Rudi Knoth hat geschrieben:
Ich kann dir noch einen
Link zu Dissertation geben, in der dies auf Deutsch und recht ausführlich beschrieben ist. Anders als bei den obigen Formeln gibt es in diesem Experiment 2 Resonanzfrequenzen, die durch die beiden Laser angeregt werden. Diese liegen aber recht dicht beieinander.
Schöne Beschreibung.
Hab grad ein wenig darin gestöbert.
Was auffällt:
Zitat:
Abbildung 2.3:
In der RMS Testtheorie werden für die Beschreibung des Experiments ¨
die drei Systeme Σ, S' und S definiert.
Die Bewegung des Teilchens, dessen Eigenzeit in seinem Ruhesystem S vermessen werden soll, wird relativ zum bevorzugten
Systemen Σ und zum Laborsystem S' beschrieben.
Hier taucht die alte Vorstellung von einem statischen Universum wieder auf, wird sogar als Grundlage verwendet.
Als "statischer Äther" wird einfach die Hintergrundstrahlung verwendet und diese als statisch angesehen.
Das ist ein Fehler der sich hier direkt zeigt.
Die angegebene Geschwindigkeit von 370km/s kann direkt weggelassen werden, die gibts beim Ringbeschleuniger/gegen den Ringbeschleuniger für die bewegten Teilchen nicht, es liegt keine solche Differenzgeschwindigkeit vor.
Deswegen kann man sie weglassen, es muss auch nichts transformiert werden.
Die relevante Geschwindigkeit die zum Ringbeschleuniger in Differenz steht ist die Rotationsgeschwindigkeit der Erde die am Ort des Beschleunigers vorhanden ist ("Sagnac-Wert)
Es reicht hier vollkommen aus diese kleine Geschwindigkeit einfach zu ignorieren und den Ringbeschleuniger zur Erdoberfläche als ruhend zu betrachten.
Das BS für Geschwindigkeitsangaben der Teilchen im Ring ist somit direkt der Ringbeschleuniger bzw. die Erdoberfläche.
Die Hintergrundstrahlung zeigt auf der Erde den Dopplerwert an, der sich ja, je nach Stellung und Bewegungsrichtung des entsprechenden Messsat immer wieder ändert (und auch ein Zentrum erkennen lässt).
Das hat aber mit der Geschwindigkeit der Signale bei Auftreffen auf die Erdoberfläche nichts zu tun.
Die Geschwindigkeit der Signale der Hintergrundstrahlung ist an anderen Orten (ausserhalb unserer Erde oder unseres Sonnensytems oder unserer Galaxie) durchaus anders und hat mit der hier nur indirekt zu tun.
Es kann keine Absolutgeschwindigkeit angesetzt werden weil noch nie jemand dort gemessen hat und wohl auch keine solche vorhanden ist. Die Signale werden im Medium weitergeleitet, es kommt also auf den Zustand des Mediums an der am Ort der Weiterleitung ansteht.
Solche beschriebenen Experiment sollten erstmal an die Realitäten angepasst werden und nicht althergebrachte Falschvorstellungen als Grundlage verwenden.
Kurt
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Nachtrag.
Was soll denn bei solchen Vorgaben:
Zitat:
d aus Gleichung (2.11) in die Gleichungen (2.12) und (2.13) eingesetzt, ergeben sich
wieder die aus der SRT bekannten Transformationsgleichungen. Mit Hilfe der analogen
Transformation vom Referenzsystem Σ ins Ruhesystem der Ionen
schon anderes als eine Bestätigung raus kommen!
Es wird RT reingesteckt und es wird RT rauskommen.
.
Nochn Nachtrag: (Seite 25 im Text)
Zitat:
Um aus den drei Frequenzen νa, νp und ν0 durch die Kombination der Gleichungen (2.33)
und (2.35) den Parameter α zu bestimmen, mussen die Geschwindigkeit ¨ v
0 des Laborsystems und die Geschwindigkeit der Ionen v im Referenzsystem Σ bekannt sein. Wie
oben bereits erw¨ahnt, kann die Geschwindigkeit v
0 = 370 km/s aus der Dipolanisotropie des kosmischen Mikrowellenhintergrundes bestimmt werden1
. Die Geschwindigkeit
v hingegen kann nicht direkt gemessen werden. Da diese aber viel gr¨oßer ist als die Geschwindigkeit des Laborsystems S relativ zu Σ (v
0 v), kann die Differenz
Für wie dumm hält man wohl das gemeine Volk (oder hat der Verfasser selber nicht gemerkt was er da von sich gibt?)
Die Geschwindigkeit der Ionen wurde überhaupt nicht gemessen, aber es wurden 370 km/s verwendet.
Was ist denn eine solche Schreiberei noch wert wenn sie gegen alles was in der Realität vorkommt so krass verstösst.
Es scheint wiedermal der Versuch zu sein der RT ein "Beweiserle" zu liefern.
Da mag man ja garnicht weiterlesen weil man eh weiss was rauskommt, trotz der interessanten/anspruchsvollen technischen Anwendung.
Zuerst irgendwas "erfinden", dann kleinrechnen und dann durch ""Produkt"bildung das Gewünschte "beweisen".
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