalb habe ich es dir einfach mal vorgerechnet:
Dateianhang:
myon.png
myon.png [ 76.06 KiB | 7919-mal betrachtet ]

Das Relativitätsprinzip besagt, dass die physikalischen Gesetze in jedem Inertialssystem gleich sind. Es besagt nicht, dass in jedem Inertialsystem alles gleich gemessen werden muss. Das kann man leicht an der Geschwindigkeit, dem Impuls, der kinetischen Energie und dem Dopplereffekt erkennen.


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