Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Es sind also 1,1547 Sekunden.
... Daniel.K ... hat ja schon Probleme, trotz seiner hervorstechenden rhetorischen Fähigkeiten, die Dauer von D auszurechnen, er kam auf eine Sekunde. Er hat wohl die falsche Rechenmaschine erwischt, eine die intern falsch verdrahtet ist. Hab mal was gehört das es die Maschinen sind die die RT-Ler zu benutzen haben wenn sie Streckenlängen ausrechnen wollen. Die haben nämlich damit immer das Problem das sie nicht richtig addieren können, da ist 0,8 + 0,8 nicht 1,6 sondern < 1. Du hast die Richtige benutzt, schließlich stimmt dein Ergebnis.
Weißt Du Kurt, erstmal würde es mich beschämen und mir sehr zu denken geben, wenn Du mir zustimmst und erklärt, ich habe was richtig gerechnet, Holle geht dabei aber einer ab.

Klar, keiner sonst stimmt seinem Käse zu, mit Dir hat er eben einen gefunden, der auch die SRT nicht verstehst, die Grundlagen nicht, einfach an der Physik und dem Relativitätsprinzip scheitert.
So, dann sei noch mal gesagt, Du willst hier eine Differenz wissen, eine Dauer, die Zeitdauer zwischen zwei Ereignissen und diese ist nun mal abhängig vom Beobachter, das ist wie mit der Geschwindigkeit nun mal so. Du fragst nicht nach einer Koordinatenzeit, vermutlich kennst Du wie Holle gar nicht den Unterschied zwischen der Zeitdauer und der Koordinatenzeit.
Ich will es eben kurz erklären, Du kannst zum Beispiel fragen, da schlägt ein Blitz in die Lok ein, die Zugmitte ist 1,1547 Ls von der Lok entfernt, die Uhr in der Lok und in der Zugmitte gehen im Ruhesystem des Zuges natürlich synchron, was zeigt die Uhr in der Zugmitte an, wenn sie von dem Signal erreicht wird.
So, das ist eine Frage nach der Koordinatenzeit, nach einer Anzeige, nach einem Koordinatenwert für ein Ereignis, so ein Wert ist vom System unabhängig, die Uhr zeigt 1,1547 s an und das für jeden. Das Treffen des Signals auf die Uhr ist ein Ereignis in der Raumzeit, ein Punkt, und der hat eben feste Koordinatenwerte. Hier ist es egal, für wen diese Frage stellt wurde, es geht um einen Koordinatenwert, nicht um eine Differenz.
Etwas anders ist es, wenn Du nun nach der Dauer fragst, nach der Zeitspanne, welche zwischen dem Ereignis 1 Blitz schlägt in die Lok und dem Ereignis 2 Signal erreicht die Zugmitte fragst.
Dass ist dann nämlich eine Differenz, ein Abstand in der Zeit und der ist nun eben vom Beobachter abhängig.
Das geht nun folgendermaßen, wir betrachten zwei Ereignisse, um die Dauer richtig berechnen zu können, brauchen wir am Startpunkt eine Uhr und am Zielpunkt, beide sollten in dem System in dem wir messen synchron gehen. Bleiben wir mal hier im Zug, für den Anfang, da ändert sich nichts, beide Uhren zeigen ja gleichzeitig 0 s an, sind synchron, und da die Uhr am Startort eben 0 s anzeigt, ändert sich nun nichts am Wert, wenn man die Differenz berechnet, denn 1,1547 s - 0 s = 1,1547 s.
Damit ist die Koordinatenzeit im Ruhesystem des Zuges gleich der Dauer in Eigenzeit für diesen Vorgang.
Auch das wird kein Beobachter bestreiten, der Ahnung hat, ja im Zug im Ruhesystem des Zuges wird eben für diesen Vorgang die Dauer in Eigenzeit von 1,1547 s gemessen.
Nun wird es schwieriger, hier steigt dann spätestens auch Holle aus, weil er mit Eigenzeit, Koordinatenzeit, Dauer, Differenz, Vektor, Zeit, Uhr, Punkt, nicht klar kommt, er diese Begriffe nicht wirklich von Grund auf richtig verstanden hat.
Wir wechseln nun ins Ruhesystem an den Gleisen, den Bahnhof, wie auch immer, der Zug bewegt sich nun mit v = 0,5 c.
Das 1. Ereignis bleibt wie es ist, der Blitz schlägt in die Lok, da dieses ein Ereignis ist, ein Punkt in der Raumzeit, kann sich hier für den Beobachter an den Gleisen daran nichts ändern, es ist eben derselbe Raumzeitpunkt egal welche Koordinatenwerte dieser in seinem System auch haben mag, die Koordinatenwerte im Ruhesystem des Zuges bleiben wie sie sind, sagen wir mal x', t' = 0 und gut ist es.
Nun ist der Zug und die Zugmitte für den Beobachter an den Gleisen bewegt und ebenso auch das Signal vom Blitzeinschlag, man kann aber ausrechnen, wo am Bahnhof nun das Signal auf die Mitte des Zuges treffen wird. Wer nicht rechnen kann oder mag, der stellt einfach am ganzen Bahnhof entlang der Gleise Schaffner mit Uhren und Handy auf, die da warten und schauen und der Schaffner, bei dem dann die Zugmitte und das Signal sich treffen, der stoppt seine Uhr, die Zeit und weiß ja auch, wo er am Bahnhof steht, mit dem haben wir dann die Koordinatenwerte des 2. Ereignisses im Ruhesystem des Bahnhofs. Ja ich kann und habe das mal berechnet.
Gut, wir wissen aber ja eh schon, die Koordinatenwerte des 2. Ereignisses im Ruhesystem des Zuges, der Zeitpunkt in S' beträgt eben t' = 1,1547 s.
Wir wissen auch, also jene mit Ahnung und Verständnis von Physik, Rudi, Rainer, ich ... dass die Uhren im Zug dilatiert laufen, für Beobachter ruhende am Bahnhof, das heißt, in der Zeit in der 1 s am Bahnhof vergeht, zählt eine im Ruhesystem des Bahnhofs bewegte Uhr weniger als 1 s.
Nun kommt die RdG und der Punkt, an dem Holle endgültig und vollständig nichts mehr schnallt, gehen wir aber rückwärts an die Sache rann, wir wissen, der Vorgang dauert im Ruhesystem des Zuges 1,1547 s und haben die Zeitdilatation.
Vor dem dritten Kaffee und einfach so frei geschwurbelt, es kann gut sein, dass ich mich wo auch verhaue, wer einen echten Fehler finden, einen echten, der gebe Bescheid, wenn ich im Nachgang einen finde, werde ich das natürlich richtig stellen. Der eine Weg irritiert mich nämlich eben etwas, aber ich mag nicht das raussuchen oder vollständig jetzt durchrechnen. Darum der andere Weg und die Hoffnung, es wird schon passen.
Klar ist, für den Beobachter, für alle am Bahnhof, gehen die Uhren im Zug asynchron. Dass ist eine Realität, keine Täuschung.
Gut, die Zugmitte bewegt sich mit 0,5 c nach links, das Signal vom Blitz mit 1 c nach rechts, die Abstandsänderung geschieht im Ruhesystem des Bahnhofs mit 1,5 s, der Abstand beträgt wegen der Lorentzkontraktion genau 1 Ls, damit dauert der Vorgang am Bahnhof 0,666 s. Das heißt, ich habe mich vorhin vertan, vor dem Kaffee, hab ich doch geahnt, nun sollte es aber stimmen.
Nun gut, jede Uhr am Bahnhof sollte also 0,66 s zählen, für die Dauer die das Signal von der Lok zur Zugmitte läuft. Das ist hier im Ruhesystem des Bahnhofs nebenbei die Eigenzeit, welche gemessen wird.
Was wissen wir denn sicher, in den 0,66 s die eine Uhr in S zählt, zählt eine in S bewegte Uhr 0,57735 s. Der Wert kommt mir doch bekannt vor.
Gut, überlegen wir mal, die Uhr in der Lok hat natürlich 0 s angezeigt, dass ist ein Koordinatenwert, der ist unstrittig für das 1. Ereignis, im Ruhesystem des Zuges zeigt auch hier die Uhr in der Zugmitte 0 s an, gleichzeitig im Zug, aber dass betrifft so eben nur das Ruhesystem des Zuges.
Gesucht ist nun die Anzeige der Uhr in der Zugmitte, gleichzeitig im Ruhesystem des Bahnhofs, wenn der Blitz die Lok durchschlägt, wir wissen, diese Uhr kann für einen Vorgang, der am Bahnhof mit 0,666 s gemessen wird, wegen der Zeitdilatation nur 0,57735 s hochzählen, wenn die Uhr also 1,1547 s anzeigt, müsste sie 0,57735 s angezeigt haben, gleichzeitig mit dem Einschlag des Blitzes für einen Beobachter an den Gleisen, von den Werten schaut das gar nicht so schlecht aus.
So, damit sollten wir es haben, das 1. Ereignis hat netter Weise ja die Koordinaten x, t, x' , t' = 0 und und das zweite hat nun x = 0,333 Ls ; t = 0,666 s | x' = 1,1547; t' = 1,1547 s und ich finde, dass schaut recht gut aus. Ich weiß, ich habe damals nach schönen Werten gesucht, nicht so sehr krummes Zeugs.
Wie gesagt, ich habe das, auch aus Neugierde und um mich selber zu testen, aus Freude an der Physik, einfach so beim Kaffee eben in Prosa runtergeschrieben, ohne das nun im Detail durch die ganze LT zu drücken.
Nebenbei sei noch gesagt, für die Beobachter am Bahnhof zeigt die Uhr in der Lok nun gleichzeitig mit dem Treffen des Signals in der Zugmitte genau die 0,57735 s an, sie geht ja dilatiert, zeigte beim treffen mit dem Blitz die 0 s an und hat nun in den 0,666 s genau diesen Wert hochgezählt, wegen der Zeitdilatation welche sie als bewegte Uhr im Ruhesystem des Bahnhofs erfährt.
Ja, hab ich doch gerne erklärt. Nun aber noch einen Kaffee, so ein Vollautomat, hochwertig, hat schon seinen Sinn, und noch günstiger als ein guter Siebträger, ...