Mordred hat geschrieben:Wenn c also konstant ist und bleibt, dann kann es ja gar nicht wieder gleichzeitig im Mittelpunkt der Sphäre aufschlagen.
galactic32 hat geschrieben:Das ist doch genau die Unexactheit
hier in dieser Diskussion.
Was hieße denn c ist constant?
Licht benötigt ein Medium welches es weiter leitet.
C ist also Medienabhängig. Innerhalb der jeweiligen Medien somit konstant.
galactic32 hat geschrieben:c setzt sich aus Zeit und Abstand zusammen!
Zeit, Abstand und Medium.
galactic32 hat geschrieben:Was heißt gleichzeitig?
Eben zur selben Zeit mittig aufeinander treffen/ oder eben nicht.
Wenn das Licht also im gleichen Medium bewegt wird aber ein System darum auch bewegt wird, dann ändert sich innerhalb dieses Systems die Laufzeit/Strecke welche das Licht zurück legen muss um wieder mittig anzukommen.
galactic32 hat geschrieben:Die Diskussionsteilnehmenden haben nicht im Ansatz geklärt, wie Zeit gleichförmig unendlich in jedem Ort zu funktionieren hat.
Oder wie verzerrt kann Zeit funktionieren?
Nicht die Zeit wird verzerrt, nur die Strecke, Und wenn ein Medium verantwortlich für die Geschwindigkeit des Lichtes ist, dann muss ein jedes Medium seine eigene Übertragungsgeschwindigkeit haben.
Ist wie mit Bildern.
Wenn in einer Sekunde 300.000 Einzelbilder übertragen werden können, und ich mich nun auf die Bilder zu bewege, dann empfange ich die Einzelbilder schneller.
Bewege ich mich von der Quelle weg, so sind mehrere Übertragungsvorgänge nötig, um das Bild bis zu mir zu liefern.
C bleibt dabei aber konstant, nur der Weg wird länger und somit die einzelnen „Übergaben“ vermehrt.
Wenn ich einen Planeten in 10 Lichtjahren Entfernung sehe, dann sehe ich wie er vor 10 Lichtjahren aussah. Nun besuche ich den Planeten, fliege mit c zu ihm.
Ich benötige 10 Jahre bis zu seiner/unserer Gegenwart auf dem Planeten.
Muss aber optisch 20 Jahre aufarbeiten.
Die 10 die ich ihn in der Vergangenheit sah, und die 10 die von meinem Start aus vergehen.
Die optisch gesehene Zeit nach vorne weg, verdoppelt sich also. Pro 1 Tag Flug näher ich mich also optisch betrachtet um 2 Tage.
Schaue ich zurück, so sehe ich, wenn überhaupt etwas, dann nur das Standbild meines Startes.
Denn das Licht welches von meinem Start auf mich geworfen wurde, verfolgt mich, reist ja mit gleicher Geschwindigkeit wie ich selbst reise. Ich habe also ein optisches „Standbild“ wenn ich zurück schaue.
Die Zeit vergeht aber trotzdem mit gleicher Geschwindigkeit.Ich bekomme nur in der gleichen Zeit "die dopelte Anzahl Bildchen", oder eben kein neues dazu wenn ich zurück schaue.
Komme ich nun endlich an, und schaue nun zurück, so kommen die Bilder wieder in „Echtzeit“
Und ich sehe die Erde zum Zeitpunkt meiner Abreise.
Ich sehe also die Erde wie sie vor 10 LichtJahren aussah.
Gruß Mordred