Wie lange braucht die Uhr?

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » Di 26. Mär 2024, 18:10

Frau Holle hat geschrieben:Für die Antwort, die dir vielleicht vorschwebt, hätte ich dir wohl noch 2∙0,57735 s = 1,1547 s vorrechnen müssen. Das habe ich nicht gemacht, weil ich es nicht wollte, nicht weil ich es nicht fertig bringe. Ein kleines bisschen mitdenken darf man verlangen, wenn man schon Fragen beantwortet.

"Doppelt so lang wie das Licht braucht" ist hier trotzdem direkt, klar und eindeutig: 2∙0,57735 s ist die gesuchte Dauer.


Die Frage war/ist eindeutig absolut klar, du, und auch sonst niemand, hat sie eindeutig und klar beantwortet.

Auf diese Frage gibts eine eine eindeutig und klare Antwort.
Sie lautet: die D braucht 1,1547 Sekunden.

Es wurde weder gefragt wie das zu rechnen ist noch sonst irgendwas.
Es wurde nicht gefragt wie diese Angabe zustande kommt noch irgendwas anderes.
Selbstverständlich kann hinter der Nennung der Angabe eine Erklärung kommen wie diese zustande gekommen ist, aber erst hinterher oder erst bei Nachfrage.

Frau Holle hat geschrieben:----------------------------------------------------------------------------
P.S.: Was Rudi dir da erzählt ist übrigens auch unlogisch:
Rudi Knoth hat geschrieben:Das liegt daran, daß es keine "eindeutige Antwort" gibt.

1,1547 s ist zwar nicht die einzige klare und eindeutige Antwort, aber dadurch wird sie nicht falsch und nicht weniger klar und eindeutig. Es ist halt nicht die ganze Wahrheit, aber trotzdem wahr. Aber daran scheitert auch DK. Logik ist nicht jedermanns Sache.


Du sagst es, es ist aber wohl eher der Zwang die Märchenwelt in den Vordergrund zu schieben.

Frau Holle hat geschrieben:Aber bevor man erklärt, warum es nicht die ganze Wahrheit ist, müsste man erst mal erklären, warum es überhaupt wahr ist, also warum man sich da sicher sein kann. Immer schön der Reihe nach... 8-)
 

Genau, der Reihe nach.

- Frage beantworten
- ev. erklären warum gerade dieses Ergebnis

Man hat den Eindruck, dass RT-Geschädigte erstmal der Märchenwelt huldigen müssen, also sie nicht ihren logischen Verstand benutzen, sondern zuerst "vor der Hütte bellen" um ja nichts falsch zu machen.

Kurt


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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » Di 26. Mär 2024, 18:29

Was heulst Du nun rum Kurt, dachte Holle hat voll den Durchblick Deiner Meinung nach und die Frage richtig beantwortet und nun doch nicht mehr?

Es bleibt dabei, solange Du nicht das (Bezug)ssystem nennst, in dem Du die Zeit gemessen haben willst, ist diese nicht eindeutig zu beantworten. Du fragst auch, wie lange es dauert, und nicht, was die Uhr anzeigt.

Genau das ist der Unterschied, den auch Holle nie geschnallt hat. Nehmen wir mal die 20 s und die 27 s, beides Zeitkoordinatenwerte oder eben Koordinatenzeit. Dass sind Koordinatenwerte in zwei Systemen für ein einziges Ereignis, diese Werte sind unstrittig.

Fragst Du also, was die Uhr auf dem Mond anzeigt, wenn die Rakete dort ist, dann ist die Antwort 27 s, weil dass eben der Koordinatenwert in S ist.

Fragst Du aber, wie lange die Reise gedauert hat, dann musst Du den Beobachter oder das System nennen, in dem Du das gemessen haben willst.

Im Ruhesystem des Raumschiffes sind es 20 s Eigenzeit, Koordinatenzeit auf der bewegten Uhr in S. Und im Ruhesystem des Mondes sind es 27 s Eigenzeit und auch Koordinatenzeit in S', weil es eben die Anzeige der Uhr ist, dass ist aber nicht die Dauer und Anzahl an Sekunden, welche die Uhr auf dem Mond und der Erde für den Raumfahrer in seinem Ruhesystem gezählt hat. Denn die für ihn bewegten Uhren auf Erde und Mond gehen für ihn dilatiert und zählen eben nur 14,81 s in den 20 s Eigenzeit, welche seine zu ihm ruhende Uhr zählt.

Aber wenn Holle das nicht schnallt, kannst Du es schon gar nicht begreifen.


Das ist der Weg ...
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » Di 26. Mär 2024, 18:45

@Kurt

Kurt hat geschrieben:Genau, der Reihe nach.

- Frage beantworten
- ev. erklären warum gerade dieses Ergebnis

Damit sind wir ja jetzt durch und der Reihe nach für v = 0,5c und s = 0,57735 s sogar einig:

- Antwort: D ist 2∙0,57735 s = 1,1547 s unterwegs.
- Erklärung: Aus v = s/t folgt t = s/v, was t = 1,1547 s ergibt.

Wenn kein Einspruch von dir kommt, interpretiere ich das mal als Zustimmung.
 
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 26. Mär 2024, 19:23, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » Di 26. Mär 2024, 18:54

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Genau, der Reihe nach.

- Frage beantworten
- ev. erklären warum gerade dieses Ergebnis

Damit sind wir ja jetzt durch und der Reihe nach für v = 0,5c und s = 0,57735 s sogar einig:

- Antwort: D ist 2∙0,57735 s = 1,1547 s unterwegs.
- Erklärung: Aus v = s/t folgt t = s/v, was t = 1,1547 s ergibt.

Wenn kein Einspruch von dir kommt, interpretiere ich das als Zustimmung.
Noch Fragen?
 


Natürlich ist das eine Zustimmung von mir.

Ich hätte aber gerne noch was klargestellt.
Wie interpretierst du bei diesem "Zug" das Bezugssystem?

Kurt

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon bumbumpeng » Di 26. Mär 2024, 18:58

Frau Holle hat geschrieben:Wenn kein Einspruch von dir kommt, interpretiere ich das als Zustimmung. 
Wo steht, dass das rechtlich so sein darf? Heißt das: kein Einspruch = Zustimmung? Wozu bedarf es dann überhaupt noch einer Zustimmung?
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon bumbumpeng » Di 26. Mär 2024, 19:01

Daniel K. hat geschrieben:Was heulst Du nun rum Kurt, dachte ...
Gleiches Recht für alle, nicht nur für dich.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » Di 26. Mär 2024, 19:12

bumbumpeng hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Wenn kein Einspruch von dir kommt, interpretiere ich das als Zustimmung. 
Wo steht, dass das rechtlich so sein darf?

In dem Fall ist es quasi ein Vertrag. Nichts rechtlich allgemein Gültiges. Kurt hat nochmal explizit zugestimmt, also alles klar. Was soll der Ablenkungsversuch? Ich weiß es: Hier ist kein Konsens erwünscht, schon klar. DK arbeitet auch schon fleißig dagegen, ihr Kleingeister. Wartet's nur ab, es fehlt nicht mehr viel dann schert Kurt wieder aus.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 26. Mär 2024, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » Di 26. Mär 2024, 19:22

Kurt hat geschrieben:Ich hätte aber gerne noch was klargestellt.
Wie interpretierst du bei diesem "Zug" das Bezugssystem?

Wieso Bezugsystem? Du wirst doch nicht bereits in RT-Sprech verfallen wollen. Immer schön der Reihe nach. Ein Schritt nach dem andren, sonst haust dir mir ab wie Rudi und DK ;).

Wir beziehen uns bis jetzt einfach nur auf den Anfang und das Ende vom Zug, wo die Bewegung von D eben anfängt bzw. endet. Um diese Bewegung geht es ja ausschießlich. Da sind wir noch nicht ganz fertig:

Dass wir soweit über die Dauer einig sind ist ganz nett, aber wir haben sie nur überlegt und ausgerechnet, noch nicht im Experiment überprüft. Es stellt sich also die Frage, wie wir denn diese Dauer der Bewegung auch wirklich messen könnten. Nicht dass uns die Natur im Experiment etwas andres liefert. Das sollte man schon noch prüfen, man weiß ja nie...

Zumindest im Gedankenexperiment geht es so: Die beiden Uhren am Anfang und am Ende vom Zug sollen schließlich die Dauer messen. Dazu müssen sie
1. Permanent im Abstand s = 0,57735 Ls bleiben.
2. Immer gleichzeitig die gleiche Zeit anzeigen.
3. Wenn D losfährt gleichzeitig starten.
4. Wenn D ankommt gleichzeitig stoppen.

Wenn wir das alles so einrichten, ergibt sich am Ende bei beiden die gesuchte Dauer 1,1547 s als Differenz zwischen Startzeit und Stoppzeit. Klar soweit?
 
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » Di 26. Mär 2024, 19:49

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich hätte aber gerne noch was klargestellt.
Wie interpretierst du bei diesem "Zug" das Bezugssystem?

Wieso Bezugsystem? Du wirst doch nicht bereits in RT-Sprech verfallen wollen. Immer schön der Reihe nach. Ein Schritt nach dem andren, sonst haust dir mir ab wie Rudi und DK ;).

Das wollte ich hören, es ist nämlich keins eingerichtet und es wird sich auch auf keins bezogen.

Frau Holle hat geschrieben:Wir beziehen uns bis jetzt einfach nur auf den Anfang und das Ende vom Zug, wo die Bewegung von D eben anfängt bzw. endet. Um diese Bewegung geht es ja ausschießlich.


Richtig, und willst du da weitermachen und ev. sogar Überprüfen dann sind weitere Angaben/Festlegungen notwendig.
Z.B.
- die zu verwendende Sekunde
- die zu verwendende Geschwindigkeit des Signal für die LS
- der Bewegungszustand des Zuges
- wer macht Messungen
- von wem werden die Messergebnisse bewertet
- wie werden die Messergebnisse bewertet

usw. (es kommen sicherlich noch welche dazu)

Ein BS, und dessen Bewegungszustand gegen was, ist irgendwann auch zu definieren.

Kurt

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon bumbumpeng » Di 26. Mär 2024, 19:57

Frau Holle hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Wenn kein Einspruch von dir kommt, interpretiere ich das als Zustimmung. 
Wo steht, dass das rechtlich so sein darf?

In dem Fall ist es quasi ein Vertrag. Nichts rechtlich allgemein Gültiges. Kurt hat nochmal explizit zugestimmt, also alles klar. Was soll der Ablenkungsversuch? Ich weiß es: Hier ist kein Konsens erwünscht, schon klar. DK arbeitet auch schon fleißig dagegen, ihr Kleingeister. Wartet's nur ab, es fehlt nicht mehr viel dann schert Kurt wieder aus.
 
Dann könnte ich ja sagen, überall dort bei dem, was ich gepostet habe und du hast nicht widersprochen, dass du das als gültig anerkannt hast, oder etwa nicht?
Außerdem gibt es dazu eine klare Rechtsprechung. Seit ein paar Jahren erst. So sieht es aus.
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