Abend Rudi,
mal dazu hier:Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Seine Argumentation mit dem Viererabstand ist schnell widerlegt. Im einfachsten Fall mit geradliniger, gleichförmiger Bewegung, von der wir ja immer reden, ist es nur ein Zweierabstand, mathematisch recht einfach.
Es gilt z.B. für diesen invarianten Abstand zwischen zwei Ereignissen: (ds)² = -(dt)² + (dx)² = -(dt')² + (dx')².
Aus (dt)² ≠ (dt')² und (dx)² ≠ (dx')² folgt dt ≠ dt' und dt ≠ dt'. Die Maßzahlen für den zeitl. und räuml. Abstand in den relativ zueinander bewegten Systemen sind also verschieden, nicht aber der Zweierabstand ds der Ereignisse, der sich jeweils daraus ergibt.
Nein das sehe ich ganz anders. Allerdings gehe ich zum besseren Verständnis nicht von infinitesimalen Streckenelemente und Zeitelementen sondern von endlichen Differenzen aus. Dabei bewege sich die Uhr D im System S und ruhe im System S'. Die Geschwindigkeit sei konstant und betrage v.
Dann lautet die Relation:^{2} - ( \Delta x)^{2}= (c \cdot \Delta t')^{2})
Nun ist wegen der konstanten Geschwindigkeit v dies auch:
Oder durch c**2 dividiert:^{2} \cdot(1-(\frac{v}{c})^{2}) = (\Delta t')^{2})
Also der Lorentzfaktor folgt einfach aus der Tatsache, dass die räumliche Strecke im System S' Null ist, und im System größer als 0 ist.
Da braucht man keine "relative Einheiten".
Nochmal zur Erinnerung: Ich habe nie gesagt, dass man sie
braucht, im Gegenteil. Man
braucht sie nicht, und das ist natürlich auch der Grund, warum kaum jemand davon redet. Würde man sie brauchen, dann würde zwangläufig jeder davon reden, wenn es um die SRT oder die RT geht. Ich sage nur, dass man es so sehen
kann und das ist
nicht falsch. Es
kann hilfreich sein, wenn man sich ein Bild vom Sachverhalt machen will, aber wenn es Verwirrung stiftet und man nur rumrechnen will mit der RT, dann kann man das auch getrost ignorieren.
Es ist gerade das Verdienst der RT, dass man dank Lorentztransformation immer konsistente Basiseinheiten benutzen kann, für die man keine separaten Namen erfinden muss. Meter und Sekunde nach heutiger Definition reichen aus, damit die Forderung des Relativitätsprinzips erfüllt ist, wonach die Naturgesetze für jeden Beobachter die gleiche Form haben.
Mir geht es halt um die grundlegendsten Grundlagen, um das Verständnis, wie genau die Messung von Raum und Zeit mit der Lichtgeschwindigkeit zusammen hängt. Und da ist es m.E. eben hilfreich, wenn man sich über diese Basiseinheiten der Messungen Gedanken macht und darüber, warum sie eigentlich so definiert sind, wie sie sind. Würde DK nicht immer wieder davon anfangen und hartnäckig "falsch, falsch, falsch" rufen, dann wäre das Thema längst abgehakt. Punkt.
Ich gehe davon aus, dass Du nun aufgegeben hast, Holle hier seinen Fehler aufzuzeigen und Du das nicht mehr beantwortest und somit auch meinen Beitrag dazu an Dich offenlässt?
Daniel K. » So 17. Mär 2024, 18:14 hat geschrieben:
Sehr schön Rudi, ich wollte auch Dich hier erstmal selber zu Wort kommen lassen, aber Du bist auch gemein, da basht Du den armen Kerl wieder so gemein, wie kannst Du nur ihm widersprechen?

Ja, scheiß Polemik, ich denke mal, so wir zwei sind uns auch einig, dass man hier nicht nur keine relativen Einheiten braucht, sondern dass sie falsch wären, das klingt nämlich so bei Dir, wie ja, Kaffee ohne Milch, geht auch mal, man braucht keine Milch, ist nett, aber nicht zwingend. Hier wäre es aber Nowitschok in den Kaffee, dass braucht man nicht nur nicht, dass killt einen. Zur Sache selber, keine Kritik, ich hätte es wohl anders, aber schnurz, die Aussage von Holle ist eben falsch. Ich weiß nicht, er trägt es so was von selbstischer und überzeugt davon vor, er muss es wohl wirklich glauben, ihm fehlt da echt das Verständnis das mathematisch zu verstehen, also den Unfug den er da wieder verzapft.
Noch mal ganz deutlich, Holle behauptet ja, die Einheiten sind relativ, sie müssen relativ sein, weil ja dt ≠ dt' und das darf ja nicht sein, weil ein Bier ja auch immer nur einen Wert hat, auch wenn es mal vor den Einheiten Pfund und Euro unterschiedliche Maßzahlen steht hat.
Man begründet physikalische Aussagen ja auch grundsätzlich mit Bier-Weisheiten ... und Analogien.
Also, auch wenn Du nun keine Lust mehr hast und Holle aufgegeben, Fakt ist, die Einheiten sind nicht relativ, und dürfen auch nicht relativ sein, es ist nicht ein Option, so wie Holle es dann nachträglich verdreht, mit, ja braucht man nicht, aber man kann doch und dann wird ja auch alles viel klarer. Es ist falsch, man braucht sie nicht nur nicht, sie sind falsch und erklären nichts, sondern verklären die Dinge.
Da Du vermutlich aber seinen Mist nicht mehr mathematisch zerlegen willst und belegen, dass die Einheiten gleich und identisch sein müssen, dass sich das so zwingend ergibt, werde ich mich dem eben annehmen.
Das ist der Weg ...